Travelotta

Mein schonungslos ehrliches, unzensiertes Reisetagebuch. Lesen auf eigene Gefahr.

Karibische Träume

Mittwoch, 25.12.2019

So ein Glück. Ich hab geschlafen wie ein Baby. Bin in Sekunden weggeratzt und war 8 Stunden regungslos quasi im Koma. Zum Frühstück bin ich mit Simon in die einzige offene Lokalität gegangen, ein sehr einfaches Café / Bar / Internetcafé / Copyshop. Da es aber Franzosen sind, hatten sie trotzdem frische, warme Croissants zum Niederknien, von denen ich mir gleich zwei gegönnt habe.

Nachdem Birgit keinen Plan aufgestellt hat, wie und wann wir ihr helfen sollen mit dem Boot, hab ich mich mittags wieder mit Georg und Julia getroffen und wir sind in den Süden zu einem Strand gefahren. Die erste Bucht war lang und ganz nett, aber sehr touristisch voll, und der Strand war ein drei Meter breiter Streifen zwischen Straße und Meer. Ein paar Minuten weiter haben wir dann einen viel schöneren Strand gefunden, an dem wir einen tollen Schattenplatz hatten und fast alleine waren. Haben natürlich klassisch die Hängematte gespannt und dann ging es direkt ins (nicht wirklich) kühle Nass. Traumhaft schön. Mit dem Meereswind im Schatten ließ es sich sehr gut aushalten, und als wir hungrig wurden, sind wir vor zu dem touristischen Teil gelaufen und haben uns ein frisches Kokos-Eis und ein paar Pommes gegönnt. Leider sieht es mit vegetarischem Essen in der französischen Küche tatsächlich schlecht aus, deswegen gab es auch gestern schon das einzige Gericht ohne Fisch und Fleisch auf der Karte: Salat.

Gegen 17 Uhr kam ich zurück zum Hafen, bin kurz unter die Dusche gehüpft und habe dann am Boot Birgit vorgefunden, knietief und ölverschmiert vor dem offenen Motor. Es wurde noch 2 Stunden geputzt und am Abend hat Simon Reste-Wraps für uns gekocht. Heute haben nämlich keine Supermärkte offen und ich wollte nicht schon wieder Salat oder Pommes.

Jetzt, wo wir wieder unter Menschen sind, trifft man natürlich schnell interessante solche. Einer davon ist Lennart, ein 18-jähriger Abiturient, der mit einem extrem niedrigen Budget reist. Er ist nun schon ein halbes Jahr unterwegs und hat bisher unter 1.500 Euro ausgegeben. Er ist sehr genügsam, isst oft Essen aus der Tonne oder Nudeln mit Pesto, schläft meist unter freiem Himmel und hat wenig Erwartungen an seine Reise. Er hat auch kein Problem damit, nach übrig gebliebenem Essen oder einer kostenlosen Mitfahrgelegenheit / Schlafplatz etc. zu fragen und hat damit auch sehr viel Erfolg. Da spielt bestimmt auch mit rein, dass er ein charismatischer, charmanter, blonder Lockenkopf ist. Man ist sofort in ein angenehm lockeres Gespräch verwickelt und möchte sich eine Scheibe von der sorglosen Leichtigkeit dieses Burschen abschneiden. Aber die Ziellosigkeit würde mich auf Dauer doch stören. Er hat die Atlantik-Überfahrt auch gemacht, mit einem noch kleineren Segelboot und nur zu dritt, hat es allerdings nicht als so anstrengend empfunden wie wir alle. Auf seinem Boot musste aber auch nur alle halbe Stunde mal der Kurs angepasst werden an der Windsteueranlage und sonst hat er sehr viel gelesen und sich gelangweilt. Das war bei uns alles gar nicht möglich. Ich denke, zum einen gibt es wirklich sehr unterschiedliche Bedingungen, zu denen man diesen großen Sprung machen kann, zum anderen kann er es mit seinen jungen Jahren vermutlich wirklich noch besser wegstecken.

