Peniche
Kilometerstand: 161507 Wir verabschiedeten uns heute sehr früh von Nazaré. Unser nächstes Ziel wa


Veröffentlicht: 28.09.2026




















Kilometerstand: unverändert
Für heute hatten wir uns eine größere Wanderstrecke herausgesucht. Wir wollten die Halbinsel von Peniche einmal umrunden, so wie wir es schon vor ein paar Jahren getan hatten.
Dabei kamen wir wieder an den Überresten des ,Forte de nossa Senhora da Luz‘ entlang. Die Aussichtspunkte am ,Limbo do Leste‘ ließen wir dieses Mal aus. Als wir am Wasserturm ankamen, erinnerten wir uns, dass wir das letzte Mal doch gar nicht die Insel umrundet hatten. Wir hatten, laut Karte, nach nicht einmal einem Drittel abgebrochen, weil uns klar geworden war, wie lange die Wanderung werden würde. Das sollte heute anders werden. Sebb drängte darauf, wenigstens bis zum ,Farol Cabo Carvoeiro‘ also zum Leuchtturm zu gehen, der bei etwa Dreiviertel der Strecke lag. Als wir diesen nach 3,5 Stunden dann tatsächlich erreichten, waren wir uns einig, dass wir das letzte Stück der Strecke nun doch lieber wieder auf der Straße zurücklegen wollten, als über die steinigen Pfade der Angler rund um die Insel zu steigen.
Um genau 17.00 Uhr kamen wir zufällig am Burggraben um die Stadt vorbei und erlebten, wie das sonntägliche Wettangeln vom Schiedsrichter beendet wurde.
Nach 5 Stunden Wanderung kamen wir endlich wieder bei Gary an. Es war dringend an der Zeit die Füße hoch zu legen und Pause zu machen.
Zum Abendessen hatten wir uns gestern schon einen Tisch im All-you-can-eat-Sushi-Restaurant reserviert. Weil wir heute ordentlich Kilometer gelaufen waren, hatten wir auch gar keine Hemmungen nun richtig zuzulangen. Das Restaurant war schon etwas aussergewöhnlich. Statt einer Speisekarte gab es auf dem Tisch nur einen kleinen Aufsteller mit einem 2D-Code, der lieferte den Zugang zur digitalen Karte. In der Anwendung konnte man, wie in einem Onlineshop, bestellen; die bereits getätigten Bestellungen und deren Lieferstatus sehen und natürlich den Preis des Abends immer im Auge behalten. Die Lieferung übernahm dann in einigen Fällen ein Serviceroboter, eine witzige Abwechslung zum klassischen Personal. Als wir um 21.30 Uhr gingen, waren wir pappsatt, glücklich und für einen Sushiabend ganz günstig davon gekommen.
