Weltkulturerbe Angra
Nach dem Stress von gestern und einer kurzen Nacht lassen wir es heute ruhig angehen. Bisschen Wasser einkaufen und in der Altstadt von Igreja da Misericordia, die zum UN


Veröffentlicht: 20.07.2026
Heute wollen wir zum Start der Wanderwochen eine einfach Tour gehen. Wir entscheiden uns für eine 5 km lange Strecke an der Küste entlang. Gefrühstückt und bepackt fahren wir quer über die Insel zum Startpunkt der Tour.
Wir wandeln die Komot-Tour etwas an und folgen der Tafel.
Das bedeutet erstmal Berg runter. Schön das es heute bedeckt ist und kein Regen vorhergesagt ist. Zum Wandern genau richtig. Also wie schon gesagt erstmal Berg runter. Man hätte da auch mit dem Auto runter fahren können, aber das kann ja jeder. Eine Bucht mit Steinen heißt uns am Ende der Bergab-Strecke willkommen.
(Jetzt sind wir auch wieder auf der Komot-Route). Wir folgen der rot/gelben Streckenschildern ein Stück bergauf über Behelfstreppenstufen und durch dichtes Gestrauch.
Im Verlauf der nächsten Kilometer eröffnen sich uns tolle Ausblicke und schweißtreibenden Passagen - denn wenn man bergab geht, muss man auch zwangsläufig irgendwann wieder hoch.
Ein kleiner Smalltalk mit einem Ehepaar aus Bayern, verrät uns schon mal das Restaurant für heute Abend. Die Bayern ziehen weiter und Schaahatz erklimmt den Felsvorsprung.
Hey der nicht angesagte Regen setzt ein. Wobei so ein klein bisschen genieselt hat es schon länger, aber das war erfrischend. Jetzt sind wir über das Nieselstatium hinaus.
Jetzt mal schnell die Regenjacke anziehen, damit das durchgeschwitzte Shirt nicht auch noch von aussen nass wird 😂.
Es wir ja immer behaupten - auf den Azoren wechselt das Wetter alle 10 Minuten - wer das behauptet der lügt. Unser Regenschauer hat ne Stunde angehalten mal mehr-mal weniger - aber permanent.
Die Strecke soll laut Komot einfach sein, allerdings die Strecken über das Lavageröll fand ich dann doch anspruchsvoller. Wobei bei den anderen, die an uns vorbeizogen, sah das irgendwie leichtfüßiger aus. Liegt bestimmt an meinen neuen schweren Wanderschuhen, dass das bei mir anders aussah.
Aber besser vorsichtig, als mit umgeknicktem Fuß oder gar mit Schürfwunden, denn wenn ich falle dann wie ein Baum.
Irgendwann erreichen wir pitschnass unser Auto wieder. Rückblickend ist die Route ganz schön gewesen, aber der Regen hat einem das schon echt vermiest.
Nach einer Trockenlegung beschließen wir über den linken Straßenring Richtung Hotel zu fahren. Die Strecke war schön. Überall riesige blühende Hortensienhecken.
Spontan machen wir einen Halt an einem Meerwasserpool (Schwimmbad) und stürzen uns in die Fluten.