Donnerstag, 26.12.2019

Wir sind alle relativ früh aufgestanden und wollten spätestens um 12 Uhr ablegen, bis dahin gab es aber noch viel zu erledigen. Birgit war leider immer noch ziemlich schlecht drauf, da sie zum einen das Gefühl hat, alles alleine machen zu müssen, und zum anderen ungern Aufgaben verteilt. Es haben aber alle mit angepackt, Einkaufen, Putzen und nochmal Motor flott machen, und kurz nach Mittag ging es wieder los.

Eigentlich hätten sich unsere Wege hier in Martinique getrennt, aber da Birgit eh weiter in den Süden fährt, hat sie uns angeboten, mitzukommen gegen Kostenbeteiligung. Da wir nach der harten Tour alle Lust auf ein bisschen Karibik-Feeling haben, bleibt die Crew also noch bis Silvester zusammen. Ist denke ich ein gutes Zeichen, dass wir uns alle noch ausreichend ausstehen können um freiwillig noch mehr Zeit miteinander zu verbringen. Der Tag Abstand von der Crew war trotzdem bitter nötig und wunderschön.

Die Fahrt von Martinique nach St. Lucia dauert ungefähr 6 Stunden und kann recht holprig werden. Wir sind ziemlich hoch am Wind gefahren, gegen die Welle, und ich hab die erste halbe Stunde in mein Handy geschaut, um das Internet noch zu nutzen. Da hab ich das Gehüpfe auf den Wellen direkt wieder gemerkt und befürchtet, dass ich jetzt nachhaltig mit Seekrankheit geschädigt bin. War aber gleich wieder weg, als ich nicht mehr auf mein Handy geschaut habe. Der Rest war angenehmes Schaukeln und die Ankunft in Rodney Bay zum Sonnenuntergang ein Traum. Noch schnell ins Wasser gehüpft und schon sind wir im karibischen Lifestyle angekommen.

Die nächsten Tage können sehr schön werden, wenn wir uns nicht doch noch auf die Nerven gehen. Es liegt durchaus Spannung in der Luft. Ich freu mich auf das nächste Mal allein sein. Nur für ein paar Tage, aber das werd ich demnächst brauchen.

Freitag, 27.12.2019

Wir haben noch vor Sonnenaufgang, kurz nach 5 Uhr, abgelegt, um zeitig in der nächsten Bucht anzukommen. Heute geht es nach Wallilabou auf St. Vincent, ca. 50 Seemeilen bzw. 10 Stunden weiter. Hier wurde der Anfang von Pirates of the Caribbean gedreht. Da dies eines der gefährlichsten Gebiete in der Karibik ist zum Segeln, besonders kurz vor St. Vincent, war Birgit durchgehend am Steuer. Für uns war die Fahrt aber ganz entspannt. Viel Schräglage, trotzdem recht angenehm. Ganz kurz haben wir den Rücken von ein paar braunen Walen gesehen, sonst viele Vögel. Wir haben die Zeit genutzt und die Steckbriefe für alle Crewmitglieder geschrieben.

Die Insel sieht traumhaft aus. Sanfte grüne Urwald-Hügel, kleine schwarze Klippen und Buchten, darüber wenige bunte Dörfer. Bei der Ankunft am Nachmittag hilft uns Alex, ein Local und Freund von Birgit. Wir machen nicht an einem Steg fest (es gibt keinen) sondern mit Anker und einer Landleine, müssen also mit dem Boot an Land gehen (oder schwimmen).

