2025-07-05 -> Calgary
Von Banff nach Calgary


Veröffentlicht: 14.07.2025















































































































































































































































12.07.2025 Das Wiedersehen mit Ulla in Ponta Delgada auf Sāo Miguel!
12.07.25 NY->Lajes->Ponta Delgada. Das Boarding dauert etwas länger und dann stehen wir noch vor der Startbahn in der Warteschlange, so dass wir mit fast einer Stunde Verspätung abheben. Die Maschine ist nur halb voll, ich kann mich an ein Fensterplatz setzen und den Kopf anlegen. Ich mache ein Nickerchen und werde von Essensduft wach. Tatsächlich bekomme ich ein Mitternachtsmal und ein Bier dazu. Wir landen fast pünktlich in Lajes. Vor der Passkontrolle ist eine lange Schlange, aber die ist trotzdem schnell abgearbeitet. Danach geht es dann ganz ruhig und entspannt weiter, weil der Flughafen recht klein und übersichtlich ist. Nach Ponta Delgada bringt mich eine Propellermaschine. Ich sitze vorne links am Fenster und habe einen guten Blick bei der Landung auf Ponta Delgada. Nach der Landung bringt uns ein Bus zur Abfertigungshalle. Ich bin der erste, der zum Gepäckband durchgehen kann. Dort sehe ich schon Ulla stehen und hüpfe freudig auf sie zu. Die Freude sie wieder zu sehen ist groß. Wir setzen unsere schweren Rucksäcke auf und laufen am Flughafen entlang bis zum Hostel. Leider können wir dort erst um 15h aufs Zimmer und unsere Rucksäcke noch nicht abstellen. Deshalb nehmen wir Sie mit in den Park. Der Himmel ist bedeckt und manchmal kommt ein leichter Nieselregen. Der Park hat viele exotische Pflanzen und gefällt uns mit seiner romantischen Anlage sehr gut. Wir haben immer noch keine Nachricht, dass unser Zimmer fertig ist und gehen deshalb mit den Rucksäcken zu Hafenpromenade. Auf dem großen Platz vor der Kirche ist eine lange Tafel aufgebaut und die Gemeinde isst gemeinsam. Die Straße ist für eine Prozession abgesperrt. Wir setzen uns auf die Kaimauer und schauen zu, was passiert. Gegen 15:30h kommt die erste Gruppe mit geschmücktem Wagen. Jede Gruppe bleibt vor der großen Krone stehen und bringt etwas da. Nach der zweiten von 24 Gruppen gehen wir zum Hostel, machen wir uns frisch und ruhen uns aus. Gegen 18h kaufen wir ein und gehen zum Abendessen in die Stadt. An einem Getränkestand am Park stoßen wir mit einem Mojito auf unserem gemeinsamen Urlaub an. Anschließend essen wir eine Kleinigkeit und sitzen dabei vor dem Restaurant. Auf dem Rückweg entdecken wir zwei Restaurants, in denen es Fisch gibt und viele Einheimische sitzen. Das merkt wir uns für morgen.
