Veröffentlicht: 21.02.2025
Am fünfzehnten November zeigt sich das erste Mal ein Silberstreif am Horizont der Auto-Reparatur. Über eine der Oldtimer-Werkstätten war unsere Anfrage an einen LKW-Service im Leipziger Stadtteil Engelsdorf weitergeleitet worden. Der Werkstattleiter hatte uns eine nette Mail geschrieben und um Rückruf gebeten, damit wir uns telefonisch abstimmen konnten. Also riefen wir an und das Telefonat war dann endlich so, wie wir uns das vorgestellt hatten.
Wir würden in 14 Tagen erst einmal einen einstündigen Termin zur Begutachtung machen. Das kostete natürlich, aber dann könnte er uns einen Plan erstellen, was an Gary alles zu tun wäre. Es wäre ja völlig nutzlos, jetzt den Motor abzudichten und dann festzustellen, dass die Bremsen viel nötiger dran gewesen wären. Das hielte er für unlauter.
Weiterhin würde er selbst seit vielen Jahren Hymer-Wohnmobil auf Fiat-Basis fahren und die Gefährte natürlich selbst instand halten, die alten WoMos hätten den neueren „Plastik-Autos“ nach wie vor einiges voraus, hauptsächlich was Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit betraf.
Nach dem Telefonat hellte sich die Aussicht für uns spürbar auf. Es war noch immer nicht klar, was bei Gary alles anstand oder was der ganze Zauber kosten sollte, aber endlich gab es eine Perspektive, eine Werkstatt mit anscheinend fähigem Personal, mit Erfahrung und der Bereitschaft an unserem Gefährt Hand anzulegen.