Nach dem Anleger bringt Alex uns mit seinem Dinghy an den Strand und zu einem nahegelegenen Wasserfall, keine halbe Stunde entfernt. Auf dem Weg zeigt er uns die ganzen Früchte am Straßenrand, die hier auf der Insel wachsen - Kokosnüsse, Kakao, Papaya, Bananen, Muskatnuss, Limetten, Orangen… es bekommt auch jeder eine Sternfrucht zum probieren. Die Sonne ist schon fast weg und wir planschen ganz allein im kühlen Pool des Wasserfalls für eine Weile. Auf dem Rückweg kommt in der Gruppe kurz ein bisschen Unmut auf, da wir zwar wussten, dass wir Alex für den Trip etwas geben werden, aber der Preis hat uns dann doch etwas überrascht, vor allem, da wir mit unterschiedlich hohen Budgets reisen. Werden beim nächsten Mal vorher drüber sprechen. Alex ist aber ein super freundlicher, witziger Local, der uns viel Spannendes über Land und Leute erzählen konnte. Auch Birgit war vom Preis überrascht, als wir ihr davon erzählten.

Ich denke, hier auf der Insel könnte man es gut eine Weile aushalten. Alles ist noch sehr ursprünglich, viele Touristen gibt es nicht. Die Temperaturen schwanken um +/- 5°C über das Jahr weg. Es gibt Grundstücke mit einfachen Hütten darauf für einen erschwinglichen Preis (für uns Europäer zumindest) und seit zwei Jahren sogar einen internationalen Flughafen. Aber jetzt wird erstmal gereist.

Am Abend haben wir auf dem Boot gegrillt. Danach sind die Jungs und ich noch für etwas WLAN zum Strand gepaddelt und haben im Restaurant lokalen Sorrel-Saft getrunken, ähnlich wie Hibiskus. Der zweite und dritte war dann auch mit Rum gemischt. Lecker!

Samstag, 28.12.2019

Und schon bin ich 28. Das ist ein schöner Ort, um seinen Geburtstag zu feiern, auch wenn es mit meinen Lieben von Zuhause noch ein bisschen schöner wäre. Aber ich bin eh kein großes Feierkind und habe mich in der Früh mit Nina an den Strand verzogen für eine Runde Yoga. Im Anschluss sind wir gute sechs Stunden entspannt weiter gesegelt zum Tobago Cays Marine Park, eine unter Naturschutz stehende Mini-Inselgruppe mit Schildkröten, auf die wir gespannt sind.

Nina hat sich selbst übertroffen, in dem sie letzte Nacht gleich drei Überraschungskuchen für mich gebacken hat, ein Teig vegan, einer mit Eiern. Und dass, obwohl wir keine Butter, kein Backpulver und kein normales Mehl mehr haben. Die Kuchen gab es nach dem Mittagessen auf See, und sie waren mega lecker. Danach waren alle kurz im Fress-Koma.

Nach dem Ankern zwischen den kleinen, grünen Inseln, auf denen niemand wohnt und wo man auch nicht übernachten darf, wurden wir von Dwayne zum Lobster BBQ mit seinem bunten Holzboot abgeholt. Unser Koch war Birgit's Freund Randy, von dem wir auch noch selbst gemachten Rum Punch bekommen haben. Die Veggie Optionen waren ebenfalls sehr lecker, gut gewürztes Karotten-Gemüse, Gemüse-Reis und Kartoffeln. Zur Nachspeise gab es gebratene Bananen und Banana Bread. Das ganze wird direkt am Strand in einer offenen Grill-Küche zubereitet und auf bunt gedeckten Bierbänken serviert. Für die Beleuchtung sorgen Lichterketten, die über die Bäume gespannt wurden.

Es war wirklich ein schönes Erlebnis, aber ich muss mal die Definition von "touristisch" recherchieren. Überfüllt war es nicht, ca. 100 Gäste und 25 Köche, aber für mich würde ich touristisch gerade so definieren: etwas, das so nicht existieren würde, wenn es keine Urlauber gäbe, die dafür bezahlen würden. Das macht die Aktion dann sehr touristisch, da kein einziger Local hier gegessen hat. Mir wird es auf meiner Reise immer auch darum gehen, zu sehen, wie die Einheimischen leben, und daran teilzuhaben, so gut es geht.

