Die Karawane zieht weiter
Wie verschafft man sich zusätzlich Sightseeing-Zeit in einer schönen Stadt? Was meint ihr? Wir haben es mal ausprobiert wie das klapp, we


Veröffentlicht: 18.07.2026




















Nach dem Stress von gestern und einer kurzen Nacht lassen wir es heute ruhig angehen. Bisschen Wasser einkaufen und in der Altstadt von Igreja da Misericordia, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, bummeln gehen.
Das Apple-Wetter sagt angenehme 22 Grad voraus, allerdings fühlt es sich deutlich wärmer an. Wir hatten ja schon vorm Urlaub gewitzelt, das wenn wir auf den Azoren sind die einen Jahundertsommer mit Temperaturen nahe der 30 Grad bekommen. 😂
Nach dem Einkauf schlendern wir durch die Gassen, vorbei an der
Igreja do Santissimo Salvador da Sé, der größte Kirche der Azoren.
Unten am Hafen die
Church of the Misericordia
Ein Stück den Berg hoch die
Santuário Nossa Senhora da Conceição
Wieder ein Stück runter das
MAH - Museu de Angra do Heroísmo
mit dem angrenzenden zentralen Stadtpark von Jardim Duque da Terceira.
Nach einem schweißtreibenden Aufstieg zum Memória a D. Pedro IV gab es zur Belohnung einen tollen Blick auf Angra do Heroísmo
Fakten:
Angra do Heroismo ist die architektonisch schönste Stadt der Azoren. Sie beeindruckt mit eleganten Fassaden und farbenfrohen Häusern, die sich vom Hafen an der malerischen Bucht (Angra) den Hang hinaufziehen.
Einst war sie sogar die Hauptstadt Portugals. Heute leben rund 12.500 Menschen hier. Die Struktur der Stadt ist leicht zu überblicken. Die Straßen sind weitgehend geometrisch angelegt. Das Schachbrettmuster stammt noch aus der Gründerzeit. Einige prächtige Bürgerhäuser erinnern noch heute an vergangene Zeiten.
Die Stadt liegt an einer natürlichen Hafenbucht. Das begünstigte den Warenaustausch und so entwickelte sich der Ort schnell zu einem wichtigen Handelszentrum. Heute ist sie ein willkommener Anlaufpunkt für Weltumsegler.
1980 zerstörte ein Erdbeben der stärke 8,5 große Teile der Stadt.
Heute wird die Stadt für ein Straßenfest rausgeputzt. Ab 19:00 Uhr mit Livemusik - da gehen wir auf jeden Fall hin.
Aber jetzt kühlen wir uns erst mal in unserem Hotelpool ab.
Die Strassen sind geschmückt und aus allen Richtungen strömen die Leute, ganz in weiß gekleidet, dorthin wo die Getränkebuden und die Bühne steht. Erinnert stark an die Fleckenfete und heisst hier „Festa Branca“ das weisse Fest.
Nach einem leckeren Essen
im Restaurant Tasca das Tias mischen wir uns unters Volk. Bei Livemusik und einem Bier lassen wir den Abend ausklingen.
PS: soviel zu moderaten Temperaturen
