BLOG 9: Ananas, Wasserbüffel & Vanille
Unsere nächsten Ziele sind der Kulinarik gewidmet… Zunächst geht es über viele Kilometer zur Ananas Ranch „Roswitha“ der Schweizer Fami


Veröffentlicht: 09.02.2026





























Die nächsten zwei Tage verbringen wir in der Region La Fortuna / Arenal. Am ersten Tag wagen wir uns auf die eher „wabbligen“ Hängebrücken im ziemlich touristischen „Puentes Colgantes Arenal Mistico Park“ - einem gut erschlossenen und gut besuchten Naturschutzgebiet, in dem wir eine durchaus herausfordernde fast drei-stündigen Rundwanderung – rauf und runter und auch über 5 schaukelnde Hängebrücken, durch den tropischen Urwald mit einem Guide machen. Den Weg hätten wir schon selbst gefunden, aber ohne Guide bekommt man als „urwald-blinder“ Städter in der üppigen Vegetation sicher kein interessantes Tier zu sehen und allzu viele Tiere kommen ohnehin nicht „fotografenrecht“ in Sicht. Oft sind sie weiten oben in den dichtbelaubten Bäumen mehr zu erahnen als zu sehen - geschweige denn ist es möglich ein vernünftiges Foto zustande zu bringen. Oft mangelt es den Tierchen auch an Geduld bis der Fotograf seine Technik „schussbereit“ hat und es klettert oder fliegt aus dem Sichtfeld.
Dazu auch ein Hinweis zum Bild des selten anzutreffenden „Pfeilgift Frosches“ – ist leider etwas unscharf - aber Cosima musste mit sehr großer Brennweiten Einstellung an ihrer NIKON freihändig einen weit entfernten, schwer sichtbaren roten Punkt anvisieren…….
Natürlich ist auch die tropische Pflanzenwelt sehenswert.
Am Abend machen wir bei strömenden Regen – der nicht ganz unüblich in der Gegend ist – eine Nachtwanderung zum „Frog Watching“ in der „Arenal Oasis Eco Lodge & Wildlife Refuge“ – ein privates Naturschutzgebiet, das in den 1980er Jahren aus landwirtschaftlich genutztem Gebiet umgewandelt worden ist – ähnliche private oder auch staatliche Aktionen hat es in Costa Rica seit dieser Zeit schon vielfach gegeben. Man bedenke, dass Costa Rica zuvor zu 80 % (!!) abgeholzt war – danke an US-Amerikanische Konzerne wie United Fruit, DelMonte etc. Jedoch ist faszinierend, wie relativ schnell in den vergangenen etwa 50 Jahren sich die Natur, sowohl Tier- wie Pflanzenwelt wieder erholt hat und der jetzige, grossteils Sekundärwald ist absolut besuchenswert.
