ToskanaMaremmaElba 13. Tag
Nené, keine Vespa, bin dann doch lieber sicherheitshalber beim Panda geblieben 😉. Problemlos Auto gemietet, 140 Euro für zwei Tage mit Premiumversicherung, und auf ging’s. Heute...


Veröffentlicht: 13.05.2026


















Heute war die andere Seite der Insel dran. Da Elba ja nicht riesig ist, schafft man es ganz ohne Stress die Insel in zwei Tagen zu umfahren und auch genügend Zeit zum Gucken zu haben—vorausgesetzt man findet eine Parkplatz. Und das ist nicht immer einfach. Jetzt im Mai war es noch machbar, aber ich glaube nicht das ich im Juni oder Juli hier sein möchte, die Insel ist zu klein für eine große Menge Touristen und dann ist bestimmt der ganze Zauber dahin. 🤷♀️
Zuerst ging es über Marina di Campo nach Capoliveri, eine gaaanz süße Stadt auf einem Hügel, man parkt unten und muss immer nach oben wie überall in der Toskana. Kardiotraining pur.😂 Aber sie ist echt hübsch, dieses kleine Stadt, mit engen Gassen und Treppen wie ich es liebe, kleine Cafés und überall sitzen gut gelaunte Italiener beim Espresso - hat mir gefallen.
Weiter nach Porto Azzurro, immer an der Küste mit dem unendlichen blauen Meer entlang. Von hier aus kann man die kleinen Inseln im Meer sehen die sich wie blaue Spitzen aus dem Wasser erheben. Die ganze Küstenfahrt ist ein Traum, die Straßenränder sind mit gelben Blumen bewachsen, viel Ginster blüht in leuchtendem Gelb, dazwischen blühende Disteln, es riecht nach Roamarin und Kräutern, wenn man mit offenem Fenster fährt—der Mai ist hier auf Elba wirklich wunderschön, man schmeckt ihn förmlich auf der Zunge. Und ich kann mich kaum satt sehen an dieser Explosion aus Blau und Grün und Gelb.😍
Dann war ich noch in Rio dˋElba, dort gibt es ein uraltes aber sehr gut erhaltenes Waschhaus, in dem die Menschen im vorigen Jahrhundert die Wäsche wuschen. War sehr interessant anzuschauen.
Zurück über Portoferraio nach Procchio bei schönstem Sonnenschein, und dort erwartete mich eine Überraschung. Die Sonne schien warm, aber am Meer herrschte eine steife Brise, das Meer rauschte und die Wellen schlugen an den Strand und die Flut stand recht hoch. War toll dort zu sitzen, den Möwen zuzusehen und dem Gesang des Meeres zuzuhören. Ein wunderschöner Tagesabschluss.
Erkenntnis des Tages: eine Überraschung ist manchmal mehr als das Erwartete!
