Totenverbrennungen in Pashupatinath
17/09/2018 Wenn man in Kathmandu nur ein enges Zeitfenster hat, sollte man auf jeden Fall diese drei Highlights ansehen: Durbar Square, Bodnath und die Totenverbrennungen in...

Veröffentlicht: 18.10.2018
Für meinen letzten Tag hatte ich ja eigentlich im Kopf ihn faul an irgendeinem hübschen Hotelpool zu verbringen. Das mache ich eigentlich immer, wenn eine Reise zu Ende geht und ich in die Hauptstadt zurückkehren muss und genug von Sightseeing, dem Lärm und dem Gewusel der Großstadt habe. Da aber noch einiges auf meiner Liste steht, muss das dieses Mal ausfallen. Ich beschließe, dass ich nach Hong Kong an einen hübschen Strand möchte.
Für den letzten Tag ringe ich mein Portmonee zu einem Highlight auf meiner Herzensliste durch: ein Mal den Mount Everst sehen. Ein Flug kostet stolze 195 Dollar inklusive Transport zum Flughafen und zurück. Einen ganzen Monat lang habe ich darüber gebrütet, ob ich wirklich so viel Geld ausgeben will. Auf der anderen Seite habe ich SEHR auf mein Budget geachtet und versucht günstig in lokalen Restaurants zu essen, teure Getränke zu vermeiden, bequeme und teure Taxifahrten zugunsten von abenteuerlichen und billigen Fahrten im Bus zu ersetzen etc. Und wer weiß, ob ich jemals nochmal so eine Chance bekomme?Das Leben ist jetzt. Also buche ich über Balaram von Thamel Travels and Tours, den ich als zuverlässig und gut organisiert erlebt habe den Flug. Um 5.40 Uhr geht es los. Und ich feierte innerlich als ich dem Angestellen via WhatsApp einwandfrei erklären kann, wo ich in Dhalko bin. Am Flughafen angekommen sehe ich meine Mitreisenden. Aha, US-Amerikaner, Engländer und ein paar Deutsche. Ich senke den Altersdurchschnitt beträchtlich! Haha. Wir haben alle einen Fensterplatz in der kleinen Maschine, die Sitze am Gang bleiben frei. Leider sitze ich genau auf der Höhe der Tragflächen und die Rotorblätter verhindern, dass ich vernünftige Bilder schießen kann.
Die kleinen Maschine dreht und nun habe ich die Bergekette auf meiner Seite. Juchuuu! Wie wunderbar. Die Fotos werden nicht so richtig schön, aber das ist mir egal. Ich bin glücklich.
