Lissabon - Porto
Es ist Sonntag Morgen 8:15 Uhr, die Straßen in Portugals Hauptstadt sind leer und ich fahre über die Autobahn Richtung Nazaré. Da die Strecke doch etwas länger ist, hebe ich mir...


Veröffentlicht: 18.05.2026
Heute stand Porto auf der Speisekarte. Vorneweg die einzige und somit letzte Kritik an dieser Stadt: man findet nur ganz wenige Straßen, auf denen man nicht entweder bergab oder bergauf unterwegs ist. Das Ergebnis für den Autor war, dass entweder die Knie schmerzten oder aber ein deutlich vernehmbares Atemgeräusch, manche würden sagen - Schnaufen - vernehmbar war.
Jetzt aber genug gejammert. Diese Stadt bietet unfassbar schöne Perspektiven, egal wo man hinsieht. Ob es nun rund um den Douro Fluss oder in der (Alt-)Stadt, jede Gasse und jede Straße bist immer wieder Überraschungen. Die äußerliche Bausubstanz mancher Häuser mag fragwürdig erscheinen, nach Aussage Einheimischer sind vile Häuser jedoch innen top restauriert und modernisiert. Was man von vielen Straßen allerdings nicht behaupten kann, das beliebte Kopfsteinpflaster ist ein echter Tesla-Killer (wer mal in einem Tesla mitgefahren ist, weiß wovon ich rede).
Und sag einer, man könne Touristen keine Scheisse verkaufen!
So schlenderte ich durch enge Gassen, stieg den Berg hinunter und wieder rauf, rauf und wieder runter, fuhr mit der Seilbahn und lies die Stadt auf mich einwirken. Porto, gefällst mir irrsinnig gut.
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