Le Teich
Kilometerstand: 159663 Heute war wieder Reisetag. Wir hatten uns eine knapp zweistündige Etappe geplant. Es sollte um Bordeaux herum und


Veröffentlicht: 21.08.2026
Kilometerstand: 159758
Heute wollten wir eines unserer Zwischenziele erreichen. Lit-et-Mixe, ein Surferparadies am Atlantik sollte für einige Tage unser Aufenthaltsort werden. Wir hatten schon vor Tagen erfolglos versucht auf dem Campingplatz zu reservieren und hofften nun auf einen der nicht buchbaren Transit-stellplätze.
Daher hatten wir gestern schon beschlossen unsere Morgenroutine zwei Stunden vorzuziehen, um die größtmögliche Chance auf einen Platz zu haben.
Nach einer unruhigen Nacht, in der gefühlt alle Stunde auf dem Parkplatz Leute ankamen und abfuhren, starteten wir also früher als gewöhnlich unsere nächste Etappe durch Nouvelle-Aquitaine, während im WoMo nebenan Scooby-Doo noch über den Schlaf seiner Passagiere wachte.
Wir passierten einige Gebiete in denen es vor kurzem noch gebrannt hatte, die Spuren waren unübersehbar.
Nach zwei Stunden Fahrt hatten wir unser Ziel erreicht und … wir hatten Glück. Yippie!
Hier auf dem Platz am ,Cap de l‘Homy‘ buchten wir gleich für vier Tage mit der Option zu verlängern. Wir wollten Surfstunden nehmen und außerdem war es an der Zeit unser ,normales‘ Bett wieder gangbar zu machen. Wir schliefen seit Mitte Juli auf der Couch (https://vakantio.de/ueberall-und-nirgends/hubbettgasdruckfeder), das war in Ordnung, aber so war die Sitzecke im Wohnbereich permanent blockiert und das Bett im Fahrerhaus blieb ungenutzt. Die Ersatzfedern hatten wir schon zu Sebbs Familie schicken lassen, jetzt war es an der Zeit, diese nach Frankreich weiterzuleiten, damit sie endlich eingebaut werden konnten.
Bei unserem ersten Spaziergang am Meer sahen wir dann endlich die Wellen, auf die wir uns die ganze Zeit gefreut hatten.
Den Nachmittag über gab es jedoch nur noch Regen, Regen, Regen und so sah auch die Prognose für den kommenden Tag aus.
Was konnten wir also tun?
Wir packten unsere Spiele aus und kämpften uns erst durch Dungeons und dann versuchten wir die Pandemien zu besiegen. Es wurden mehrere Runden.
Als wir später im Regen zur Surfschule gingen, um unseren Kurs zu buchen, waren die Betreiber gerade dabei den Nachmittagskurs wegen Gewitter abzusagen und alle Teilnehmer auf den kommenden Tag zu verteilen. Es war für uns nichts mehr frei am Freitag, das passte uns aber ganz gut, denn am Samstag sollte das Wetter besser werden. Nur die Zeit für den Kurs war mit 8.30 Uhr überraschend früh. Da konnte man aber nichts machen, Gezeiten waren eben Gezeiten.
Zum Abendessen gab es dann seit Tagen mal wieder das beste ,Abendessen der Welt‘ Nudeln mit Tomatensauce, Knoblauch und angebratenem Speck.