vollwietweg part II
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01.09.18 - 04.09.18 Ella

Nach Kandy sollten wir noch weiter in die Berge nach Ella, einem Dorf, dass auf knapp über 1000 Meter liegt. Die Fahrt dahin muss man mit dem Zug machen, da diese eine der schönsten Strecken des Landes sein soll, ja sogar der Welt. Die Information hatten auch hunderte andere Touris. So war der Zug hauptsächlich mit Touris besetzt. Da es jedoch ein teurerer Zug  mit Klimaanlage war, gab es keine offenen Fenster aus denen man die typischen ausdemfensterlehn Instagram Fotos machen konnte. Lediglich die Türen zwischen den Waggons waren offen und es war ziemlich amüsant zu sehen wie sich Dutzende Leute dort teilweise Stunden lang drängelten um irgendwie noch ihr Authentisches Instagram Foto zu erzwingen. Die Landschaft auf der Fahrt war tatsächlich schön, aber wir waren zufrieden mit dem Ausblick von unserem Sitzplatz.

6 Stunden später kam unser Zug endlich an und obwohl Ella nicht die Endstation war, leerte er sich nahezu vollständig. Im Dorfzentrum konnte man klar erkennen dass dieser Ort sich komplett dem Tourismus verschrieben hat... So viele Cafes und Restaurants an so einem kleinen Ort mitten im Gebirge sieht man wohl selten. Das war wohl das extremste, dass wir bis jetzt in Sri Lanka an Tourigewimmel erlebt haben. Trotzdem verteilt sich das ganze irgendwie aufs Umland, da die meisten Unterkünfte nicht im Zentrum sind. 

Auch unsere war etwas außerhalb und wir müssen ehrlich sagen, dass es eine der besseren und definitiv die Beste in Sri Lanka war. Schön luftig, mit Balkon und Hängematte lud es prima zum Verweilen ein. Das inbegriffene Frühstück enthielt immer Sri Lankisches Gebäck, Obst und leckere Avocados von einem Baum auf den Grundstück im perfekten Reifegrad frisch für uns gepflückt. Faulenzen war das was wir an den zwei Tagen hier am meisten taten.

Aber natürlich konnten wir die schöne Umgebung nicht komplett außer Acht lassen, also unternahmen wir auch ein zwei nette Spaziergänge. Der erste führte uns zu einer sehr malerischen Eisenbahnbrücke... natürlich nicht nur uns, sondern auch hunderte Andere. Ein sehr schöner Anblick. Um das Gewimmel hinter uns zu lassen, spazierten wir dann noch ein paar Kilometer auf den Gleisen zum nächsten Bahnhof (keine Angst, Züge kommen sehr selten, fahren sehr langsam und sind noch dazu mega laut, sodass man sie schon lange davor hört und sich gut in Sicherheit bringen kann). 

Am nächsten Tag nahmen wir den 'little Adams Peak' in Angriff. Nachdem wir keuchend die Stufen auf den Gipfel bewältigt hatten, waren wir froh, dass wir uns den echten Adams Peak nicht vorgenommen haben (ein Pilgerort, bei dem man über 5000 Stufen bewältigen muss, um den Ort zu sehen, an dem Adam seinen ersten Schritt auf der Erde getan haben soll und nochmal ins Paradies zurückgeblickt haben soll). Die Aussicht war Wunderschön, fast so schön wie im Ländle. Angeblich kann man an einem klaren Tag bis an die Südküste Sri Lankas sehen. Ganz so klar war es aber leider nicht.

Am letzten Abend ließen wir uns noch köstlich von unseren Gastgeber_innen bekochen. So ging die Reise am nächsten Tag weiter aus dem Gebirge wieder hinaus.

Kommentare

Annemarie
ich lese eure geschichten so gern unf freue mich jedesmal, wenn es wieder ein neues Kapitel gibt! danke, dass ihr uns an eurer reise teilhaben lässt! weiterhin viel freude und schöne erfahrungen 😗 anne

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