Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad
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Tag 8: Ab durch die tolle Lüneburger Heide!

Veröffentlicht: 14.08.2020

Nach dem fast fahrradfreien Tag ging es heute von Soltau durch die Lüneburger Heide nach Lüneburg. Wir waren um kurz nach 10h wieder auf unseren Drahteseln, gestärkt hatten wir uns mit einem Obst-Müsli aus den selbstgepflückten Äpfeln. Um Eindrücke aus der Lüneburger Heide zu erhaschen, hatten wir in unserer Navigationsapp als Zwischenziel das Dorf Tütsberg mitten in der Lüneburger Heide angegeben. Bis dorthin kamen wir schon an einigen schönen Flächen mit der violetten Sandheide und mit grünen Wacholderbüschen vorbei, danach umso mehr. Das Highlight stellte das Heidedorf Wilsede dar. Dort, auf einer Anhöhe, präsentierte sich die Heide in ihrer vollen Schönheit. Die gelb-grünen Grasflächen gepaart mit dem blühenden lila Heidekraut und den grünen Büschen und Bäumen im Hintergrund erstrahlten bei Sonnenschein in beeindruckender Weise. Zwar duftet die Heide kaum wie ein Lavendelfeld, aber man muss auch nicht so weit dafür fahren. Bienen gibt es hier ebenfalls sehr viele. Neben dieser Augenweide zeigte sich in der Ferne auch eine ehemalige Panzerbrücke, die von dem britischen Militär genutzt wurde. Eine tolle Landschaft und ein bisschen Geschichte :)) Später entdeckten wir noch eine Heidschnucken-Herde auf unserem Weg, mit einem Hirten und zwei Hirtenhunden, die die Schafherde im Schach hielten. Etwas zu schaffen machten uns die teilweise recht sandigen Böden, die doch eher zum Wandern geeignet waren. Es gab auch ausgewiesene Fahrradwege, aber die lagen nicht auf unserem Weg. 

Nach dem Besuch der Heide machten wir uns auf in Richtung Lüneburg, die Wege wurden wieder grüner und das Lila verschwand. Lüneburg selbst schien eine schicke Altstadt zu haben. Auf jeden Fall diente eine Brücke mit altem Hafenkran als sehenswertes Fotomotiv! Dort in der Nähe kauften wir unser Abendessen ein: Vegane Döner und Wraps, die waren sehr lecker!

Unsere Unterkunft „Uma Rosa“ befand sich in einem östlichen Industriegebiet von Lüneburg. Die Unterkunft (Zimmer: „Tiger“) war sehr schön gestaltet und überzeugte mit einem tollen Garten, Bad und Frühstück! Der plätschernde Wasserlauf im Garten war eine Trinkquelle für Vögel und Wespen. Auf diese Weise schienen die Wespen nicht so aggressiv zu sein und eher neugierig, als wir unser Abendessen im Garten aßen :) Spät abends versuchten wir noch von der Hängematte aus ein paar Sternschnuppen zu sehen. Jörg konnte zwei oder drei erspähen, Satelliten waren jedoch präsenter.


Daten zur 7. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Freizeit)

Start: Soltau

Ziel: Lüneburg

Strecke: 68,8 km

Fahrzeit: 4h 51min

Durchschnittsgeschwindigkeit: 14,2 km/h

Maximale Geschwindigkeit: 38,6 km/h

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