Von Dortmund nach Rügen mit dem Rad
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Tag 3: Das dritte Bad in drei Tagen

Veröffentlicht: 11.08.2020

Den dritten Tag fingen wir früh an (also um 10h), denn es sollte heiß werden (bzw. noch etwas heißer als bisher). Außerdem hatten wir kein Frühstück im Hotel mitgebucht, so stärkten wir uns halbwegs mit unseren Resten aus Dortmund. Bad Salzuflen verabschiedete uns mit einem ordentlichen Anstieg, der das spartanische Frühstück direkt aufzehrte. Nun standen nur noch die letzten Hügel des westlichen Weserberglandes an! Durch die Felder ging es bis nach Vlotho, wo wir ein spätes Frühstück einnehmen wollten. Mais, und Zuckerrüben begleiteten uns. Der Weizen war bereits teilweise geernet worden, teilweise stand er noch oder wurde gerade geerntet und teilweise lagen die Strohballen ordentlich aufgereiht auf den Feldern. Der Boden war überall sehr trocken und staubig wie unsere Räder. In Vlotho entdeckten wir neben hübschen Fachwerkhäusern ein klingendes Wasserspiel, aber leider nicht unsere ausgewählten Cafés, die hatten coronabedingt geschlossen. Tolle Wurst! So holten wir uns nur etwas aus der Bäckerei und überquerten halbwegs gestärkt die Weser nach Uffeln. Zwischen Bahnstrecke und Fluss ging es weiter, das Wiehengebirge mit dem Kaiser–Wilhelm-Denkmal ließen wir links liegen, das Wesergebirge blieb rechts, und so radelten wir durch die Westfalenpforte in die Norddeutsche Tiefebene. Das klang doch gleich nach Entspannung für die Beine! Nichtsdestotrotz wurde es immer heißer, und wir machten Stopp am Mindener Bahnhof, um uns mit kühlen Getränken zu versorgen. Nachdem wir dort etwas kurzfristig die Unterkünfte für die nächsten beiden Tage organisierten, nahmen wir Kurs auf Bad Rehburg.

Es ging weiter über die Felder und Dörfer, vorbei an einer alten Windmühle und neuen Windkraftwerken. Bei Loccum pflückten wir noch ein paar Äpfel und Birnen, die uns quasi in den Mund fielen. Nach einem letzten Auf und Ab erreichten wir das Parkhotel Bad Rehburg mit der ersehnten Dusche. Da das hoteleigene Restaurant ebenfalls geschlossen hatte, wie schon in Bad Waldliesborn, mussten wir uns nur noch zwischen vier Pizzalieferservices entscheiden und entspannten nach diesen 73 km auf der Terrasse hinter dem Haus mit vegetarischen türkischen Schnellimbissspezialitäten.

Daten zur 3. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Freizeit)

Start: Bad Salzuflen

Ziel: Bad Rehburg

Strecke: 73,2 km

Fahrzeit: 4h 44min

Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,5 km/h

Maximale Geschwindigkeit: 40,9 km/h


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Antworten (2)

Sonja
Tolle Tour! Weiterhin viel Spaß und plattenfreies Radeln.

Jörg
Vielen Dank, liebe Sonja!