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Wolin am Stettiner Haff

Veröffentlicht: 25.09.2025

Attraktion
Baumwipfelpfad
Wolin, Polen
Attraktion
Freilichtmuseum
Wolin, Polen
Sehenswert
Wikinger- und Slawendorf
Wolin, Polen
Essen
offenes Langhaus
$$ · Mittagessen
Spaziergang
Stellplatz an der Marina → … → Garys Stellplatz
Wolin, Polen

Für Sonntag hatten wir uns überlegt nicht zu fahren, sondern den Tag an einem Ort zu verbringen. Schließlich war Feiertag, Wochenende und natürlich Sebbs Geburtstag. In der Nähe hatte Ines einen Baumwipfelpfad und noch besser ein Freilichtmuseum ausgemacht. In dem slawischen und Wikingerdorf hatte man die Gebäude eines Dorfes rekonstruiert, die man ganz in der Nähe bei Ausgrabungen gefunden hatte.
Als wir gegen Mittag den Stellplatz an der Marina zu Fuß verließen, eröffnete dort gerade ein lokales Auto-Tunertreffen mit Musik, lauten, schnellen und verchromten Autos.
Zuerst ging es zum Baumwipfelpfad und das, wie es der Morgen schon angekündigt hatte, im leichten, stetigen Nieselregen. Der Holzturm war glücklicherweise so gebaut, dass man etwas regengeschützt blieb, wenn man die oberste Plattform einfach mied.
Als wir unseren Weg fortsetzten, hatte es aufgehört zu regnen und wir gingen weiter Richtung Freilichtmuseum. Nun hätten wir den langen Weg entlang der Straße gehen können, aber das wäre lang und -weilig gewesen, also suchten wir den Fußweg durch das mannshohe Schilf.
Der Trampelpfad war auch ganz gut zu finden, aber vom Regen völlig aufgeweicht. Nach einigen Schritten und nachdem unsere Schuhe schon ziemlich feucht waren, beschloss Ines, dass es am einfachsten wäre den Rest des Weges barfuß zu gehen. Tja, was blieb Sebb dann anderes übrig, als auch die Schuhe in die Hand zu nehmen und barfuß durch den zentimetertiefen Matsch zu waten.
Im Wikinger- und Slawendorf gab es tatsächlich einiges zu sehen, man hatte nicht gespart, sondern wirklich viele Gebäude in unterschiedlichen Bauweisen rekonstruiert, historische Werkzeuge, Haushaltwaren und allerlei Ausstellungsstücke zusammengetragen.
Zu unserer Freude gab es einige Enthusiasten, die ihren Sonntag damit verbrachten das Dorf mit etwas Leben zu füllen. Schnitzen, Holzbildhauerei und Gastronomie waren da. Als der Nieselregen wieder begann, setzten wir uns in das offene Langhaus, bestellten Kwas, Wurst und Kräuterbrot und stärkten uns, wir hatten ja noch einen Rückweg zu gehen.
Den Rückweg gingen wir erst durch das Dorf und dann entlang der Küste zu Garys Stellplatz. Als wir ankamen, war das Tunertreffen gerade vorbei und die polierten und tiefergelegten Luxusgefährte verließen den Stellplatz.

Zum Abendessen kehrte wieder Ruhe ein an der Marina.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
Begleitung
Zu zweit (2)
AbenteuerlichKulturellEntspannend
  • Baumwipfelpfad im Nieselregen
  • Freilichtmuseum mit slawischem und Wikingerdorf
  • Kwas, Wurst und Kräuterbrot im offenen Langhaus
  • Fußweg durch Schilf und Matsch
barfuß durch den Matsch gehen
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