Auf der Straße der Kasbahs - von der Wüste in den Schnee (Studiosus-Reise Höhepunkte Marokkos)
UNESCO Weltkulturerbe Ait Benhaddou und Pass Tizi-n-Tichka im Atlasgebirge
Veröffentlicht: 02.01.2026


























Am Morgen begann unser Tag in Marrakesch mit dem Besuch des Bahia-Palastes.
Er wurde erst um 1900 als Sitz des Großwesirs Bou Ahmed errichtet.
Er regierte an Stelle des jungen Sultans Abd El Aziz.
Teile des Palastes wurden bei dem schweren Erdbeben in Marokko 2023 zerstört und werden noch immer restauriert.
Mehrere prächtig gestaltete Räume und Innenhöfe sind aber zugänglich.
Wir gingen weiter zu den Saardiergräbern, die am Ende des 16. Jahrhunderts angelegt wurden.
Der spätere Herrscher Mouday Ismail zerstörte den Palast der Saardierdynastie, um die Erinnerung an die vorherigen Herrscher zu tilgen. Er wagte aber nicht, die Gräber zu zerstören und verschloss sie stattdessen mit einer Mauer.
1917 wurden die Gräber wiederentdeckt. Heute sind die Mausoleen für die zahlende Öffentlichkeit zugänglich.
Wir machten noch einen Stopp in einem Laden für Naturkosmetik und -heilmittel, wo wir eine sehr unterhaltsame Erläuterung zu den verschiedenen Produkten zusammen mit einem Glas Tee erhielten.
Dann ging es in die Marktgassen der Altstadt, in denen die Händler allerlei Waren für die zahlreichen Touristen anbieten.
Zunächst gingen wir gemeinsam mit unserem Reiseleiter durch die Souks, bis wir den Gauklerplatz, Djerba El Fna, erreichten.
Am Nachmittag hatten wir Freizeit und stärkten uns zunächst in einem Restaurant mit Dachterrasse und Blick auf das Minarett der Koutoubia-Moschee. Es war so windig, dass wir uns schließlich doch für einen Umzug in den Innenraum entschieden.
Dann schlenderten wir alleine durch die Marktgassen und machten ein paar kleine Einkäufe, bei denen wir natürlich fleißig handelten.
Wir besuchten noch die Medersa Ben Youssouf, die einmal die größte Koranschule des Maghreb war.
Sie erinnerte uns an die Medersa, die wir in Fès gesehen hatten, war aber noch größer und prächtiger verziert.
Um den Innenhof waren zahlreiche Studierzimmer für die Schüler angeordnet, die ebenfalls besichtigt werden konnten.
Zum Abschluss des Tages schlenderten wir mit unserer Reisegruppe über den Djerba El Fna, der immer voller wurde.
Inzwischen hatten auch die zahlreichen Garküchen ihre Stände aufgebaut und boten ihre Gerichte an.
Wir sahen den Sonnenuntergang von der Dachterrasse des Café de France am Platz.
Anschließend machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel.
