Ein Tag in Malmö
Zwischenstopp auf dem Weg nach Hause mit dem Wohnmobil

Veröffentlicht: 03.10.2025



































Nachmittags kamen wir in Dagebüll an, von wo aus wir am nächsten Morgen die Fähre nach Amrum nehmen wollten.
So blieb noch Zeit für einen Spaziergang durch den kleinen Touristenort.
Auf dem Deich ging es am Wasser entlang, vorbei an einigen Schafen, die zwar etwas träge waren, sich aber doch lieber zur Seite bewegten, wenn wir uns näherten.
Wir spazierten bis zur kleinen Kirche des Ortes, die nach 18 Uhr aber dann doch verschlossen war.
Vorbei an bunten Holzhäuser ging es wieder zurück zum Inselparkplatz, auf dessen Stellplatz wir übernachteten.
So war es am nächsten Morgen nicht weit zur Fähre, die wir bereits um 7.15 Uhr nahmen.
Zuerst fuhren wir mit dem Bus bis Norddorf, einem Ort im Norden Amrums.
Von hier war es nicht weit bis zum Sandstrand mit den großen Dünen.
Der Kniepsand zählt geologisch zum Meeresgebiet und nicht zur Insel, macht aber zehn Quadratkilometer der Landfläche aus.
Wir gingen am Strand entlang, bis wir zu einem kleinen Leuchtfeuer kamen, zu dem ein Weg vom Strand weg durch die Dünen führte.
Es ging weiter auf einem Bohlenweg, von denen wir so einigen auf der Insel begegneten.
In dieser Gegend gab es zur Eisenzeit ein Dorf, von dem Hausreste und auch Grabanlagen bei Ausgrabungen gefunden wurden.
Zwei Häuser wurden rekonstruiert und wieder aufgebaut, um das Wohnen in der Eisenzeit anschaulich zu machen.
Wir kamen zu einer Vogelkoje, wo früher Zugvögel gefangen wurden, die heute aber als Schutzgebiet dient.
Außer ein paar Enten sahen wir keine Vögel, dafür gab es aber ein Gehege mit Damwild.
Unser Weg führte uns dann durch den Wald, bis wir in den Ort "Nebel" kamen.
Hier stärkten wir uns mit einem Fischbrötchen und sahen uns die Reet gedeckte Kirche von außen an.
Auf dem Friedhof gibt es die "erzählenden Gräber".
Auf den Grabsteinen ist die Lebensgeschichte der Verstorbenen eingemeißelt und inzwischen kann man sie auch mit Hilfe der dafür aufgestellten QR-Codes anhören.
Wir machten auch noch einen Abstecher zur Mühle, in der das Amrumer Heimatmuseum untergebracht ist, mussten aber feststellen, dass es gerade Mittagspause machte.
Wir gingen weiter am Wasser an einem Kliff und Vogelschutzgebiet entlang.
Als wir zu einem Deichweg kamen, setzte leichter Regen ein und der Wind frischte auf.
Zum Abschluss des Weges ging es noch einmal durch Dünen bei Wittdün, bevor wir wieder in den Ort kamen.
Nachdem wir uns bei Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, nahmen wir die Fähre zurück zum Festland.
Eigentlich wollten wir am nächsten Tag noch nach Föhr fahren. Wir verzichteten aber, weil die Wettervorhersage Sturm und reichlich Regen versprach...