13.7.25 Ponta Delgada, Wanderung zum Serra Gorda, 12km, 520hm. Ich schlafe länger als Ulla! Bis sie mich um 8 Uhr weckt und den versprochenen Kaffee einfordert. Wir frühstücken auf der Terrasse und starten dann unsere Wanderung. Wir gehen wieder durch den Park Antonio Bordes und drehen eine Runde über den Friedhof. Wir könnten auch noch den Botanischen Garten für 5€ besichtigen. Die schmale Straße führt durch den Vorort. Der Bürgersteig ist manchmal nur 30 cm breit. Ulla versucht zu trampen, aber niemand nimmt uns mit. Wir erfrischen uns mit Eis und Cola, laufen an einer Mühle vorbei, und uns kommt ein Reiter und eine Musikgruppe entgegen. Nun biegen wir in die Felder ab und gewinnen an Höhe. An den Höfen zehren Hunde bellend an ihren Ketten. Dann stehen wir an einem verschlossenen Tor, vor dem Feuer brennt. Niemand ist zu sehen. Wir umgehen es auf einer Weide und müssen uns einen Durchgang durch eine Hecke suchen. Über einem weiteren Hof kommen wir wieder an eine Hauptstraße. Sie ist gesäumt von dicken, blauen Hortensien Büschen. Das letzte Stück zum Gipfel führt über einen Zickzack Fahrweg und eine Bullenweide. Trotz der starken Bewölkung haben wir eine gute Aussicht. Nach der Mittagspause steigen wir Richtung Süden ab und nehmen dabei eine steile Abkürzung. Jetzt haben wir Glück beim Trampen und können bis zum Park mitfahren. Wir kaufen ein und machen uns frisch, dann geht es zum Abendessen zum gestern entdeckten Restaurant. Auf dem Weg dahin sehen wir noch mal alle Prozessionswagen vor der Zitadelle aufgereiht. Ulla ißt Sardinen und ich Bratfisch, beides sehr lecker. Dazu leeren wir eine ganze Flasche Weißwein. Kaum haben wir unser Essen, sind auch alle Plätze belegt und die Kellner kommen kaum nach. Auf dem Rückweg finden wir dann noch eine Diele mit sehr leckerem Eis. Geht's uns gut!!!
14.7.25 Ponta Delgada->Nordeste, 80km. Nachdem ich in der Nacht mal für ein Stündchen wach war, schlafe ich wieder bis um 8 Uhr. Frühstücken auf der Terrasse und um 9:30h mache ich mich auf den Weg zum Flughafen, in den Leihwagen zu holen. Ich kann ein Stück trampen und muss nicht alles laufen. Der verleiher sitzt aber gar nicht am Flughafen selbst. Ein Shuttle bringt mich zu ihm. Wir kommen ein Mazda 2 Hybrid Automatik. Er hat einen mir fremde Technik, die ich mir erstmal erklären lassen muss, weil meine Selbstversuche nicht funktionieren. Dann geht es direkt durch die engen Gassen zum Hostel,wo Ulla schon wartet. Irgendwas mache ich dann wieder falsch und wir bleiben vor der Ampel stehen und blockieren die straße. Ein netter Passant schiebt uns in die parklücke und nach mehreren Versuchen bekomme ich den Wagen wieder in Gang, ohne zu wissen was ich vorher falsch gemacht habe. Als nächstes Ziel haben wir die Krater sehen im Nordwesten ausgeguckt. Aber nachdem wir eingekauft und meine benzinflasche aufgefüllt haben, sehen wir, dass an den Bergen dort die Wolken hängen. Spontan fahren wir über die nordküste nach Nordeste und halten dabei an verschiedenen schönen Ausblicke. Zum Campingplatz geht es eine steile Straße in die Schlucht. Wir können uns einen Platz suchen und uns später anmelden. Auto und Zelt kosten je 4€ Senioren ab 60Jahre 3€ =28€. Wir begießen den zeltaufbau mit einem kühlen Bier und gehen dann zum Strandbad. Es ist so gebaut, dass die Wellen hineinschwappen können. Als die Sonne hinter dem Berg verschwindet, machen wir uns auf den Rückweg, dabei gehe ich durchs Flussbett. Ulla ist schneller, weil sie trampen konnte und kommt mir entgegen. Ich koche Nudeln mit Tomate und Thunfisch und wir trinken Bier aus der Liter Flasche.
