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Màlaga

Veröffentlicht: 29.10.2026

Attraktion
Alcazaba de Málaga
Málaga, Spain
Attraktion
Castillo de Gibralfaro
Málaga, Spain
Sehenswert
Teatro Romano de Málaga
Málaga, Spain
Park
Parque forestal Monte Victoria
Málaga, Spain

Kilometerstand: 162921

Das heutige Ziel des Tages war die Stadt Màlaga in der gleichnamigen Provinz, deren Küste als Costa del Sol bezeichnet wurde.

Die Stadt war nicht nur die Geburtsstadt von Pablo Picasso, sondern verfügte auch über ein reiches historisches Erbe. Sebb hatte als Besichtigungsziel des heutigen Tages die Alcazaba von Màlaga herausgesucht. Die in überwiegenden Teilen maurische Festungs- und Palastanlage (Kasbah) war durch einen bewehrten Gang mit einer zweiten Festung, dem Castillo de Gibralfaro verbunden, das wenige Meter oberhalb, auf der Spitze des Berges lag. Auf der Stadtseite war der Bau direkt an das ehemalige römische Theater angeschlossen. So hatten wir mit den Eintrittskarten gleich drei Sehenswürdigkeiten auf einmal.

Bisher hatten wir unsere Stadtbesichtigungen meist von einem Stellplatz weiter außerhalb gestartet und waren mit dem ÖPNV ins Zentrum gefahren. Heute war der Plan etwas anders. Wir wollten morgens in die Stadt fahren, einen Stadtrundgang machen und am Nachmittag weiter fahren, um außerhalb zu übernachten. Eine Vorgehensweise, die sich als nicht optimal herausstellen sollte.

Wir starteten von unserem Stellplatz und fuhren knapp zwei Stunden in gemütlichem Tempo abwechselnd durch die Berge oder am Meer entlang. Je näher wir aber an die große Stadt herankamen, desto mehr war auf den Straßen los. Wir hatten uns dieses Mal wieder gegen die Autobahn entschieden und kamen auf der Landstraße nun von einer Siedlung übergangslos in die nächste. Im Unterschied zu unseren bisherigen Erfahrungen am Atlantik, waren die Straßen hier jedoch hoffnungslos überfüllt. Als wir nach nervenaufreibender, stockender Fahrt unseren Zielplatz in Màlaga erreichten, war es fast 15.00 Uhr und wir hatten Hunger. Leider war der geplante Parkplatz für uns zu klein und schon voll besetzt, es blieb uns also nichts weiter übrig als weiter zu suchen. Zu kurz, zu schmal, für Anwohner reserviert, im Stadtgebiet waren Parkplätze für Wohnmobile rar. Als wir endlich auf einem ungepflegten Grundstück ein Plätzchen für uns gefunden hatten, war die Stimmung im Auto ziemlich angespannt, wir hatten jetzt richtig Hunger.

Wir spazierten eine viertel Stunde durch den Parque forestal Monte Victoria in die Stadt hinein. Bei einer kleinen Bar an einer Straßenecke nahmen wir Platz und bestellten Tortilla mit Kabeljau, Eier mit Schinken, Pommes frites, Limo und ein Bier. Nach dem Essen wurden wir langsam wieder etwas entspannter und konnten unseren Weg fortsetzen. Nun ging es also zu den Sehenswürdigkeiten.

Ursprünglich wollte Sebb ja gerne die Alhambra von Granada sehen, dabei gab es aber leider gleich zwei Probleme. Zum einen lag die Anlage in den Bergen im Landesinneren, war also mit Gary nicht wirklich gut erreichbar und zum anderen waren die Tickets bis zum 25. November, also fünf Wochen im Voraus ausverkauft.

Die Alcazaba von Màlaga war kleiner und nicht als UNESCO-Erbe anerkannt, so war sie nicht nur gut erreichbar, sondern wir bekamen auch morgens noch problemlos Onlinetickets zu einem günstigen Preis. Auf die Verfügbarkeit von Karten an der Tageskasse wollten wir lieber nicht hoffen.

Die Anlage war tatsächlich ziemlich groß und stellenweise sehr schön und detailliert restauriert. Von den Türmen bekamen wir einen guten Blick über die Stadt, zum Hafen und auf die Kathedrale von Málaga. Die erste nachweisliche Erwähnung der Festung stammte aus der Epoche des Kalifats der Umayyaden (660-750). In der darauf folgenden Zeit des Emirats von Córdoba herrschten Aufschwung und Wohlstand bis über die Zeit des Kalifats von Córdoba hinaus. Es waren die Hammudiden (1016–1058), die mit der Errichtung eines Palastbereiches in der Alcazaba begannen. Der Turm Torre de Homenaje, der sich heute im Inneren des Bauwerks befand, stammte aus der Zeit der Nasriden (1232–1492). Diese waren die letzte muslimisch-maurische Dynastie des Emirats von Granada, das mit dem Vertrag von Granada mit dem König von Kastilien endete.

Als wir 18.30 Uhr wieder auf dem Rückweg waren, wurde es schon dunkel. Beim Metzger kauften wir noch Seranoschinken für das Frühstück und mariniertes Hähnchen zum Abendessen.

Wir fuhren aus der Stadt hinaus, jedoch holte uns das Parkplatzproblem trotzdem ein. Der erste angepeilte Platz war voll, der zweite ebenso, auf dem dritten Platz bekamen wir dann 19.45 Uhr glücklicherweise noch ein Plätzchen. Wir waren völlig alle und hatten keine Lust mehr zu kochen. So gab es heute wieder Oliven, Käse, Salami und Brot mit Ajoli. 

Heute gingen wir früh ins Bett.

Auf einen Blick

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Dauer
1 Tag
Wetter am Reisetag
Sonnig · 18–24 °C
Begleitung
Zu zweit (2)
Wetterdaten © OpenWeather
KulturellAbenteuerlich
  • Besuch der Alcazaba von Málaga, des Castillo de Gibralfaro und des römischen Theaters
  • Blick von den Türmen über die Stadt, den Hafen und die Kathedrale von Málaga
  • Spaziergang durch den Parque forestal Monte Victoria
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