Tag 1 - München-Stuttgart- Bodensee
München, 1. Mai, 8:20 Uhr, 10 Grad, sonnig, leichter Wind: die Frisur sitzt! 😅 Vally ist bereit zum großen Ausritt. Zuerst geht es auf der Autobahn in den Stuttgarter Raum,...

Veröffentlicht: 02.05.2026








Heute ging es bei strahlendem Sonnenschein durch das Appenzeller Land in‘s Rheintal, über Vaduz Richtung San Bernadino, dann aber über den Splügen Pass runter zum Comer See.
Von dort vorbei an Mailand Richtung Turin. Mein müdes Haupt bette ich in einem Golfhotel in Cavaglia, war ein echtes Schnäppchen!
Kaum hat man die Grenze von der Schweiz nach Italien überschritten, fällt der deutlich veränderte Fahrstil auf: während in der Schweiz ob der gesalzenen Strafen für Geschwindigkeitsübetretungen jeder sklavisch die vorgegebene Geschwindigkeit einhält, hat man in Italien das Gefühl, dass Geschwindigkeitsbeschränkungen dahingehend interpretiert werden, auf KEINEN Fall langsamer als vorgegeben zu fahren.
Und dass man bei beschränkten 70km/h im Tunnel noch von der Ducati mit geschätzten 180 km/h überholt wird, auch daran gewöhnt man sich.
Dieses überflutete Feld auf dem vorletzten Bild ist übrigens kein Karpfenteich, hier wird Risotto angebaut
Nach eingehendem Studium der Wetterprognosen für den Süden Frankreichs und Nordspanien kommt die nächste Planänderung: um einem Tiefdruckgebiet mit tagelangem Regen aus dem Weg zu gehen, drehe ich die Tour um. Morgen geht es auf die Autobahn, um möglichst schnell zumindest bis nach Valencia zu kommen, und damit in trockenere Gefilde.
Planung ist der Ersatz des Zufalls durch den Irrtum!
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