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Ein Tag in Malmö

Veröffentlicht: 28.08.2025

Nachdem wir gestern das wunderschöne Lund angesehen hatten, blieben wir noch zwei Nächte in Malmö. Wir wollten die Stadt vor unserer Rückfahrt nach Deutschland am nächsten Morgen noch erkunden.


Yachthafen Limhamn

Wir übernachteten mit dem Wohnmobil am Yachthafen Limhamn etwas außerhalb der Innenstadt.


Yachthafen Limhamn

Am Morgen kamen wir aber problemlos mit dem Bus ins Zentrum und starteten unseren Rundgang am Gustav Adolfs torg, dem größten Platz der Stadt.


Gustav Adolfs Torg

Der Namensgeber des Platzes war ein sehr unbeliebter König in Schweden, der später aus dem Land gejagt wurde. Da er zuvor für ein Jahr in Malmö residierte und es damit zur schwedischen Hauptstadt machte, benannten die Einwohner aber immerhin einen Platz nach ihm.


Gustav Adolfs Torg

Wir erkundeten die Altstadt mit zwei “Adventure Lab”-Schnitzeljagden, die uns zunächst zum ältesten Gebäude Malmös führten: der St Petri-Kirche, die nach dem Vorbild der Lübecker Marienkirche im Stil der Backsteingotik gebaut wurde.


St. Petri Kirche

Die ursprünglich mit vielen Fresken verzierte Kirche wurde während der Reformationszeit evangelisch und damit wurde der Schmuck und die Malereien entfernt.


St. Petri Kirche

Nur noch in der Krämerkapelle kann man die Kalkmalereien aus dem 15. Jahrhundert sehen.


Krämerkapelle St. Petri Kirche

Das älteste Bürgerhaus der Stadt sahen wir kurz darauf auch: Das Kockska Huset gehörte dem früheren Bürgermeister Jörgen Kock, der großen Einfluss in der Zeit dänischer Regentschaft hatte.


Kockska Huset

Er sorgte auch für die Erbauung des Rathauses 1546 auf dem Stortorget (großer Platz).


Rathaus Stortorget

Sein heutiges Aussehen erhielt es jedoch in den 1860er Jahren, als es im Stil der niederländischen Renaissance umgebaut wurde.
Stortorget


Nur wenige Schritte entfernt gelangten wir auf den “Lilla Torg” (kleinen Marktplatz), der von alten Fachwerkhäusern gesäumt wird.


Lilla Torg

Von hier aus starteten wir zu einem Rundgang um das Schloss, das von einem Wassergraben umgeben ist.


Schloss Malmö

Es gibt daneben verwinkelte angelegte Gartenanlagen, die zum Verweilen einladen.


Schloss Malmö

Auf dem Gelände des Schlosses steht auch eine alte Mühle nach niederländischen Vorbild, in der einst das Getreide, das auf den Ländereien des Schlosses angebaut wurde, gemahlen wurde.


Schloss-Mühle

Das Schloss war weniger beeindruckend und teilweise durch moderne, schlichte Bauten ergänzt. 


Schloss Malmö

Hier befindet sich ein Museum zur Stadtgeschichte und allerlei anderem, was wir uns aber nicht ansahen.


Kungsparken

Mittags machten wir noch einen geführten Stadtspaziergang “Malmö Free Walking Tour”, bei dem uns Kristina kurzweilig durch Altstadt und Schlossgelände führte und uns Geschichte und Sehenswertes erklärte.


Altstadt

Zum Abschluss des Tages gingen wir noch in den nördlich der Altstadt gelegenen, moderneren Teil der Stadt, in dem neuere Bauten dominieren, gelegentlich aber auch ältere Häuser zu sehen sind.


Blick auf Nyhamnen mit Turning Torso

In der Markthalle (Saluhall) genossen wir bei Kaffee und Kuchen eine letzte schwedische Fika, bevor wir uns auf den Weg zurück zum Stellplatz machten.


Nyhamnen

Am nächsten Morgen ging es über die Öresundbrücke wieder zurück nach Hause.
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