Wandern in Dänemark: Mors, Thy Nationalpark und Cold Hawaii
Insel im Fjord und Nordseeküste Dänemarks

Veröffentlicht: 15.05.2026
















Nach einer verregneten Nacht im Wohnmobil in Vorupør machten wir uns am Morgen auf den Weg zum Nationalparkzentrum des Thy Nationalparks.
Die kleine Ausstellung informierte über das Gebiet des Nationalparks und die vielen Veränderungen der Küste im Laufe der Zeit.
Nachdem wir uns ausgiebig darüber und über Flora und Fauna der Gegend informiert hatten, machten wir uns auf zu einer Wanderung.
Der Regen wollte aber - entgegen der Vorhersage des Regenradars - nicht aufhören und es war so ungemütlich, dass wir nach einer Erkundung des Strand unser Vorhaben aufgaben. Wir gingen zurück zum Wohnmobil und fuhren nach Norden zum Bunkermuseum Hanstholm.
Hier stand die größte Befestigungsanlage Nordeuropas während des 2. Weltkriegs.
Neben der Ausstellung zur Geschichte der Gegend mit vielen Exponaten kann man auch die Räume des ehemaligen Bunkers besichtigen.
Sie wurden teilweise wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt, damit die Besucher einen Eindruck vom Leben zur Zeit der deutschen Besatzung erhalten.
Man kann auch eine kleine Rundfahrt mit dem Munitionszug über das Außengelände machen, der früher die Gefechtsstationen mit der schweren Munition versorgte.
Allerdings war die Bahn gerade kaputt, als wir am Bahnhof ankamen, so dass wir auf die Zugfahrt verzichten mussten.
Stattdessen durften wir den Schienen folgend die Runde zu Fuß gehen und kamen dabei auch durch zwei alte Bunker.
Auf dem Rückweg hielten wir auf einem Parkplatz mit Meerblick, wo wir einen Kaffee tranken, während wir zwei Surfern bei ihren Versuchen zusahen.
Das Wetter war immer noch sehr ungemütlich. Am Abend klarte es dann aber doch noch auf.
So machten wir uns dann noch einmal vom Campingplatz auf den Weg durch die Dünen.
Zurück gingen wir durch den kleinen Ort.
