Institut San Teodoro
Schule in San Teodoro

Veröffentlicht: 15.05.2026
Nach dem wir zwei Monate in Porto Ottiolu verbracht haben, sind wir nach Alghero, an die Westküste, gefahren.
Wir leben hier in Porto Ferro bei einem Imkerpaar (Nettare di Nur Apicoltura) die sardischen Honig herstellen.
Wir hatten hier auch Besuch von unserer Oma und haben mit ihr eine Woche im Zentrum von Alghero verbracht. Wir waren mit ihr in der „Grotta di Nettuno“. Die sogenannte Neptungrotte ist eine der größten Tropfsteingrotten von Italien und ist über 2 Millionen Jahren alt. Wir sind mit dem Boot hingefahren, denn die Höhle ist unterhalb von Klippen und deswegen schwer zu erreichen.
Wir haben auch ein Nuraghen-Dorf und die Nekropole Anghelu Ruju mit den Domus de Janas besichtigt. Die Domus de Janas (sardisch Häuser der Feen) sind prähistorische (meist unterirdische) Felsengräber aus der Steinzeit und Jungsteinzeit. Die Nuragher-Zivilisation kam danach in der Bronzezeit. Die Nuragher bauten burgen-artige Festungen mit Türmen auf Felsen, um Kriege und Schlachten zu führen und ihr drumherum gebautes Dorf zu schützen. Sie begruben ihre Toten in sogenannten Gigantengräbern (Tombe dei Giganti). Solche Bauwerke sind auf der ganzen Insel zu finden.
Nachdem unsere Oma abgefahren ist, sind wir zu Emilio gefahren, ein Host, der Helfer bei sich aufnimmt. Emilio hat ein Haus in Alhgero, und ein Stück Land, 15 Minuten von seinem Haus entfernt. Beruflich ist er Fotograf, und sein Hobby ist die Imkerei. Zur gleichen Zeit war auch ein neunzehnjähriger Deutscher aus Hamburg da, mit dem wir uns gut verstanden haben, eine Dänin und ein weiterer Italiener. Wir haben uns um seine Hühner und Wachteln gekümmert und auch immer für alle zusammen gekocht. Meist waren wir um die 10-15 Leute, weil auch immer Freunde und Bekannte zu Besuch gekommen sind.
Nachdem wir eine Woche bei Emilio verbracht haben, haben wir beschlossen nochmal zurück zu kommen, weil es uns sehr gut gefallen hat.