Sonntag, 29.12.2019

Wie kann ich diesen Tag beschreiben? Wir sind morgens in einem Paradies aufgewacht und abends im nächsten Paradies eingeschlafen. Wir lagen mit ca. 20 weiteren Booten zwischen den Inseln des Marine Parks und sind mit SUP oder einfach "zu Fuß" zur nächsten Insel (Baradal) geschwommen. Das Wasser war klar und blau, leicht grün. Es gab Stellen mit hellem Sand darunter und ein paar Riffs. Um die Insel herum, welche ca. 15 Meter hoch und 250 Meter breit ist, sind wir mit Fischen und Schildkröten geschnorchelt. Die Schildkröten waren bis zu einem Meter groß und nicht schüchtern, dafür wunderschön, wie sie immer wieder auf und abgetaucht sind. Über die Insel durch tropischen, grünen Bewuchs gab es einen kleinen Trek, mit welchem man in 5 Minuten zu zwei weiteren kleinen, einsamen Buchten gelangte. Während der kurzen Wanderung begegneten uns mehrere, bis zu 1,50 Meter lange Leguane. Hier haben wir uns also die Zeit vertrieben bis mittags.

Als nächstes sind wir wieder ein kleines Stück gesegelt bzw. aus Windmangel Motorboot gefahren und waren eine Stunde vor Sonnenuntergang im nächsten Paradies - Sandy Beach. Ein gut 500 Meter langer und 50 Meter breiter, flacher Sandstreifen mitten im karibischen Ozean, mit Palmen bewachsen. Wir bekommen glücklicherweise noch eine Boje und sind nah am Strand, so dass wir in 5 Minuten rüberschwimmen können. Auch mit der Strömung haben wir heute Glück, wir werden kaum abgetrieben. Es gibt Zeiten, da kann man diese Strecken gar nicht schwimmen. Endlich sind alle entspannt und gut drauf, Birgit ist in ihrem zukünftigen Zuhause angekommen und sehr zufrieden damit. Sie bekocht uns gerade und wir starren in den viel zu schönen Sonnenuntergang. Der Sonnenbrand war es auf jeden Fall wert.

Nach dem gemeinsamen Abendessen machen wir unseren zweiten Filmabend mit der perfekten Auswahl: "Captain Ron". So wie jetzt kann ich das Segler-Leben wirklich gut nachvollziehen. Es ist im Prinzip wie Camping, nur auf dem Wasser. Und während man von A nach B kommt, kann man logischerweise nicht unbedingt alles in seinem mobilen Haus machen, wie Kochen und Schlafen, da man ja Auto fahren / Schiff steuern muss und es sich bewegt. Aber wenn man steht / liegt, dann hat man seine ganze Wohnung gleich dabei, ist aber immer schnell woanders. Jetzt ist es auch absolut entspannt, wir bekommen alle nachts unseren Schlaf, können uns mit ausreichend Wasser waschen, auch mal an Land die Füße vertreten und sehen dabei viele schöne Orte. Macht Sinn. Aber ich musste ja gleich zu Beginn erst mal 120% ins Extrem einsteigen…

Montag, 30.12.2019

Nächster Traumtag. Nach dem Frühstück bin ich mit dem SUP und meinem Drybag zum Strand rüber gepaddelt und einmal hoch und runter gelaufen. Es waren noch fünf weitere Menschen auf der Insel. Dann saß ich im Palmenschatten und habe gelesen. Vor ein paar Jahren schon hat mir mein Papa von einem Buch erzählt, "The Angel Esmeralda." Er hat es glaube ich selbst noch nicht gelesen, aber empfohlen bekommen, wenn ich mich richtig erinnere. Seitdem ist dieses Buch in meinem Hinterkopf auf der Lese-Liste. In La Línea habe ich es mir aus Mangel an spannender Lektüre auf den eBook Reader gekauft und heute am Strand die erste Kurzgeschichte darin gelesen. Ich wusste vorher nichts über das Buch. Wie es der Zufall will spielt die Geschichte in der Karibik, auf den Tobago Cays, St. Vincent, Martinique… Die Natur, die Menschen und die entspannte Lebensart werden ebenfalls beschrieben. Ich habe unbewusst genau im richtigen Moment am richtigen Ort das richtige Buch ausgewählt. Kann das Zufall sein?

