Im Paradies
Wir sind morgens direkt ins Buffet gebrettert, als gäbe es kein Morgen. Und ja, das Buffet war anders als gestern. Was eine absolute Überraschung war, weil man ja fest davon...

Veröffentlicht: 01.05.2025







Wir sind mit einem Picknickkorb am brasilianischen Strand gestartet – Frühstück unter Palmen, kitschiger geht’s kaum. Danach rein in die Badeklamotten und ab aufs winzig kleine Fischerbötchen, das aussah, als hätte es sein letztes Lebenszeichen 1987 gesendet. Ziel: Naturpools. Und ja, verdammt, die waren schön. Fische, Korallen, alles lebendig, alles instagrammable. Die Korallenriffe vor Maragogi gelten laut Locals als die zweitgrößten der Welt – direkt nach Australien, der ewige Vize im tropischen Schönheitswettbewerb, der nie ganz an den Sieger rankommt, aber trotzdem beeindruckend aussieht.
Drei Stunden Sonne, 33 Grad, leichte Hirnschmelze – ein Traum.
Kommunikation? Wie immer: ein Desaster. Unser Portugiesisch ist weiterhin auf dem Niveau eines verwirrten Grundschülers mit Gehirnerschütterung. Zurück am Strand: Liegen, Palmen, Fußball, Paddletennis. Das volle Programm des dekadenten Urlaubswahnsinns.
18 Uhr: Massage. Am Strand. Unter Palmen. Sogar das nervige Kind hat sich verzogen – vermutlich Angst vor echter Entspannung. Eine Stunde Meeresrauschen, Palmenwind und Walgesänge. Völlig absurd, völlig großartig.
Brasilien hat’s doch noch geschafft. Gerade so.ü
