Unser Flieger sollte bereits um 6 Uhr abheben, das hieß aufstehen um 3 Uhr, das Taxi zum Flughafen war für 3.30 Uhr bestellt ... alles sollte nach Plan laufen, Gepäckaufgabe, Sicherheitskontrolle. Dank Andy konnten wir die Zeit bis zum Start in der VIP-Lounge totschlagen. Unser Flug hatte lediglich eine halbe Stunde Verspätung. Es gab Kaffee, Croissants und Rührei. Das Boarding verschob sich noch einmal nach hinten, wir waren bereits seit vier Stunden auf den Beinen und orderten Weißwein. Letztlich starten wir mit zweieinhalb Stunden Verspätung, erreichten knapp unseren Anschlussflug und landeten um 12 Uhr mittags in Oaxaca im Bundesstaat Oaxaca im Süden des Landes. 

Mit dem Linienbus fuhren wir in die Stadt und suchten bei 30°C das vereinbarte Hostel auf: ausgebucht. Das nächste Hostel, immer noch mit Rucksack durch die Mittagshitze: ausgebucht, ebenso. Schlussendlich fanden wir eine Bleibe in direkter Nachbarschaft zu einem Fachhandel für Erdmöbel ... Glück gehabt.

Vor einer zweistündigen Stadtführung am späten Nachmittag war noch Zeit für einen Kaffee in einem ruhigen Innenhof neben einer Buchhandlung. Friedvoll und bei angenehmen Temperaturen konnte ich endlich den Stress des Tages hinter mir lassen. Draußen spielte ein blinder Straßenmusiker den Beatles-Klassiker "Hey Jude" auf der Panflöte.

Durch die Stadtführung lernten wir viel über das Erbe der einheimischen Zapoteken, die spanischen Eroberer, den Ursprung von Streetfood, den Einfluss von Streetart auf soziale Proteste, die Bedeutung des regionalen Algarvenschnaps Mezcal und wie beliebt die Stadt bei Rucksacktouristen, vor allem aus Deutschland, war.

Zum Abendessen gab es u.a. Mole und Chapulines - herzhafte Kakaosoße und marinierte Grashüpfer. 



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