15.7.25 Nordeste, Küstenwanderung 6,6km, 480hm. Wir fahren zum Leuchtturm do Arnel östlich von Nordeste. Der Abstieg zu den kleinen, weißen, bunt abgesetzten Häusern am Hafen Pesqueiro ist sehr steil. Die Sonne scheint und beim Aufstieg kommen wir ordentlich ans Schwitzen. Wir fahren weiter bis Pedreira. Im Mini-market gibt es neben Erdnusskeksen auch Kaffee. Den bekommen wir vom netten Besitzer geschenkt und setzen uns damit in dem Pavillon am Dorfplatz vor der Kirche. Dann starten wir unsere Wanderung an der Steilküste hinunter nach Fajã do Araújo. Der Weg ist gut freigeschnitten und sehr interessant, nur an den feuchten Stellen manchmal etwas rutschig. Das Stück weiter, zum Praia do Lombo Gordo, ist dann etwas abenteuerlicher. Der Weg ist an einigen Stellen abgerutscht und durch Treppen ersetzt. Des Weiteren ist der ziemlich zugewachsen. Leider hat es sich jetzt zugezogen und es ist grau über dem schwarzen Sand, so dass es uns nicht ins Wasser zieht. Wir laufen den steilen Fahrweg hinauf und halten oben den Daumen in die Luft. Ein Fahrer von GLS bringt uns zu unserem Auto zurück. Wir fahren noch zum Jardim do Miradouro da Ponta da Madrugada zurück, an dem wir gerade vorbeigetrampt sind. In Nordeste will ich auf der Bank vor der Kirche meinen Blog bearbeiten, doch es fängt wieder an zu regnen. Wir gehen ins Café, aber dort ist es so voll und unruhig, so dass wir ohne Kaffee zum Campingplatz fahren. Hier schreibe ich erst lange am Blog und koche dann Kartoffeln mit Würstchen und Möhrensalat, dazu trinken wir Sangria. Auf dem Campingplatz sind viele Jugendliche. Es ist sehr unruhig. Genau vor unserem Zelt spielen sie Ball. Fast ein Wunder, dass kein Ball aufs Feld fällt. Sie gehen erst um 24h schlafen. Da habe ich schon meinen ersten Schlaf hinter mir.
16.7.25 Nordeste 3, Wanderung Nord-Küste mit Mühlen, 6km, 500hm. Heute ist viel Regen angesagt. Aber wir können wieder an der Steintischgruppe frühstücken. Mit dem Auto fahren wir 20 km nach Westen nach Rib. Funda. Nachdem wir das Ortsschild bearbeitet haben, schicken wir es an Inge und Jörg. Der Himmel ist mal hell mal dunkel. Es geht hinunter in die Schlucht. Dort stehen mehrere Ruinen von Mühlen am Bach. Der Weg führt weiter an der Steilküste entlang auf und ab. Vor dem Strand von Viola ist wieder eine Mühlengruppe und ein Wasserfall. Einige Leute Baden dort. Die Räume der Mühlen wurden hergerichtet. Vielleicht kann man darin übernachten? Am Strand springe ich direkt ins Wasser, doch dann fängt es an zu regnen und Ulla kommt nicht nach. Wir hocken uns in eine Felsnische und warten die Schauer ab. Dann steigen wir hinter einer Reise Gruppe hinauf Richtung Maia. Wir gehen den Weg aber nicht bis zum Ort sondern trampen mit einem Combi und einem Wäschewagen zurück zum Auto. Beim Umstieg trinken wir noch einen Kaffee in der Bar. Auf dem Rückweg stoppen wir am Leuchtturm dos Fenais da Ajuda, der auf imposanten Basaltfelsen steht, die teilweise vom Meer ausgehöhlt sind. Unterhalb gibt es auch noch eine schöne Badestelle mit Wasserfall. Aber Ulla möchte jetzt gerne zum Restaurant. Zum Abendessen kehren wir ins Poco Azul in Achadinha ein. Thunfisch und Kabeljau. Sehr lecker! Vor dem Campingplatz bleiben wir noch einen Augenblick oberhalb stehen, in der Hoffnung noch ein paar Sonnenstrahlen einzusammeln. Aber der Regen gewinnt.
17.7.25 Nordeste->Furnas und Wanderung um den Kratersee, 42+8km. Heute ist blauer Himmel über dem Campingplatz. Das Zelt ist noch nicht ganz trocken als wir alles einpacken. Wir fahren nach Nordeste und kaufen ein. Der Weg heute hat mindestens 500 Kurven und über 1000 Höhenmeter. An zwei Ausgucken halten wir an. In Povoação laden die bunten Blumen um den Pavillon im Stadtzentrum zu einer Kaffeepause ein. Danach werfen wir einen kurzen Blick auf verschiedene Skulpturen vor dem Hafen und fahren dann über die Höhen weiter. Bei der Ortseinfahrt im Furnas sehen wir schon den Qualm der heißen Quellen. Der Eingang zum Campingplatz liegt hinter dem Parkplatz vom Restaurant versteckt. Zur Mittagszeit ist hier nicht viel los, wir können uns einen schönen Platz auf der Wiese aussuchen. Nachdem das Zelt steht fahren wir über den Ausguck Miradouro Lombo Dos Milhos an den kratersee und laufen um ihn. Sechs Kilometer die Ulla eher langweilig findet. An der Nordseite gibt es warme Quellen. Dazwischen sind Öfen eingelassen, in denen das Essen gegart wird. Das wollen wir morgen probieren. Heute koche ich Yams Wurzel, Hackfleisch mit Zwiebeln und eine Tüte gemischtes Gemüse. Wir sitzen noch lange draußen und genießen die Abendstimmung. So
18.7.25 Furnas, Botanischer Garten und Wanderung zum Pico do Ferro (573), 3,5+6km, 290hm. Heute besichtigen wir den Botanischen Garten. Er hat verschiedene Teiche mit Seerosen, viele große Fahnbäume und diverse Palmen. Zum Abschluss steige ich auch in das hell braune Wasser des Thermalbades. Das Müsli essen wir vor der Kirche und fahren dann zum Kratersee. Dort steigen wir auf zum Ausguck und später zum Pico do Ferro. Der Weg, den ich absteigen wollte, ist leider zugewachsen. So gehen wir den gleichen Weg zurück. Am See kehren wir in das Waldlokal ein und essen Cozido, das Nationalgericht der Azoren. Verschiedene Fleischsorten und Gemüse werden in den heißen Erdlöchern gegart. Die Portion ist so groß, das vier Leute satt geworden wären. Wir nehmen den Rest für morgen mit. Aber die 1½ l Bier zischen wir weg. Den späten Nachmittag verbringen wir im Sonnenschein vor dem Zelt und essen später noch ein Eis.
