Tag 1: Radeln bei den Kohlekraftwerken
Der Start ins Radabenteuer! Er begann mit leichter Verzögerung um 11h. Es ging zunächst durchs Getümmel der Dortmunder Innenstadt und Nordstadt. Die Räder liefen gut, auf dem...


Veröffentlicht: 11.08.2020
















Am zweiten Tag starteten wir nach einem sehr leckeren Frühstück gegen 10:50h, also etwas früher als am ersten Tag, jippie! Das Packen der Taschen ging schon etwas flotter. Die Reifen hatten noch gut Luft, das staubige Tarnkleid unserer Fahrräder war noch vorhanden. Hatten wir wieder Luft? Jub, unsere Beine und Hintern waren gut drauf! Wir fuhren zunächst auf Waldwegen bei angenehmen Temperaturen und von Bäumen gesäumten Landstraßen, vorbei an einem Gnadenschutzhof mit badenden Gänsen. Viele Marienaltare (kleine Gebäude in den Vorgärten, in denen Marienfiguren stehen, Name?) säumten unseren Weg, auch ein paar gekreuzigte Jesu begutachteten uns. Dieser Landesteil war eindeutig katholisch geprägt. Gegen Mittag machten wir in Verl einen Stop an einer Eisdiele und gönnten uns je 3 Kugeln. Eine willkommene Abkühlung! Weiter ging es, über Stock und Stein in den Wald hinein, entlang einer Herde Kühe und dem Schloss Holte. Aufmerksamen Leuten mag beim Betrachten der Fotos nun auffallen, dass zwischenzeitlich ein erstes Opfer in Form von Jörg's Sonnenbrille erbracht wurde. Geheiligt seien Insekten, die während der Fahrt hinter die Sonnenbrille fliegen! Hügelig ging es weiter über die Bergstadt Oerlinghausen auf 214 Höhenmetern (gestartet auf 76 Hm). Dort konnten wir auf einem Flugplatz einige Flugzeuge beim Starten und Landen beobachten. Richtig cool, wie die ultraleichten Segelflugzeuge katapultartig in die Luft gezogen wurden! Nach einem kurzen Stop zum Erwerb einiger kühler Getränke (Jörg trieb den Gatorade-Verkauf wieder an) folgte eine schöne lange Abfahrt.
Zwischen Mais, Weizen und Zuckerrüben ging es weiter durch die Felder. Einen letzten Stopp machten wir an einem Hanffeld :) Zum Erreichen des Hotels CheckInn in Bad Salzuflen war schließlich noch ein finaler Anstieg nötig, dann war die zweite Etappe (um ca. 18:15h) mit knapp 70 km geschafft. Den Abend ließen wir bei Tapas und Cocktails ausklingen und machten dann noch einen Spaziergang zu den bekannten (De-)Gradierwerken ;-) Echt salzig dort! Bad Salzuflen ist insgesamt ein nettes Städtchen, abends mit schönen Beleuchtungen, die ein tolles Licht-Schattenspiel erzeugten, und mit Wasserplätschern hier und da.
Daten zur 2. Etappe (Navigation mit Naviki, Modus: Freizeit)
Start: Bad Waldliesborn
Ziel: Bad Salzuflen
Strecke: 69,8 km
Fahrzeit: 4h 37min
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,1 km/h
Maximale Geschwindigkeit: 38,6 km/h