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Ab durch die Hecke!

Veröffentlicht: 07.05.2024

Da läutet also der Wecker recht zeitig am Morgen, der übelriechende Fötide entscheidet sich heute endlich einmal dazu, sich eine paar Millimeter Dreckschicht mittels Wasser abzutragen (das hebt er sich eigentlich für den Tag seiner Hochzeit auf, denn einmal in ihrem unglücklichen Leben soll die zukünftige Braut des ehrlosen Gaijn nicht den Drang haben sich Tigerbalsam unter die Nase zu schmieren, wenn der Oberstinker zugegen ist), sucht sich ein sauberes T-Shirt und so Zeugs halt heraus, damit er beim Frühstück den intensiven, aromatischen Speckgeruch in sein Leiberl integrieren kann, magaziniert die Berta auf und denkt sich, dass er Dartmouth unbedingt noch besichtigen sollte.

Denn wie immer hat der unwissende Reisende halt nicht viel geplant und ist zufälligerweise in einer kleinen Hafenstadt abgestiegen, die voller wunderbarer alter Gebäude ist und zum Besichtigen einlädt.

Selbst das Hotel in dem er gepennt hat wurde schon 1639 errichtet...

Also Handy in die unförmige Pfote und auf geht es zum Bescheissen...

Was? Zum Bescheissen?

Natürlich ist genau das passiert! 

Eine verschissene, flugrattige Drecksmöwe hat ihm aufs Leiberl und auf den Schädel gekackt!

...auch wenn es nur ein  Streifschuss war, aber gespürt hat der ehrlose Gaijin die kleinen, widerlichen Spritzer und zu sehen waren sie auch, wobei der Großteil der restlichen, bestens marmorierten, Guanobombe glücklicherweise neben dem unnötig Anwesenden gelandet ist.

Diese Flugsäue! 

Diese widerlichen Scheisser die!

Also nix wie weg von hier und ab geht es durch die Hecke!

Wunderschöne, sich schlängelnde, kleine Strassen, eingefasst in mit Efeu und Moos überzogene Mauern und Bäumen.

Küstenlandschaft samt elendslangen Sandstränden und kleinen, malerischen Fischerdörfern, ja so ging es den ganzen Tag dahin!

Sehr verständlich, dass die Pücha Roserl ihre Schmanzgschichtln hier spielen hat lassen, denn hier wird man ja schon alleine durch das Gefahre in der Landschaft rattenscharf!

Nur für die Kniewetzer ist das nix hier, denn die würden alsbald die Frontpartie des Gegenverkehrs verziehren...

Was es hier auch sehr schwierig macht Büdln auf gaijinsche Art zu machen, nämlich von der Berta aus.

Links und rechts ist kein Platz vorhanden, die Strassen sind extra schmal, es ist eigentlich immer und überall irgendwer im Blechkasten unterwegs.

Von daher scheint es dem unwerten Gaijin relativ gefährlich zu sein irgendwo stehen zu bleiben, den Asphalt zu blockieren und in der Folge eventuell zum Prellbock zu werden.

Hoffen wir mal auf Irland und weniger Verkehr meine sehr verehrten, wunderschönen, alabasterbehäuteten, hochintelligenten und schöngestaltigen Lesezirkler.

...

(Höhö... Er will weniger Verkehr!)

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