Covid-Update, Streetfood and Streetart

Mittwoch, Umzug in ein neues Hostel. Das Iguana bezeichnete sich selbst als Party-Hostel. Große Schlafsäle, knallbunte Farben, eine Dachterrasse mit Bar und Hängematten sowie zahlreiche Gäste, vor allem aus Deutschland und Israel. Chaos und Struktur gingen hier Hand in Hand. Einerseits gab es abgetrennte Bereiche, etwa für Co-Working oder Barbetrieb, andererseits lag überall irgendetwas herum, Handtücher, Rucksäcke oder vermeintlich schlafende Twens.

Die Coronasituation tat ihr übriges und sorgte zusätzlich für Befremden. Aus den offenen Schlafsälen war ständig ein diffuses Husten zu vernehmen. Erst vor wenigen Tagen gab es einen Covid-Ausbruch in der Herberge und alle Bewohner mussten in Quarantäne. Masken und Desinfektion wirkten in dieser Situation paradox. Mit meinem Status, doppel geimpft und vor kurzem genesen, fühlte ich mich verhältnismäßig sicher.

Außerhalb des Hostels waren Masken auch bei 30°C eine absolute Selbstverständlichkeit. Gerade während der Feiertage waren Menschenmenge unumgänglich. Die Mexikaner akzeptierten das Unvermeidliche und leisteten ihren Beitrag zur Eindämmung. Zusätzlich wurde an Eingängen von Gastro und Einzelhandel die Körpertemperatur gemessen. Einmal wurde sogar mein Pesos-Schein desinfiziert.

Oaxaca wird vor allem für seine Küche und Kunstszene gerühmt. Graffiti und Murals schmücken die bunten Fassaden der historischen Altstadt. So verbrachten wir den Tag und erkundeten weitgehend ziellos die farbenfrohen Straßen. 

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