Tag 3: Das dritte Bad in drei Tagen
Den dritten Tag fingen wir früh an (also um 10h), denn es sollte heiß werden (bzw. noch etwas heißer als bisher). Außerdem hatten wir kein Frühstück im Hotel mitgebucht, so...


Veröffentlicht: 13.08.2020



































Der Tag startete mit einem durchaus leckeren Frühstück. Etwas Appetit kostete nur die lasche Umsetzung der Corona-Sicherheitsmaßnahmen: Wo waren die Desinfektionsmöglichkeiten für die Hände? Es gab ein normales Buffet, jedoch keine Möglichkeit sich die Hände vorher und/oder nachher zu desinfizieren. Wir hatten natürlich unser eigenes Fläschchen mit :)) Nachdem Jörg dann noch nach Lüftungsmöglichkeiten für den Frühstücksraum gefragt und nach der passiven Haltung des Personals selbst aktiv geworden war, konnte das Frühstück beginnen, während nun ein gutes Lüftchen durch den zuvor eher stickigen Raum wehte.
Das heutige Tageshighlight sollte der Besuch des Dinoparks werden, für den wir das (Sonntags-)Frühstück sogar um 7:30h starteten, um nahezu pünktlich um 9h bei der Parköffnung den anderen Touristen zuvorzukommen. Wir fuhren mit den nicht-bepackten, quasi federleichten Rädern zum Dinopark, der nur etwa 1km entfernt lag, wenn auch bergauf. Der Park war richtig interessant und beeindruckend. Definitiv ein Erlebnis für Groß und Klein! Sehr viele Dinosaurier waren lebensgroß nachgebaut, einige Skelette waren ausgestellt und dort bei Ausgrabungen gefundene versteinerte Spuren waren zu sehen. Klasse! Durch zahlreiche Informationsschilder konnten wir uns gut weiterbilden :-)
Um kurz nach 13h ging es zurück zum Hotel. Nach dem Beladen der Räder futterten wir die Reste des vortägigen Abendessens in einer ruhigen Ecke des Hotelaußenbereichs auf und schnackten mit der Rezeptionistin. Gegen 14h starteten wir die heutige Etappe nach Steimbke. Es war angenehm bewölkt, in der Ferne ließen sich jedoch zwischenzeitlich auch Gewitterwolken sehen (und zwei Donner hören). Die Landschaft war durch Felder und ein paar Wälder geprägt. Relativ fix, nach knapp 40km bzw. etwa 3h mit Pausen, gelangten wir zu unserer Unterkunft. Wir hatten noch so viel Zeit am frühen Abend, dass Jörg ausgiebig die Räder reinigte und inspizierte. Das war auch dringend notwendig! Zu abend aßen wir sehr leckere vegane Burger. Mit diesem kulinarischen Angebot hätten wir in diesem Dorf gar nicht gerechnet. Danach suchte Janina noch ein Schaf, um unsere ollen Karotten zu verfüttern. Obwohl wir ein Mäh-Geräusch (kurz nach unserer Ankunft) vernommen hatten, fanden wir leider keines. So freute sich die Bio-Tonne... Zum Glück waren wir hauptsächlich vegetarisch unterwegs, sodass wir auch mal einen Tag lang fertiges Essen in der brutalen Hitze ungekühlt transportieren konnten!
Bis Mitternacht hatten wir dann noch Spaß mit Mücken in dem Schlafzimmer; Jörg wurde dreimal auf dem Rücken gestochen. Die beiden fiesen Viecher mussten letztlich ins Gras beißen. Leider hatte die Unterkunft keine Mückennetze (warum ist diese kostengünstige, aber sehr nützliche Lösung noch kein Standard?), so konnten wir nur bedingt das Fenster öffnen und mussten ordentlich schwitzen... Mückenspray hatten wir natürlich auch dabei.
Daten zur 4. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Freizeit)
Start: Bad Rehburg
Ziel: Steimbke
Strecke: 38,8 km
Fahrzeit: 2h 17min
Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,0 km/h
Maximale Geschwindigkeit: 36,0 km/h