La Línea de La Concepción
Kilometerstand: 162756 Obwohl der Name der Stadt etwas sperrig wirkte, war sie das Ziel unseres heutigen Tages. Unsere Fahrt begann mit einem ordentlichen Stück bergan, auf acht K


Veröffentlicht: 28.10.2026
Kilometerstand: 162816
Wir verließen den Campingplatz, nur um ein paar Straßen weiter zu parken.
Heute ging es zu Fuß nach Gibraltar. Große Schilder an der Straße informierten uns zwar über den Grenzwechsel, bei dem wir die EU verließen aber es gab tatsächlich keine Passkontrolle, nicht einmal pro forma.
Schon nach wenigen Metern kam die erste Besonderheit des Stadtstaates, denn wir gingen zu Fuß über das Flugfeld des Flughafens. Zu unserem Glück wurden wir jedoch für etwa zehn Minuten aufgehalten, denn gerade war eine Maschine im Landeanflug und der Fußweg gesperrt. Nach der Landung wurden die Tore wieder geöffnet und wir konnten passieren.
Durch The Landport kamen wir ins Innere des Stadtkerns, das Tor war bis ins späte 19. Jahrhundert der einziger Landzugang in das stark befestigte Land. Auf dem Casemates Square bestellten wir in einem Lokal Kaffee und Fish and Chips. Jetzt waren wir ja praktisch in Großbritannien und wir bevorzugten immer die lokale Küche. Nachdem wir ein Stück die Main Street entlang spaziert waren, bogen wir links auf die Castle Steps ab, um hinauf zum Nature Reserve zu steigen. Leider erkannten wir erst ganz oben an der Schranke, dass das gesamte Gebiet des Felsens mit einem saftigen Eintrittspreis belegt war. Wir hatten erwartet, dass für die Museen und Attraktionen bezahlt werden musste, aber anscheinend hatte man seitens der Regierung anders entschieden und das ganze Gelände eingezäunt. Wir waren enttäuscht. Also spazierten wir zurück, durch das Irische Viertel und vorbei am Grand Casemates Gates. Wir kamen auch wieder über die Landebahn und damit zurück nach Spanien.
Am Strand legten wir in einer kleinen Bar eine Pause ein und bestellten Cappuccino, denn wir wollten ja noch ein paar Kilometer fahren. Nachdem wir unseren Füßen etwas Zeit zur Erholung gegeben hatten, liefen wir über den Strand zurück zu Gary. Wir starteten und fuhren noch eine knappe Stunde weiter zu einem Stellplatz in Estepona.
Den Abend über hörten wir Fußball im Radio und gingen dann im örtlichen Restaurant essen. Es war eine Überraschung, welch ausgezeichnete, gehobene Küche hier geboten wurde. Wir wurden sehr satt und bestellten trotzdem noch ein Tiramisu als Dessert. Der Weg auf die Couch war zum Glück kaum 100 Meter lang.
