2025 - April - Valencia - Oceanogràfic
Teil 3: Das Oceanogràfic in Valencia Gleich neben den schneeweißen Bauwerken von Calatrava liegt das Oceanogràfic. Es ist Europas größtes Aquarium. Klingt beeindruckend? Ist es...


Veröffentlicht: 20.04.2025




























































Teil 4: Valencias Altstadt
Meine drei ersten Beiträge zu Valencia drehten sich um moderne Architektur – dabei hat auch die Altstadt einiges zu bieten.
Wahrscheinlich werdet ihr sie durch eines der beiden noch erhaltenen Stadttore betreten. Wir wählten die beeindruckenden Serranos-Türme. Auch eine Besteigung ist möglich – und das kostet tatsächlich nur zwei Euro. Die Aussicht lohnt sich, doch ein Schild an der Kasse warnt bereits vor den 132 Stufen. Hat mich das je abgehalten? Natürlich nicht.
Mit Eintritt könnt ihr auch die Kathedrale von Valencia (Catedral de Valencia) besichtigen. Der Preis liegt hier bei 9 Euro, dafür ist ein Audioguide inklusive. Dieser führt euch direkt zur Hauptattraktion: dem Heiligen Gral. Laut Audioguide soll es der echte sein – jener, aus dem Jesus getrunken haben soll. Mehrere Päpste haben ihm deshalb bereits einen Besuch abgestattet.
Anbei noch ein kleiner Geheimtipp: das Centre del Carme, offiziell Centre del Carme Cultura Contemporània (CCCC). Es liegt am Rand der Altstadt in einem ehemaligen Kloster und kann kostenlos besucht werden. Hier erwarten euch wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst – hochwertig kuratiert und durchaus ernst genommen, wie man an der Präsenz der zahlreichen Aufseher merkt. Teilweise waren wir mit diesen sogar allein in den großzügigen Räumen. Besonders schön ist der Innenhof: ein fast verwilderter Garten, der ganz ruhig wirkt.
Übrigens: Valencia hat auch ein UNESCO-Weltkulturerbe – die La Lonja de la Seda, die ehemalige Seidenbörse. Ein gotischer Prachtbau mit gedrehten Säulen und viel Geschichte. Leider blieb uns keine Zeit für einen Besuch von innen.
Dafür waren wir direkt gegenüber in der Mercado Central, angeblich der größten einstöckigen Markthalle Europas. Schon das Gebäude lohnt: Jugendstil mit Glaskuppel, geschwungenen Formen und farbenfrohen Fliesen.
Tipp unserer Stadtführerin: Wer wirklich einkaufen will, sollte in die Nebengänge gehen – dort kaufen die Einheimischen. Die Hauptgänge sind eher für Touristen. Am Ostersamstag war es allerdings überall voll – zu voll für meinen Geschmack.
Also tranken wir lieber eine kalte Horchata de Chufa an einem Wagen vor der Halle. Diese Erdmandelmilch gibt’s überall in Valencia – geschmacklich irgendwo zwischen nussig und süß, und herrlich erfrischend.
Genauso typisch, aber alkoholisch: das Agua de Valencia – eine Mischung aus Cava (spanischer Sekt), Orangensaft und Gin. Mit „Agua“, also Wasser, hat das Getränk wenig zu tun.
Noch nicht genug?
Dann lest in Teil 5, wie wir am Karfreitag eine Prozession erlebten, die direkt am Strand endete: Zum letzten Teil.