Am Nachmittag geht es entspannt weiter nach Carriacou, Birgit's zukünftiger Wahlheimat. Wir landen in Tyrell Bay, ein sehr süßes, buntes, karibisches Örtchen. Ich glaube, das spiegelt bisher am besten die authentische Karibik wieder, die wir uns alle vorgestellt haben. Nach einem kurzen Treffen mit Birgit's Freunden und einer Runde Kaltgetränke geht jeder am Abend seinen eigenen Weg und kommt erst mal auf seine Art und Weise an. Nina und ich erkunden das Örtchen, dann kochen wir gemeinsam mit den Jungs und tauschen alle Fotos und Videos der letzten Wochen aus.

Dienstag, 31.12.2019

Nachdem wir am Morgen das Boot am Steg umgelegt haben, lassen wir den Tag extrem ruhig angehen. Ein bisschen planschen, Internet nutzen und Fotos sichern, Reste aufessen und die nächsten Tage besprechen. Heute feiern wir noch gemeinsam Silvester, morgen wird das Boot auf Vordermann gebracht. Dann werden sich unsere Wege, zumindest teilweise, trennen.

Christoph hat einen knapperen Zeitplan und wird eher schnell weiterreisen nach Südamerika. Nina, Simon und ich haben eine ähnliche Route im Kopf und würden gerne per See- oder Landweg weiterreisen, also haben wir uns über Fähren und Busse schlaugemacht. Segeln Richtung Südamerika ist zu dieser Zeit nicht optimal und es wird wenige Möglichkeiten geben. Ich darf das jetzt eigentlich gar nicht sagen, aber wir überlegen, zu dritt mit der Fähre nach Venezuela zu fahren und dann mit einer schnellen, sicheren Busverbindung gemeinsam den Landweg nach Kolumbien anzutreten. Wir sind fleißig am recherchieren, ob und wie das am besten machbar wäre. Wenn, dann würden wir es aber nur zusammen machen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen in einem authentischen, recht leeren Restaurant mit eher einfachem, aber leckerem Essen haben wir uns doch aufgeteilt. Nina und mir war irgendwie nicht nach feiern, im Ort war auch fast nichts los. Die Party lief dann wohl erst später an, habe bis fünf Uhr ungefähr Musik gehört. Ich muss gestehen, ich wäre lieber bei Freunden oder Familie im kleinen, gemütlichen Kreis gewesen. Mit gibt dieser Trubel rund um den Jahreswechsel aber auch allgemein wenig. 

#karibik#traum#strände#sand#palmen#kokosnüsse#segeln

Kommentare

Alfred
Liebe Lena, Du schreibst wunderbar... meine beiden Mundwinkel waren beim Lesen entgegen der Erdanziehungskraft ständig nach oben gerichtet. Ich freue mich, dass ihr die Atlantiküberquerung trotz aller Anstrengungen heil überstanden habt und beneide Dich um diese Erfahrungen...da Du so anschaulich schreibst, stellt man sich beim Lesen natürlich immer vor, wie es wäre, wenn man selbst mal eine solche Reise machen würde... aber ich glaube, das bleibt dann Gottseidank doch einem kleinen exclusiven Zirkel vorbehalten. Alles Gute für Deine weitere Tour durch Südamerika! Schöne Grüße aus Berlin Al