ToskanaMaremmaElba 4. Tag
Am frühen Morgen bin ich aufgebrochen nach Pitigliano, dieser urururalten Stadt aus und auf Tuffsteinen gebaut—- war schon immer ein Traumziel von mir. Wieder ging’s über...
Veröffentlicht: 04.05.2026


















Nach dem Motto des frühen Vogels bin ich gleich nach dem Frühstück los Richtung Küste, ich hatte keinen rechten Plan und dachte ich schau mir mal Orbetello an🤷♀️.
Sehr guter Einfall! Orbetello liegt auf einer kleinen Landzunge in einer Lagune, von hier aus geht es weiter nach Porto Santo Stefano und zur Insel Giglio— steht im nächsten Jahr auf dem Programm 💪. Mir war aber nicht klar, das Orbetello so eine nette Stadt ist. Pitigliano gestern ist ein bisschen Schwermut, Wehmut wegen der Vergänglichkeit des Lebens, aber Orbetello ist Lachen und Leichtigkeit, Lebensfreude und Aufbruch. Hier pulsiert Leben, es gibt eine lange Einkaufsstraße mit unendlich vielen Negozios, Cafés, Restaurants, Kirchen, Seitenstraßen und—- keine Stufen!!! Orbetello ist flach, gut begehbar und überschaubar. Es gibt reichlich günstige Parkplätze, gut ausgebaute Spazierwege am Meer und dort ist es ganz ruhig, ganz entspannt, keine Hektik, nur Sonne und Wellenschlagen und —- ach, hier hielt ich auf einer Bank die Sonne ins Gesicht und ruhte mich aus, eine ganze lange Weile—- ohne Langeweile☺️
Gestärkt mit leckerem Burger und dem lebensnotwendigen Eis bin ich dann langsam durchs Land gegondelt. Ich hielt an einem Sanctuarium für Wildtiere, besichtige es und war begeistert. Hier wird schlecht gehaltenen Tieren aus alten Zoos oder Privathaltung ein neues Zuhause gegeben, und die Menschen hier machen das gaaaanz toll. Die Tiere haben riesige Areale zu Verfügung, hier ist nichts eingesperrt oder klein gehalten. Man spürt die Hingabe und Pflege der Menschen die sich dieser Aufgabe verschrieben haben. Für so einen guten Ort zahle ich gern Eintritt.
Das war der Tag, und er war wieder sehr schön und überraschend.
Erkenntnis des Tages: es gibt immer noch gute Menschen die Gutes tun!
