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Day 6 Der dritte Wandertag

Veröffentlicht: 04.06.2017

Heute ging es weiter nach Dunquin, an die Spitze der Halbinsel und damit auch den westlichste Punkt Irlands. Am Anfang, bei leichtem Regen, verlief die Strecke auf einigen ruhigen Landstraßen nach Ventry. Der Regen hörte auch bald auf und den ca. 1,5 Kilometer langen Strand habe ich dann bei Sonnenschein betreten. Einer irischen Legende nach gab es hier mal eine gewaltige Schlacht. Davon war aber nichts mehr zu sehen. Etwas entfernt von mir sah ich ein paar Jugendliche mit Knüppeln rumfuchteln. Ich dachte, die spielen die Schlacht nach. Als ich näher kam, sah ich aber, dass die Hurling spielten, eine irische Nationalsportart. Nachdem ich den Strand verlassen hatte, ging es weiter auf Feldwegen bis ich in die Berge und an die Steilküste kam. Jeder hat ja bestimmte Bilder von einem Land im Kopf. Eines meiner Bilder die ich im Kopf von Irland habe, ist genau so eine Steilküste an der ich nun stand. Ein toller Anblick und für mich ging damit ein Traum in Erfüllung. Dann kam der anstrengenste Teil der heutigen Etappe. Es ging ca. 8 Kilometer über Bergpfade weiter. Da war teilweise schon klettern angesagt. Es hat mir aber spass gemacht und der Blick über die Küste des Atlantik war super. Am Ende der Bergtour kam ich dann an der äußersten Spitze der Dingelehalbinsel an, wo man direkt auf die Blasket Islands blickt, eine vorgelagerte Inselgruppe. Von da aus ging es auf einer Landstraße für ca. 2 Kilometer weiter, bis zu meinem heutigen B & B. Insgesamt waren es heute wieder ca. 22 Kilometer. Morgen geht es dann weiter nach Ballydavid, mein vierter Wandertag und leider auch schon der letzte Tag auf dem Dingle Way.

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