Once Upon A Dream
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Live Kroatien

καλημέρα [kaliˈmera]

Veröffentlicht: 22.06.2026

Radtour
Feres → … → Glykoneri
Griechenland
Attraktion
Alexandroupolis
Alexandroupolis, Griechenland
Strand
die Küste bei Alexandroupolis
Alexandroupolis, Griechenland
Unterkunft
Wildcampingplatz in der Nähe eines kleinen Wäldchens
Frei­camping · Nähe von Glykoneri
Essen
Supermarkt in einem Feriendorf
$$ · Snack

Tag #51

Samstag, der 20.06.

Von Feres bis Nähe von Glykoneri

Land: Griechenland

Der Tag beginnt mit dem Frühstück auf dem Balkon, die Sonne knallt schon ordentlich.

Kein Wunder, ist es doch schon recht spät, doch ich brauchte meinen Schlaf nach den gestrigen Anstrengungen.

Nachdem ich das Dorf verlasse, geht es über holprige Feldwege. Natürlich.

Und endet irgendwann in einem Pfad.

Schön, dass mir hier ein Straßenschild anzeigt, dass der Weg schmaler wird.

Muss man gesehen haben.

Kurz ärger ich mich, da hier viele Gelegenheiten sind, wo ich mein Zelt hätte aufbauen können.

Und lande wieder bei dem Gedanken, dass die Dusche gold wert war, um den Teer abzuwaschen.

Nachdem das überwunden ist, komme ich an einer Imkerin vorbei, die vermutlich auch nur noch den Kopf schütteln kann, ob dieser bekloppten Radreisenden.

Ab dann geht es über Straßen weiter und ich habe Gelegenheit die Schönheit der mich umgebenden Landschaft aufzunehmen.

In Alexandoupolis, einer hübschen Hafenstadt, sehe ich einen Supermarkt.

Und ich weiß, dass man Gelegenheiten nutzen soll, doch es ist erst Mittag, ein paar Vorräte habe ich noch und so fahre ich weiter.

Ein Fehler, wie sich noch zeigen wird.

Die Roure führt dann durch eine Art Feriendorf. Eine weitere Falle, also wieder umkehren.

Passiert mir kurze Zeit später nochmal, als ich vor einer Treppe Lande.

Schön sind die Pfade durch die Olivenhaine.

Als ich wieder an der Küste ankomme, nutze ich die Gelegenheit und gehe schwimmen.

Herrlich, mich im Wasser abkühlen zu können.

Entlang der Küstenstraße geht's dann weiter, vorbei an den Strandurlaubern.

Bis ich an einem Schild angelange, auf dem "Road Closed" steht.

Na, das muss ich doch erstmal aus der Nähe betrachten und mir ein eigenes Bild machen.

Wegen der Berge graust es mir auch davor einen Umweg zu suchen.

Gute Entscheidung, da ich über festen Untergrund durch die Berge fahre.

Es ist ein bisschen wie im Märchen und die Landschaft wunderschön.

Links unter mir das Meer, rechts die Berghänge mit riesigen glattgeschliffenen Felsblöcken und die Straße schlängelt sich mitten durch.

Vielleicht habe ich Glück, dass Wochenende ist.

Auf jeden Fall bin ich hier völlig allein unterwegs und der einzige Mensch, dem ich über Kilometer begegne, ist ein Hirte mit seiner Ziegenherde.

Während ich an einer Wasserstelle stehe und noch überlege, ob dem ganzen zu trauen ist, kommt die Meute mit lautem Gebimmel den Hang hinunter.

Da mir inzwischen Essen fehlt und das Wasser sich dem Ende entgegen neigt, fülle ich eine Flasche auf.

Obwohl ich sehr an der Qualität zweifel.

Mal sehen, was ich damit mache.

Dann gelange ich wieder an die Küste und frage mich, wo die Menschen hier einkaufen gehen.

In den Dörfern fehlen jedenfalls Supermärkte.

An einer weiteren Wasserstelle fülle ich meine Flaschen auf.

Vorsichtshalber, das Wasser kommt zwar kalt aus dem Schlauch, doch ist mir die Leitung sehr suspekt, greife ich l lieber zu meinem SteriPen.

Dafür habe ich ihn schließlich dabei, um Bakterien und Viren neutralisieren zu können.

Mal abwarten, wie es mir morgen geht.

Mein knurrender Magen, und da ich mich Naturschutzgebieten nähere, und es bereits Abend ist, passe ich meine Route an, um in Farnas einen Campingplatz anzusteuern.

Zudem wird mir dort ein Supermarkt angegeben.

Auf dem Weg steht auf einem Schild etwas, wie "Warnung, wenn hier Wasser auf der Straße ist". Es ist so warm, was für Wasser soll hier sein.

Als ich um die Kurve fahre sehe ich, dass ein Fluss über die Straße fließt. Was also soll es heißen "wenn".

Anlauf nehmen und durch lautet die Devise und so komme ich doch noch zu meinen nassen Schuhen. In dem Fall ist es etwas erfrischend.

Unterwegs wird mir dann bewusst, dass es Samstag ist. Also morgen alles geschlossen haben wird.

Zudem landet noch meine letzte Banane auf der Straße, deren Reste ich noch schnell in mich hinein stopfe.

Der Campingplatz ist geschlossen.

Und das scheinbar schon länger.

Dafür habe ich Glück und der Supermarkt, wie man ihn aus Feriendörfern kennt, hat trotz der späten Stunde noch geöffnet und so kann ich mich großzügig eindecken.

In der App wird ein Platz zum Wildcamping angegeben, den ich nun ansteuere.

Unterwegs sehe ich in der Ferne ein kleines Wäldchen, also geht es über die Felder dort hin.

Es ist bereits recht dunkel.

Angekommen entscheide ich, dass ich hier bleiben möchte.

Glücklicherweise habe ich inzwischen Übung darin mein Zelt aufzubauen, sodass es mir auch ohne Licht gelingt.

Spannend wird es, als ich ein Wildschwein in unmittelbarer Nähe höre.

Und dann im Mondschein auch sehe.

Beruhigend rede ich irgendwelchen Quatsch und gehe langsam rückwärts.

Scheinbar überlegt es sich, was es nun tun soll und entscheidet sich für den Rückzug.

Unangenehm, doch glimpflich ausgegangen und ich kann mich meinem Abendessen widmen.

Aufgrund vieler Dornen entscheide ich mich noch die Luftmatratze wegzulassen.

Besser eine Nacht bewusst auf dem Boden zu liegen, als viele zukünftige Nächte unangenehm zu schlafen.

Außerdem liegt hier Stroh ... Oder so.


Song des Tages:

Circus Contraption Band - We're all mad

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
Begleitung
Allein
AbenteuerlichAbseits der PfadeEntspannend
  • Frühstück auf dem Balkon
  • Schwimmen an der Küste
  • Fahrt durch die Berge mit Meerblick
  • Wildcamping in der Nähe eines kleinen Wäldchens
  • Begegnung mit einem Wildschwein im Mondschein
ZeltSteriPenLuftmatratze
NaturRoadtripTransitAbenteuerStrand
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Antworten (2)

Christinavor etwa 1 Monat
Herje... Wenn du nicht wohin wollen würdest, könnten die Sackgassen fast idyllisch sein 🫣

Christinavor etwa 1 Monat
Ach ja und: kalimera 🥰

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