Saigon hat uns verschlungen und wieder ausgespuckt. Die Stadt bebt, vibriert, heizt und kostet Kraft. Soviel Kraft, dass wir abends nur noch ins Bett fallen und jetzt gesammelt von unseren Erlebnissen berichten.
Als erstes suchen wir unsere Unterkunft das "Jan Hostel" auf und ruhen uns kurz von der Reise aus. .. und genießen erst einmal den Blick von der Dachterasse. Wir machen uns auf zu einem ersten Stadtspaziergang, in einem Park findet ein großes Pfandfindertreffen (oder ist es doch die Parteijugend?) statt.Da landet auch mal ein Fußball unerreichbar im Wasser. Hier haben wir eine interessante Begegnung mit einem Kokosnussverkäufer. DIe Latte ist wirklich schwer, die hintere Box ist komplett mit Eis gefüllt!! Dass er uns hinterher den doppelten Preis für eine Kokosnuss abgknöpft sehen wir einfach als eine Investition in die sozialistische Planwirtschaft.Zum Abendessen gehen wir in ein Tofurestaurant. Wir bestellen einfach das selbe, was auf der Rechnung unserer Vorsitzer steht. Keine schlechte Entscheidung. Den Abend beschließen wir auf einem Balkon der Bars an der Hauptstraße des Backpackerviertels, es ist Samstagabend und hier steppt der Bär!Am nächsten Morgen bekommen wir ein leckeres Frühstück mit frischen Früchten (wie jeden Tag).Wir besuchen das War-Remnants-Museum, das vor allem an die Kriegsverbrechen der südvietnamesischen Armee und der amerikanischen Besatzer erinnert. Es werden viele drastische Fotografien gezeigt, die die Schrecken des Krieges wiederspiegeln. Trotzdem posieren leider manche Besucher mit Daumen-Hoch vor den präsentierten Kriegswaffen.Zu Mittag essen wir vorzügliche frische Sommerrollen im Cafe Propaganda.Zum Nachmittag haben wir uns zu einer freewalking Tour angemeldet, die sich zur Privatführung entwickelt, da jeder Gast seinen eigenen Guide bekommt. Diese sind vorallem Sprachstudenten, die ihr Englischverbessern wollen.Nhu zeigt uns das gesamte "antike" Saigon, also ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Die meisten der schönen Gebäude haben die Franzosen während der Kolonialzeit errichtet.Das Rathaus (mit der Statue von Onkel Ho).Die Basilika Notre Dame.Natürlich darf eine kleine aber feine Oper nicht fehlen.Der Ben-Than Markt ist der größte seiner Art in der Innenstadt.Schon die (Un-) Übersicht über die Marktstände lässt das Ausmaß erahnen. Im Bücherviertel ist auch mal Zeit für ein romantisches Foto. An unserem letzten Tag begeben wir uns morgens in das von chinesischen Auswanderern geprägte Viertel Cholon, das für seine umtriebigen Straßenmärkte bekannt ist.Welche der 14 Limettensorten darf es sein?Nüsse über NüssenVielleicht sind das getrocknete Seegurken? Wir wissen es nicht.Natürlich haben wir auch wieder einige tierische Begegnungen.Gassi gehen auf vietnamesisch.Der krönende Abschluss unseres Saigonbesuchs ist der Sonnenuntergang vom höchsten Gebäude der Stadt. Dank einem Tipp, konnten wir die touristische Aussichtsplattform umgehen und genossen mit ein paar Bier die Aussicht in einer Bar. Als nächstes besuchen wir Mui Ne, bekannt für seine saharaähnlichen Sanddünen, wir sind gespannt!
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