Peru-Cusco
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Ein Monat in Lateinamerika

Veröffentlicht: 14.10.2019

So jetzt bin ich also schon ein Monat in Cusco. Irgendwie realisiert man das nicht wirklich, denn die Zeit vergeht manchmal sehr schnell und plötzlich ist es schon Oktober. Kommen wir aber nun zu den Geschehnissen. Die letzte Woche Sprachschule und mein spanisch war immer noch miserabel aber wenigstens konnte ich mich vorstellen, dass war doch wenigstens etwas. Freitag sollte dann jedoch sehr aufregend werden, denn wir fuhren nach Tipón. Eine kleine Stadt etwa 40 min von Cusco entfernt. Ich wollte mir nämlich unbedingt den „Garten Eden der Inkas“ anschauen. Nachdem uns der Busfahrer dann an der Endstation, irgendwo im nirgendwo, rausgeschmissen hatte, fragten mich die anderen wo wir denn jetzt lang mussten. Da gab es dann ein kleines Problem, denn ich hatte keine Ahnung, ich war nämlich davon ausgegangen, dass es gleich dort wäre wo der Bus hält. Ups sag ich da bloß. Wir schafften es dann durch nachfragen zu erfahren, wo wir lang mussten und eine nette Taxifahrerin fuhr uns hoch. Die Fahrt war sehr... interessant würde ich mal sagen. Ich durfte vorn auf dem Beifahrersitz platz nehmen und die anderen mussten sich hinten einquetschen. Lustig wurde es dann als ich registrierte das die Frau ihr kleines Baby auf dem Schoß hatte und einfach so losfuhr. Auf dem Weg versuchte die kleine Maus dann, unter großem Gequengel die Brust ihrer Mutter frei zu legen, sie hatte anscheinend Hunger. Ich versuchte der Mutter zu helfen ihr Kind zu beruhigen und wendete einen alt bekannten Trick an. Ich startete die Kamera meines Handys und drehte es auf Innenkamera, sodass die kleine sich selber anschauen konnte. Wie erwartet funktionierte das sehr gut.

Der Garten war wirklich wunderschön und der Blick einfach mal wieder atemberaubend. Man kann nicht viel dazu sagen, weil die Worte einfach nicht reichen dafür. 


Eigentlich gab es da dann aber doch noch einen anderen Grund, weswegen wir nach Tipón gefahren sind. Dieser Ort war für etwas ganz anderes noch viel bekannter.

Das auf dem Teller ist ein Meerschweinchen. Diese Delikatesse wird Hauptsächlich in Tipón noch traditionell zubereitet. Ich könnte jetzt lügen und sagen es hat sich gelohnt aber das war nicht so. Es war auf jeden fall interessant. Das schlechte Gewissen meldete sich dann jedoch relativ schnell und nach drei winzigen Gabeln wollte ich dann eigentlich nur noch nach Hause. Es schmeckt zwar wie Hühnchen aber irgendwie auch nicht. Sehr appetitlich war dann auch die Tatsache, dass es samt Krallen sowie Kopf und Zähnen serviert wurde. Guten Appetit wünsch ich da nur.

Weitere Infos folgen...








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