ueberall-und-nirgends
ueberall-und-nirgends
vakantio.de/ueberall-und-nirgends
Zuletzt in Brest

Bréhat

Veröffentlicht: 02.08.2026

Fähre
Festland-Anleger → Bréhat Pier
Vedettes de Bréhat
Spaziergang
Bréhat → … → Le Bourg
10m · ausgezeichnet beschilderte Wanderroute
Essen
Cafés, Bars und Restaurants in Le Bourg
$$ · Snack
Fähre
Bréhat Pier → Festland-Anleger
Vedettes de Bréhat

Kilometerstand: unverändert

Wie wir es geplant hatten, setzten wir nach Bréhat über. Die Insel war autofrei und so waren die Besucher alle mit Rucksack oder Rollkoffer unterwegs. Die Überfahrt dauerte gerade einmal zehn Minuten. Am Pier empfing uns dann doch eines der wenigen Verbrennerfahrzeuge des Archipels, ein Traktor mit Anhänger. Dieser übernahm hier die Funktionen eines Linienbusses und der Taxis und brachte die Langzeitgäste zu ihren Unterkünften. Wir schlugen unsern Weg zu Fuß entlang der ausgezeichnet beschilderten Wanderroute ein.

Unsere erste Station war die alte Zitadelle. In dem ehemaligen Militärgebäude hatten die Glasbläser der Insel ihr Domizil bezogen. Neben einer Schauwerkstatt und den Ateliers der Künstler gab es natürlich auch einen Laden in dem man die Kunstgegenstände dann erwerben konnte.

Als nächstes ging es zur Mühle. Diese ungewöhnliche „Gezeitenmühle“ konnte immer nur bei ablaufenden Wasser betrieben werden, etwa sechs Stunden zwischen den Fluten. Der Verein zur Erhaltung der Mühle machte tägliches Schaumahlen im einzigen Mahlgang und gewährte Zugang zur alten Technik.

Wir statten auch der Pond ar Prad einen Besuch ab, welche die Nord- mit der Südinsel verband und kaum zehn Meter lang war. Die Vegetation hier auf der Insel war schon ziemlich mediterran, weil der Golfstrom hier die Wetterbedingungen stark beeinflusste.

Zum Schluss begaben wir uns noch zum Zentrum des Insellebens, deren Einwohnerzahl von lediglich 400 gemeldeten Einwohnern, heute wohl um das Zehnfache von Besuchern übertroffen wurde. Le Bourg war der Marktplatz mit Cafés, Bars und Restaurants. Dort gönnten wir uns einen Kaffee und dann wurde es auch langsam Zeit für den Heimweg.

Als wir am Fähranleger ankamen, war dort wo wir morgens angelegt hatten von Wasser nichts mehr zu sehen. Wir spazierten, gemeinsam mit allen anderen Fährgästen, noch gut zehn Minuten zum drei Meter niedriger gelegenen Anleger für Fahrten bei Niedrigwasser. Dann ging es wieder zurück auf das Festland.

Als Ines am Abend unsere Ausbeute an Fotos auf dem Laptop sicherte, wurde uns klar, dass nun der erste Monat unserer Reise schon vorbei war. Die Bilder aus Schleswig-Holstein wirkten, als seien sie schon eine Ewigkeit her.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
Begleitung
Zu zweit (2)
EntspannendKulturell
  • Überfahrt nach Bréhat
  • autofreie Insel
  • alte Zitadelle
  • Gezeitenmühle
  • Le Bourg
  • Kaffee im Ortszentrum
RucksackRollkoffer
NaturKulturTransitArchitektur
ueberall-und-nirgendsFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.
Antworten

Frankreich
Reiseberichte Frankreich