ToskanaMaremmaElba 3. Tag
Unterwegs! Zuerst nach Sovano, ein recht kleiner aber netter Ort, durchgelaufen, Kirche besichtigt, Eis gegessen und dann zu den Nekropoli di Etruski, Höhlen und Ausgrabungen...
Veröffentlicht: 03.05.2026


















Am frühen Morgen bin ich aufgebrochen nach Pitigliano, dieser urururalten Stadt aus und auf Tuffsteinen gebaut—- war schon immer ein Traumziel von mir.
Wieder ging’s über unglaublich schlechte Straßen ( ich habe noch nie! so viele Schlaglöcher gesehen 😩) ins Landesinnere, hinauf in die Höhen um von dort hinunter zu sehen. Die Fahrt war wirklich etwas abenteuerlich aber letztendlich kenn ich mich ein bisschen aus mit den Nebenstraßen der Toskna, das kam mir zu gute. Ohne langes Suchen fand ich einen Parkplatz, wohl weil es noch vor zehn morgens war, und dann auf ins Städtchen, aber nur mit Trekkingstöcken. War ne gut Entscheidung 😅.
Dieser Ort ist wundervoll und traurig zugleich, alt und neu, laut und still, alles gleichzeitig. Uralte Gassen erzählen Geschichten von den vielen Menschen, die hier einst lebten, nun sind viele von den jungen Menschen abgewandert ins Land. Überall riecht es nach „Alt“, nach Lavendel und Rosmarin und Kamille, aber gleichzeitig gibt es neue, junge Gerüche nach Cappuccino und Pommes frites. Im Centro viele viele Menschen mit den üblichen Geräuschen , je weiter man in die dunklen Gassen vordringt—- manchmal nur Stiile, nur der Wind singt durch die engen Straßen.
Alte Menschen sitzen dort mit ihren Katzen auf einem Stuhl vor ihrer Haustür, wie wohl vor hundert Jahren schon, und wenn man genau hinsieht, sieht man die hundert Jahre in ihren Gesichtern.
Ich bin durch jedes Gässchen gewandert, bin hunderte von Stufen gestiegen und habe das alles in mich aufgenommen. Und als die Touristen 😅kamen und es voll wurde, bin ich geflüchtet um mir die Schönheit dieses Ortes nicht zu verderben. War gut so!
Auf dem Rückweg machte ich eine Pause in Saturnia— dort war gerade Stadtfest, ganz nett was so eine kleine Gemeinde alles auf die Beine stellen kann. Kaffeepause und ein Eis🍦 und dann zurück nach Poggio Murella zum Ausruhen.
Abends gab’s noch einen sehr!!! gehaltvollen Aperol in meiner kleinen Bar und das war’s.
Erkenntnis des Tages: manchmal muss man früh aufstehen um das Wesentliche sehen zu können. Mit dem ♥️!
