Etwas Sprit in den Kaffee?
Verdammte Axt, das Ding ist wirklich riesig!

Veröffentlicht: 31.12.2017













































Es war wirklich schön am Sunset Beach, doch unsere Reise führt uns weiter Richtung Wellington. Wir haben uns vorgenommen etwas mehr Strecke als üblich hinter uns zu bringen, um etwas Entspannung in den Zeitplan zu bekommen.
Etwa 4-5 Stunden Fahrzeit hatten wir uns fest vorgenommen. Später waren es dann allerdings eher 6 Stunden.. Naja, um unseren Vermieter des Campervans zu zitieren: Go with the Flow. Auf unserem Weg nach Wellington, haben wir einen kleinen Stop am Lake Taupo eingelegt. Hier haben wir es endlich geschafft ein Restaurant zu ergattern, dass zumindest unserer Auffassung nach nicht ganz in die Fastfood Ecke einzuordnen ist. Nach einem ordentlichen Mittagessen und einem netten Plausch mit einem Niederländischen Mädel, dass dort für ein Work&Travel lebt, ging es weiter Richtung Ruapehu.
Nein, Ruapehu ist keine bakterielle Infektion... Es handelt sich um den höchsten neuseeländischen Vulkan.. Ein wirklich beeindruckend riesiges Teil. Allerdings nur das unterste Drittel. Der Rest blieb uns dank der geschlossenen Wolkendecke leider verwehrt. Wir hoffen das auf dem Rückweg nachholen zu können.
Ein kleines Stück hinter besagtem Vulkan sind wir dann endlich eingekehrt. Und schon wieder muss ich ein riesen Lob aussprechen. An diesem Abend haben wir den bisher schönsten und angenehmsten Campingplatz auf unserer Reise entdeckt. Und zwar den „Awastone Campground“ in Mangaweka. Eine beeindruckend schöne Kulisse. Super nettes Personal und eine tolle Ausstattung! Klasse!
Nach einer wirklich sehr angenehmen Nacht, die lediglich durch die Geräuschkulisse einer Schaafsherde am angrenzenden Hang beendet wurde, ging es weiter Richtung Fähre. Ca. 60 km vor Wellington sind wir dann noch auf einen kleinen Nationalpark/Zoo (ich bin nicht sicher wie ich das genau benennen soll) gestoßen. Das „Nga Manu Nature Reserve“.
Dort haben wir uns noch etwa 2 Stunden die Zeit vertrieben und es endlich geschafft einen Kiwi zu sehen. Also jetzt nicht die kleinen grünen im Supermarkt, sondern den extrem scheuen, nachaktiven Vogel ohne Flügel. Das Wahrzeichen der Neuseeländer. Wir waren beide überrascht wie groß diese Tiere sind. Ungeführ vergleichbar mit einer gut beleibten Ente. Mit diesen Eindrücken im Gepäck, ging es weiter an die Fähranlegestelle in Wellington.
Gefühlt einen halben Tag hat es gedauert, bis das Check-Inn inkl. einfahren unseres Campervans erfolgreich gemeistert war. Aber einmal an Board, haben wir uns gleich auf das Aussichtsdeck gesetzt und die Überfahrt genossen.. Also naja, da war ja noch die Überschrift des heutigen Blogeintrags.
Auf ungefähr halber Höhe der Überfahrt, würde die See doch relativ rau. Wir hatten uns genau zu diesem Zeitpunkt dazu entschieden im unteren Deck etwas essen zu gehen. Stellt sich raus: Doofe Idee.. Sowohl mir als auch Tine war es schlagartig mulmig im Bauch. Die Kiste hatte doch relativ starken Seegang, was wir auf dem obersten Deck garnicht bemerkt haben. Also haben wir uns entschlossen kurz die Snackbar zu plündern und uns wieder auf das obere Deck zu setzen. Von da an, ging es uns wieder entsprechend besser 🙄
Schon aus etwas Abstand wurde uns klar, wieso über die Landschaft der Südinsel so euphorisch geschwärm wird. Schaut euch die Bilder an. Uns hat es fast umgehauen. Traumhaft!
Im Hafen angelegt waren wir entsprechend müde vom langen Tag. Wir haben uns ein paar km entfernt einen Stellplatz gesucht und sind totmüde ins Bett gefallen.
Heute (31.12.2017) sind wir dann auf einem schönen Zeltplatz in Kaikoura angekommen. Von hier aus haben wir einige Aktivitäten wie zbs. eine übermorgen anstehende Waaltour geplant. Der Plan für heute? Entspannen. Bei einer Flasche Wein und gutem essen, in das neue Jahr feiern. Oder schlafen..