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Ein Sonntag im Herbst

Veröffentlicht: 05.01.2025

Der Sonntagmorgen begann mit Nieselregen, Kaffee und Brötchen mit Honig. Da wir beide über die Wahl des Bettes nicht ganz glücklich waren beschlossen wir in der kommenden Nacht das andere Bett zu benutzen und die Sitzgruppe eben umzubauen und die zusätzlich eingepackte Decke nicht als Kopfkissen, sondern als Decke zu benutzen. Nachts wurde es eben dann doch ganz schön kalt.

Wir sind beide keine kleinen Leute und es war nicht von der Hand zu weisen, dass sich die Toilettenkabine eher als Not-Toilette eignete als als vollwertiges Klo. Der Pott war auch für unsere langen Beine etwas zu hoch und der Platz etwas zu schmal, naja es ist eben eine Porta Potti®, die kann man benutzen, aber wenn man es vermeiden kann, dann sollte man lieber ein richtiges Klo nutzen.

Kurz nach 12 Uhr kam dann endlich der Platzwart, klemmte uns an den Strom und kassierte die Standmiete, 10 €/Person/Nacht, 7,50 €/WoMo/Nacht und 5 € Stromanschluss, alles zusammen 40 € … für...ja für was?Strom und 2-3 x aufs Klo gehen? 

Wir wurden uns einig, dass diese Art der Übernachtung nicht jede Nacht sein müsste, da konnte man schon auf den Punkt Autarkie setzen und einfach irgendwo im Nirgendwo übernachten.

Den Tag verbrachten wir mit einer schönen Wanderung entlang der Mulde, über die Polder und Flutwiesen und durch den Ort. Es war nun richtig Herbst geworden, windig, bunt und nass.

Am Frühen Nachmittag gab es wieder Suppe. Und einen ausgiebigen Nach-Mittagsschlaf.
Abends gingen wir ins Wirtshaus und gönnten uns etwas richtiges zu Essen.

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