Morgens fuhren wir in das Naturschutzgebiet am See Tåkern zum Besuchsgebiet Svälinge.
Naturschutzgebiet am See Tåkern Am Parkplatz trafen wir auf einige andere Wohnmobile, die aber wohl hier übernachtet hatten und nun gerade im Aufbruch begriffen waren. Wir parkten und machten uns auf zum kurzen Wanderweg zum Vogelturm.
Beobachtungsturm Naturschutzgebiet am See Tåkern Der hohe Aussichtsturm bietet einen weiten Blick auf die Wiesen und den See, allerdings waren die Vögel auch mit Fernglas nur schwer zu sehen.
Naturschutzgebiet am See Tåkern Der Rundweg führte uns am Flüsschen Mjölnaan weiter zu einem kleinen Aussichtsturm.
Naturschutzgebiet am See Tåkern Dieser war deutlich niedriger und in der Umgebung waren leider gerade überhaupt keine Vögel zu entdecken.
Naturschutzgebiet am See Tåkern Aber auch der Weg durch die Landschaft war hübsch, auch wenn wir unterwegs immer nach unten schauen mussten, um den Hinterlassenschaften der tierischen Landschaftspfleger auszuweichen.
Naturschutzgebiet am See Tåkern Als nächstes stand das klassizistische Schloss “Stjernsunds slott” auf unserem Programm.
Stjernsunds slott Da es montags geschlossen ist, sahen wir uns nur die gepflegten Außenanlagen an, hatten diese aber ganz für uns allein.
Stjernsunds slott Nach einem kurzen Einkauf im Hofladen neben dem Parkplatz ging es dann auch schon wieder weiter nach Askersund.
Askersund Der kleine Ort liegt ganz am Nordende des Vättern.
Weg zur Insel bei Askersund
Bei unserem Rundgang gingen wir über einen Steg auf eine kleine Insel, die wohl als Erholungsgebiet dient.
Insel bei Askersund
Es gab eine Badestelle und ein Pfad führte uns einmal um die ganze Insel.
Insel bei Askersund
Besonders schön war es auch am Hafen, wo wir ein Eis in der Sonne aßen.
Hafen Askersund Dabei wurden wir aufmerksam von den vielen Dohlen beäugt, die nur darauf warteten, dass jemand etwas fallen ließ, um das sie sich dann streiten konnten.
Dohlen am Hafen Wir sahen sogar, wie die Vögel das herunter getropfte Eis vom Boden naschten.
Dohle Auf der anderen Seite des Hafens erhebt sich die Landkyrka, die die Familie Oxenstierna (von der wir morgens schon das Schloss gesehen hatten) nach einem Brand wieder errichten ließ.
Hafen und Landkyrka Askersund Damit schufen sie sich auch gleich ein Mausoleum, so dass die Särge der drei Wohltäter noch heute hinter dem Hochaltar stehen.
Landkyrka Wir setzten unsere Fahrt Richtung Tiveden Nationalpark fort, der aber erst morgen auf dem Programm steht. Es ging durch Wälder und vorbei an vielen Seen über sehr unterschiedlich große Straßen.
Kirche Älgaras So durchquerten wir das Örtchen Älgaras, um am Ortsausgang eine kleine rote Holzkirche zu sehen, die zu den ältesten Holzgebäuden des Landes gehört. Leider war sie verschlossen und wir konnten sie nur von außen bewundern.
Kirche Älgaras Die Stabkirche von Skaga, unser nächster Stopp, war jedoch geöffnet.
Stabkirche von Skaga Sie steht an Stelle eines uralten Heiligtums, ist jedoch selbst nicht sehr alt: Nachdem die ursprüngliche Kirche abgebrannt war, wurde sie 2001 neu errichtet.
Stabkirche von Skaga In der Umgebung wuchsen viele Heidelbeerbüsche, so dass wir uns gleich für einen Snack und das Frühstück am nächsten Morgen mit frischen Blaubeeren eindeckten.
Blaubeeren Die letzte Kirche auf unserer Fahrt war der “Dom von Tiveden” in Undenäs. Sie wurde 1892-94 im neogotischen Stil gebaut und beeindruckt mit ihrer Größe, die immerhin 600 Personen fasst.
“Dom von Tiveden” in Undenäs Leider war auch diese Kirche bereits geschlossen, so dass wir uns mit der Außenansicht begnügen mussten.
“Dom von Tiveden” in Undenäs
In Forsvik sahen wir uns das Gelände des Museums, das die Gebäude einer ehemaligen Fabrik umfasst, an.
Museum Forsvik Da das Museum bereits geschlossen hatte, konnten wir die Gebäude nur von außen ansehen, doch gab es überall Informationstafeln, die die Bedeutung der Bauwerke erklärten.
Museum Forsvik Nur ein kleines Stück weiter kamen wir zu einer Schleuse des Göta-Kanals, der Göteborg und Stockholm auf dem Wasserweg verbindet.
Schleuse Göta-Kanal Zur Zeit der Fertigstellung des Kanals im Jahr 1832 war es ein technisches Meisterwerk, das die Fahrt durch den von Dänemark kontrollierten Öresund überflüssig machen sollte.
Göta-Kanal Nun war es Zeit, zu unserem Campingplatz in der Nähe des Nationalparks Tiveden zu fahren, von wo aus wir am nächsten Tag zu mehreren Wanderungen starten wollten.
Auf einen Blick
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Dauer
1 Tag
Stimmung
KulturellEntspannend
Highlights
Naturschutzgebiet am See Tåkern
Stjernsunds slott
Aussicht und Rundweg bei Askersund
Stabkirche von Skaga
Göta-Kanal-Schleuse bei Forsvik
Ausrüstung
WohnmobilFernglas
Themen
NaturKulturGeschichteRoadtripTransit
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