19.7.25 Furnas->Sete Cidades, 75km, Kapelle Ermida de Nossa Senhora da Paz, Küstenwanderung Fajo do Mar, Lago Verde. Heute hängen die Wolken tief, aber die Sonne scheint darüber. Um 9h haben wir gefrühstückt und gepackt. Das Tor ist noch geschlossen, so tragen wir alles zum Auto. Die Stühle und den Tisch stellen wir zurück zum Müll, sie haben uns gute Dienste geleistet. Wir fahren noch mal am See vorbei Richtung Fanca do Campo, das schön in der Sonne leuchtet. Wir fahren hinauf zur Kapelle, Ermida de Nossa Senhora da Paz. Hier sind schon viele Touristen die ein Bild auf den berühmten Treppen machen wollen. Wir benutzen die Autobahn bis zum Flughafen von Porta Delgada. Nach einer ehrenrunde am Terminal kaufen wir ein und und starten zur küstenwanderung. Hier hängen die Wolken tiefer und alles ist wieder grau. Ein schmaler fußweg für den unter zum Meer, wo nur wenige einzelne Häuser stehen. Die slip-anlage lädt nicht zum Baden ein, zu essen wir nur das Müsli und steigen dann den Fahrweg wieder auf. Als wir mit dem Auto zum kraterrand vom blauen und Grünen See fahren, scheint dort tatsächlich die Sonne, obwohl rundherum dichte Wolken sind. Der große Campingplatz von Sete Cidades ist kostenlos und schon gut besucht. Ein großes Stück ist noch frei nah der Sitzgruppe. Auch zum Auto, zum Wasser und zur Toilette ist es sehr nah. Beim zeltaufbau will uns unbedingt eine offensichtlich angetrunkene Nachbarin helfen. Ich koche Reis und Wärme die Reste vom Restaurant auf. Nach dem Essen ist mir noch nach Bewegung, und ich schlage vor, einmal um den Grünen See zu gehen. 5km. Über eine kleine anhöhe geht es dann steil hinunter zum fahrweg um den See. Der endet dir doch im Norden und weiter führt ein kleiner trampelpfad, der sich halt sehr beschwerlich herausstellt. Zum Teil ist der zugewachsen, steigt zu Felsen hinauf und wir müssen umgekippte Bäume überwinden. Das hat leider nichts mehr mit einer entspannten Runde zu tun und wir sind froh, als wir den farbig auf der nordwestlichen Seite erreichen. Wir machen eine Pause und ich gehe mit den Enden schwimmen. Ulla ist das Wasser nicht sauber genug. Wieder am Campingplatz angekommen, wird dort von den Nachbarn fleißig gegrillt und die Mädels haben laute Mucke an. Unsere Bitte, die Musik leiser zu machen, wird erst mal ignoriert. Da Schreie ich auch einfach mal lauter als die Musik. Nach einer Diskussion wird die Box an einen anderen Ort gestellt, so dass es für uns etwas ruhiger ist. Als Ulla schon im Zelt liegt, kommen noch andere Leute an und bauen ihr Zelt tatsächlich kleine Anleihen mit unserem auf, obwohl rundherum noch reichlich Platz wäre. Das ist uns nun zu viel und wir ziehen noch um auf eine der Terrassen. Gut einschlafen können wir hier aber auch nicht, weil oberhalb eine Gruppe sehr laut ist.
