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Baños - das Baden Baden Ecuadors

Wasserfälle und tiefe SchluchtenMal wieder auf dem MarktDort kann man günstig und gut essen, und sich durch die lokale Kost futternStände reihen sich aneinander, alle genau gleich groß (gefühlt höchstens ein qm)Wir geben dem Fahrrad eine zweite ChanceFlussabwärts öffnen sich dann spektakuläre Schluchten und Täler ...... und viele Wasserfälle ...... wie auch der Pailón del Diablo (der Kessel des Teufels) ... brodelt zumindest gewaltig (gar nicht so insgeheim)Auf rutschigen Treppen kann man bis hinter den imposanten Wasserfall krackseln ... ... um komplett durchnässt den Rückweg anzutretenDer Blick zurückDer Weg führt an Hängebrücken vorbei ...... die trotz fortgeschrittener Stunde tolle Ausblicke bereithieltenDa konnte man noch ein bisschen was sehen, aber als wir los sind, war es längst NachtDefinitiv der abenteuerlichste Teil des  TagesKaimaneJaguar PumaAraBoa ConstrictorEin Tapir im SchlammBötchen fahren im Regenwald ...... vorbei an malerischen DörfchenEv im BootUnd nachdem das Kanu wider erwarten doch nicht untergegangen istDas Transportmittel der Wahl, zumindest mal FlussabwärtsLos geht's ohne Sicherung ...... weit über den AbgrundAlternativ nimmt man sich eine HamacaKrebse töten.Für unseren Guide, der diesen Lehrgang führte, ist dies das normalste der WeltHmm gute Maske Der natürliche Pool mitten im Regenwald ...... mit RückenmassageeinheitDie Tiefe der Selva ...... konnten wir über einen wundervollen Pfad erfassenKriegsbemalung eins ...... und zweiBewohner des IndiodörfchensDas Blasrohr dürfte man auch ausprobierenHochgebaute, einfache Hütten um die Wohnräume vor Hochwasser zu schützen, ...... schaffen in der Summe ein wunderschönes DörfchenDie neugotische Kathedrale von Baños ...... mit obligatorischer Pilgerstätte für die Jungfrau des Heiligen Wassers Dort gibt es auch einen wundervollen KreuzgangAuf dem Vorplatz kann man Kerzen, Devotionalien und vor allem meterweise Spielkram kaufen ... ... und sich informieren, wie weit von zu Hause man sich befindetBaños ist was die Architektur angeht sehr beliebig, jedoch aufgrund der Wärme, des quirligen Treibens und der vielen Ausgehmöglichkeiten sehr charmantWieder mal Essen auf dem MarktDort findet man dann auch (ungekühlte) Delikatessen wie Schweineköpfe ...... oder Cuy (Meerschweinchen)

Dem letzten Eintrag wurden nun Bilder hinzugefügt. Hoffentlich geht es bei diesem auch gleich.

Von der ziemlichen Kälte ab in tropische Wärme! Baños ist klein, touristisch, relativ wohlhabend und aufgeweckt. Vor allem liegt es fantastisch; in den Bergen noch, aber mit dichter Vegetation und viel Wasser. 

Mit dem Fahrrad kann man 20km bergab fahren und kommt dabei an vielen Stellen zum Wasserfall-Betrachten und Canopying vorbei. Spektakulär!! Aber was definitiv noch abenteuerlicher war, war tatsächlich die Rückfahrt. Auf der Ladefläche eines kleinen LWK auf harten, losen Holzbänken, mit weiteren 10 Passagieren, 12 Fahrrädern und Hund bei absoluter Dunkelheit über holprige Schotterpisten; das ist Adventure Time. 

Immer weiter abwärts werden Bäume, Luftfeuchtigkeit und Hitze größer - man kommt in den tropischen Regenwald. Mit nassen Füßen und das stetig eintretende Wasser eigenhändig herausschaufelnd kann man sich auf einem einfach zusammengezimmerten Kanu etwas kutschieren lassen und dabei die umgebende Vegetation und autochthone Architektur, sowie weit entfernte schneebedeckte Vulkane genießen. Selbst wenn man das Glück hatte, einigermaßen trockenen Fußes an Land zu kommen, erwarteten einen danach sumpfige Schlammbäder - aber keine falschen Vorstellungen, leider nur für Schuhe und Hosen. Später jedoch kam ich in den Genuss, mir den reinigenden und mückenschützenden Schlamm aufzutragen. Wer kühn genug war, konnte den Regenwald tatsächlich in vollen Zügen auskosten, wie etwa beim Töten lebendiger Krebse durch ihre Perforierung vermittels eines spitzen, metallenen Gegenstandes, sowie bei Enthauptung mit einhergehendem Verzehr einer in der Länge 6cm und im Durchmesser 3cm fetten, pulsierenden, gelblich-speckigen, LEBENDIGEN Made. Ganz so angepasst waren wir dann doch nicht, haben es aber mit angesehen. Beim anschließenden Bad in einem natürlichen Pool mit eingebauter Rückenbrause konnten wir diese verstörenden Erinnerungen schnell abspülen. (Exkurs: leider sind nicht alle Bäder in Baden Baden so schön, siehe vorletzter Eintrag). Auch das Indiodorf in der Selva darf nicht fehlen, indianische Kriegsbemalung, Tänze und Blasrohrweitpusten inklusive. Die im Wald heimischen (Groß-)Tiere waren aber leider nur im Zoo sichtbar. Aber vielleicht hätte auch ein kleiner Reallife-Jaguarangriff dem Ausflug einen kleinen Dämpfer verpasst. Wenn man sich überdies auf einen Aussichtspunkt hochgequält hat, kann man ganz unbeschwert und ungesichert seiner Adrenalinsucht nachgeben und über dem freien Abgrund schaukeln. 


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