Tag 13 – 15 (9. – 11. Februar) – Lake Pukaki, Aoraki/Mount Cook National Park
Tag 13 Lake Pukaki und Mount Cook - Am Abend Wir hatten unsere erste Nacht am Lake Pukaki. Was soll ich sagen, dieser türkisblaue See mit Blick auf den schneebedeckten...

Veröffentlicht: 19.02.2020




























Tag 16
Morgens haben wir noch gemütlich am Lake Pukaki gefrühstückt (Erstes Mal haben wir ein paar Wolken hier.). Dann ging mittags unsere Reise weiter (wie immer kommen wir erst zu dieser Zeit los, da mit den Kindern doch alles länger dauert und wir mittlerweile bis mind. 9Uhr schlafen). Erster Stopp ist an den Clay Cliffs bei Omarama. Das sind spitze Sandsteinfelsen und schön anzusehen.
Dann geht es weiter nach Oamaru, wieder an die Ostküste.
Oamaru ist ein schönes kleines Hafenstädtchen. Wir gingen durch die Hafenstraße mit alten Lagerhallen. Beim Nähern einer alten Eisenbahn wurden wir von einem Einheimischen angesprochen, der uns etwas über diese Eisenbahn erzählte und uns dann kurzerhand in eine Halle mit noch mehr alten Eisenbahnen einlud. Hier werden alte Züge in liebevoller Kleinstarbeit restauriert und dann für Rundfahrten eingesetzt. Wir und insbesondere Mattis waren ganz gespannt bei den Erzählungen des Herrn. Wir durften sogar Waggons von 1904 und 1924 von innen besichtigen.
Am Hafen war ein traumhaft schöner Spielplatz (steampunk playground), wo jemand mit viel Kreativität am Werke war. Die Schaukel war besonders toll.
Zum Abendessen ging es direkt neben an in eine Brauerei (Brewery). Wir konnten bei chilliger Musik draußen sitzen und loaded fries (Pommes mit pulled pork, Barbequesoße und Käse überbacken) essen. Mega lecker. Mattis fand natürlich unsere loaded fries viel besser als seine „einfachen“ Pommes. Gourmet eben.
Danach sind wir noch auf den Fischersteg am Hafen gegangen und wer lag da auf den Felsen einfach so rum - eine Robbe. Da der Ort hier aber für seine blauen Pinguine (die kleinsten Pinguine der Welt) bekannt ist, wollten wir diese natürlich sehen. Sie sollen in der Abenddämmerung vom Meer an Land gehen. Also hielten wir am Hafen Ausschau und gingen dorthin, wo die meisten Leute waren. Leider gingen die Pinguine genau da an Land, wo man nur über eine bezahlte Führung reinkam. Aber aus der Ferne konnte man die kleinen Pinguine zumindest ein bisschen erkennen. Um 22 Uhr fuhren wir dann endlich zu unserem Schlafplatz, einem kostenlosen Parkplatz (Eden Street Car Park) in der Stadt (nicht schön, aber wir wollten hier ja nur zum Schlafen stehen.)
Tag 17
Neben dem Car Park gab es einen Bäcker, bei dem alles von „netten Hausfrauen“ (wie Tim sie beschrieb) selbst gebacken wird. Auch hier gab es nur Toast, aber selbstgemacht und wirklich lecker. Und noch 2 leckere Himbeermuffins. Gefrühstückt haben wir dann aber auf einem Parkplatz direkt am Hafen und die Sonnenstrahlen im Hafen genossen.
Danach machten wir einen Spaziergang durch die Stadt zum Schwimmbad (Waitaki Aquatic Centre). Es gibt hier viele süße und individuelle kleine Lädchen und Cafés und die alten weißen Kalksteingebäude sind schön anzusehen. Auf die Schwimmbadidee kam ich, als wir nach einer nächsten möglichen Dusche suchten. Das lässt sich doch super verbinden. Für gerade mal 8$ (4,70€ für uns 4; Mattis und Lea waren kostenlos) bekam man hier zeitlich unbegrenzten Eintritt zu einem Schwimmerbecken, Kinderbecken mit verschiedenen Bereichen und Whirlpool. Es gab sogar eine Familienumkleide, in welcher man Dusche und WC dabeihat. Da hat mal jemand mitgedacht.
Wir haben es alle sehr genossen und beschlossen, noch öfter in Neuseeland ins Schwimmbad zu gehen.
Als uns der Mittags- bzw. Nachmittagshunger überkam, gingen wir in ein nettes Café („Steam“) und aßen super leckere Calzones und Mattis einen Schokokuchen. Das war ein schöner Abschluss in dieser Stadt, bevor es die Küste weiter Richtung Süden ging.
Nächster Stopp waren die Moeraki Boulders, riesengroße 60 Mio. Jahre alte kugelförmige Steine am Strand. Ich musste direkt an Dinosaurier-Eier denken. Schon verrückt, dass diese Steine einfach so am Strand rumliegen und derart alt sein sollen.
Das nächste Highlight wurde der Katiki-Point nur wenige Kilometer weiter, an welchem man Seerobben und Gelbaugen-Pinguine sehen kann. Und tatsächlich, wir konnten von den Klippen sowohl 2 Gelbaugen-Pinguine als auch kleine und große Robben sehen. Was für ein Glück. Die Pinguine turtelten ganz süß miteinander. Die Robben hielten sich überall unten auf den Felsen auf und die kleinen Babyrobben kletterten an den Felsen entlang. Einige Robben trafen wir dann auch noch beim Chillen auf der Wiese. Herrlich. Als wir uns ihnen näherten, hüpften sie so witzig die Felsen herunter Richtung Meer. Das gefiel Mattis wieder besonders.
Von hier nur 10 Minuten entfernt, fanden wir einen freedom campground (Katiki Beach Roadside) unter Bäumen, direkt zwischen Meer und Bundesstraße. Der war ganz schön und gleichzeitig recht praktisch zum Schlafen, da wir am nächsten Tag die Bundesstraße Richtung Dunedin weiter wollten. Ich habe die Nacht aber nicht allzu gut geschlafen, da mich doch die vorbeifahrenden Autos etwas störten.