20.7.25 Sete Cidades, Küstenwanderung João Bom, 5km, 250hm, Mosteiros, Therme Ferraria. In der Nacht hat es leicht geregnet und alles ist feucht. Zum Frühstück setzen wir uns auf die Mauer. Um 10h fahren wir mit dem Auto über den Katerrand Richtung Westen. Oberhalb von Mosteiros parken wir und laufen über einen Fahrweg zum kleinen Örtchen João Bom. Wieder sind wir von der bunten Blumenpracht überwältigt. Gegenüber dem kleinen Kirchlein geht es an einem hübschen Gästehaus hinunter an die Steilküste mit tollen Ausblicken. Wir durchwandern eine Schlucht und umrunden einen Bergrücken, an dem mehrere Quellen gefasst sind, die den Ort versorgen. Da die Wolken immer noch tief hängen setzen wir uns unterhalb des Pico do Mafra zu einer Pause mit Aussicht und steigen nicht hinauf. Dann fahren wir hinunter zum Ort Mosteiros, parken an der Kirche, schauen kurz hinein und laufen dann zum schwarzen Strand. Dort trinken wir erst einen Kaffee und gehen dann schwimmen. Auf dem Rückweg entlang der Küste können wir uns noch ein Bier mit Blick auf die Felsentürme, die mal durch einen Unterwasservulkan entstanden sind. Auf dem Rückweg zum Campingplatz biegen wir noch zur Therme Ferraria ab. Die heiße Quelle liegt in einer kleinen Bucht zwischen Lava Gestein. Leider ist sie so stark besucht, dass Ulla nicht ins Wasser will. Ich gehe allein für 15min ins warme Wasser, dass zum Meer hin immer frischer wird. Nebenan gibt es noch einen Bogen zu besichtigen. In Sete Cidades wollen wir noch einkaufen, aber der Mini-market ist schon zu. Um die Kirche ist ein kleines Straßenfest. Die Einheimischen sitzen gemütlich beieinander. Wir fahren zum Campingplatz und ich koche Reis mit Gemüse und Makrele. Oberhalb die Leute sind sehr laut und ich bitte sie um 22h leiser zu sein. So können wir besser einschlafen.
21.7.25 Sete Cidades, Wanderung ab Santo Antonio, 4,4km, 260hm und am Lagoa do Empadadas, 3km, 150hm. Als ich den Kaffee gekocht habe beginnt es zu regnen und wir frühstücken im Zelt. Um 10h fahren wir wieder an João Bom vorbei nach Santo Antonio. Auf dem Wege kaufen wir ein und stoppen dann am Wassertunnel. Der Fußweg neben dem 1,4km langen Kanal ist überschwemmt. In der Ferne sieht man Licht. Ist das der Ausgang, oder kommt da jemand mit Lampe? Die Straße zur Kirche von Santo Antonio ist sehr steil und eng. In der Fahrbahnmitte sind Stufen. Zum Glück kommt keiner entgegen. Wir besichtigen die Kirche und laufen am Friedhof vorbei zum Naturschwimmbecken. Ulla will hinein, da gehe ich mit. Ein breiter Weg führt dahinter zu einer Slip-anlage und dann hinauf zu einem Maisfeld. Ab dort ist der Weg schmal und an mehreren Stellen mit einem schwachen Bambus Geländer gesichert. 2 mal geht's runter bis ans Wasser und wieder hinauf. Er endet bei einer Trinkwasseranlage mit Picknickplatz und Waschstelle. Zurück laufen wir oberhalb über die Dorfstraße und trinken noch einen Kaffee in der Bar vor dem Parkplatz. Auf steilen, kleinen Straßen, gesäumt von Hortensien geht's in die Berge zum Lagoa das Empadadas. Um eine Gruppe von kleinen Kraterseen ist eine Parklandschaft mit roten Laveraschewegen angelegt. Wir gehen an 3 Seen vorbei bis zum Mirador Do Pico Do Paul mit weitem Blick über die Nordküste nach Osten. Leider ist es immer noch sehr dunstig. Zurück zum Auto könnten wir über die steile Kuhwiese, aber wir gehen lieber den gleichen Weg zurück. Wir fahren zum gut besuchten Aussichtspunkt Da Vista Do Rei über dem Lagoa Verde. Wenn nicht so viele Leute da wären, würde ich auch gerne in das verlassene Hotel Monte Palace einsteigen. Wir stoppen noch am Lagoa Santiago. Heute gehe ich vor dem Kochen unter die kalte Außen-Dusche. Es gibt Nudeln mit Thunfisch und Bohnen.
