Moʻorea
Heute haben wir einen Ganztagesausflug auf Moʻorea gemacht. Dafür sind wir mit der Fähre von Tahiti knapp 20km zur Nachbarinsel Moʻorea gefahren. Sie gleicht Tahiti sehr, ist...


Veröffentlicht: 07.04.2025





























Heute ist unser letzter Tag in Papeʻete. Ein guter Teil der Crew und Passagiere verlassen das Schiff und es kommen neue. Entsprechend ist auf dem Schiff etwas "High Life".
Eigentlich wäre Gleitschirmfliegen angesagt gewesen, aber der Anbieter ist nicht aufgetaucht und hat auf Anrufe nicht reagiert. Deshalb gab es nochmals einen Tag in der Stadt, mit Besuch des Marktes, verschiedener Läden, dem Perlenmusuem und mit einer kleinen Wanderung in die Quartiere an den Bergängen.
Der Markt ist auch am Tag nichts Besonderes. Er hat wenig frische Lebensmittel und vor allem Touristenware. Das einzige Perlenmuseum der Welt ist auch recht bescheiden. Es geht wohl vor allem darum, Perlen zu verkaufen und dafür etwas Vertrauen zu vermitteln. Die Preise sind ziemlich gesalzen und ob eine Kette nun wirklich Qualität AAA oder AA2 hat, können wir nicht beurteilen. Nur erscheinen 200'000€ als ziemlich teuer.
Man ist auch zu Fuss in wenigen Minuten in den Quartieren an den Berghängen. Es ist dort sehr grün, die Aussicht ist schön und man sieht auf die Nachbarinsel Moʻorea, wo wir gestern waren. Es ist zwar eher günstiger dort oben zu leben, aber es sind klar eher die reicheren Inselbewohnenden, die hier wohnen. Es hat zwar viele, hohe Zäune, aber man wird immer freundlich gegrüsst. Um wieder herunterzukommen musste ich Google-Maps bemühen, weil die Quartiere ein Gewirr von Sackgassen sind. Das bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von über 32°C.
Auf einem Denkmal sieht man das frühere franzöische Wappentier, dem Hahn. Das passt zu den Hühnern, die auf allen Strassen, mitten im Verkehr herumhühnern.
Maria ist am Nachmittag noch auf eine 4x4-Tour in das Inselzentrum. Der Ausflug war super. Das Tal war wildromantisch, erinnerte etwas an Hawaii. Lustig ist: der Fluss ist heilig, darum darf man nicht fischen, aber Kraftwerke bauen. Von denen hatte es einige. Wir sind durch mehrere Furten gefahren und die Strasse erinnerte mich an Kamerun. Das Coolste waren riesige Aale in einer der Furten.
Ausserdem haben wir uns eine andere Kabine auf dem Schiff angesehen. Wir haben sie doch nicht genommen, sie hat nämlich nur Treppen und keinen Lift.
