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Eigentlich sperrte ich mich gegen klischeehafte Werbeberichte im Sinne eines Pauschalreiseanbieters. Ziel dieses Blog sollte es nicht sein, Hochglanzbilder über die Freuden des Reisens zu präsentieren. Vielmehr wollte ich über das Erlebte reflektieren, Gedanken ausbreiten, Anekdoten niederschreiben und auch über Sorgen berichten. Der heutige Text stellt daher eine Ausnahme dar.

Der Besuch im Tayrona-Nationalpark gehörte zweifellos zu den Höhepunkten meiner bisherigen Reise. Ein Besuch wurde mir im Vorfeld von mehreren Kolumbianern wärmstens ans Herz gelegt. Tayrona bot Traumstrände in einem Nationalpark, nur etwa eine Stunde von Santa Marta entfernt.

Drei Anläufe brauchte ich, um mich am Montag endlich aufzuraffen. 

Entgegen meiner Erinnerung hatte ich meine Weiterreise nach Bogota nicht für Montag, sondern Dienstag gebucht, wie ich bereits samstags festgestellt hatte. Getreu meinem Motto: "Einen Tag verloren, einen Tag gewonnen!", stellte ich meinen Wecker am Montag auf 7 Uhr. Schließlich öffnete der Park früh und schloss bereits um 17 Uhr. Die Zahl der Tagesgäste war auf unter 2.000 begrenzt.

Um 10 Uhr traf ich im Park ein. Ich hatte Glück, es herrschte offensichtlich Nebensaison. Ohne Anstehen konnte ich direkt meine 5.000 Pesos für eine Unfallversicherung und 57.000 Pesos Eintritt (13,50 Euro) entrichten.

Dann begann das Abenteuer oder vielmehr die Wanderung. Vom Eingang bis zu den pittoresken Stränden waren es etwa 13 km, zweieinhalb Stunden. Mal Naturlehrpfad, mal felsig, mal Dschungel, mal Palmenhain, immer abwechslungsreich, dann öffnete sich die Aussicht auf die Küste, Bilder wie auf einer Fototapete. Perfekte Strände, türkisblaue See, Buchten und weißer Sandstrand ließen keine Wünsche offen. Etwas mehr als eine Stunde verbrachte ich staunend und planschend am Cabo San Juan, bevor ich den zweistündigen Rückweg antrat. Ich genoss jede Minute dieses Tages und jeden Schritt der Wanderung.

Den Abend verbrachte ich in einem benachbarten Hostel mit Gastronomie und ich spürte die mehr als 25 Kilometer unter der karibischen Sonne in meinen matten Gliedern, dabei freute ich mich darauf, am nächsten Tag ausschlafen zu können. Beim online Check-in für meinen Flug nach Bogota erfuhr ich dann, dass die Fluggesellschaft meinen Flug von 16 Uhr auf 9 Uhr morgens vorverlegt hatte. Es war bereits Mitternacht und ich stellte meinen Wecker auf 6 Uhr früh. Gute Nacht!!

Kolumbien

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