nouris-zugabenteuer
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56. - 58. Tag (2.10.22 - 4.10.22)

Veröffentlicht: 08.10.2022

Am Mittag kam ich in Budapest an und machte mich auf meinen Weg zum Hostel. Schon auf der ersten Straße machte es sich bemerkbar, dass Budapest eine sehr große Stadt ist. Die weiten Alleen erinnern an Berlin und die Häuserblocks imponieren mit edlem Stuk. Im Hostel angekommen legte ich mich zu aller erst schlafen. Am Nachmittag ging ich dann auf einen kleinen Spaziergang in der Nähe des Hostels. Wann immer man um eine Ecke biegt, will Budapest einem ein neues Werk der Baukunst präsentieren. Nach meinem Spaziergang lief ich zurück in das Hostel um etwas zu essen.

Weg zum Hostel
Erste Eindrücke
Dom am Nachmittag

Ich traf eine nette kleine Französin in der Lobby und wir entschlossen uns etwas trinken zu gehen. Zuerst gingen wir in eine Bierbar, aber da wir sie etwas zu teuer fanden, zogen wir rasch weiter und stolperten über eine gemütliche Bar mit regulären Preisen. Wir kamen schnell in ein Gespräch mit ein paar Ungaren und sie brachten uns die lokalen Trinksprüche bei, die eher Zungenbrechern glichen und gemeinsam tranken wir in die Nacht hinein. Wir verabschiedeten uns nach ein paar Stunden in der Bar, um noch ein wenig durch die Stadt zu spazieren. Wir sahen zahlreich beeindruckende Gebäude und liefen langsam zurück in Richtung Hostel, aber nicht bevor wir noch einen Stopp in einer kleinen Bar machten, wo wir uns mit einer Gruppe Russen unterhielten. Im Hostel verabschiedeten wir uns und gingen schlafen.

Bild von mir am Abend
Tost auf der Hand
Kleine Gasse mit Bars
Beleuchtete Gebäude

Am nächsten Morgen ging ich nach dem Frühstück los, um mir die Stadt ordentlich anzuschauen. Ich lief also los in Richtung Donau. Ich schaue mir Städte nie im Vorhinein an, damit der Überraschungseffekt erhalten bleibt. Und Budapest wollte mich nicht enttäuschen. Vor mir türmte sich der neogothische Palast, der das Parlament von Budapest beherbergt auf und ließ mich klein und insignifikant wirken. Die edlen Türme, weißen Marmorfassaden und Roten Kuppeln hätte ich am liebsten den ganzen Tag angeschaut, doch ich musste mich daran erinnern, auch noch den Rest der Stadt sehen zu wollen, also zog ich weiter und überquerte die Donau.

Parlament
Imposantes Gebäude
Donaublick
Brücke über die Donau

Auf der anderen Seite der Donau war ein kleiner Berg, der die Stadt überragten und auf dessen Spitze eine Statue eine Feder in die Luft hiefte. Ich beschloss also dort hinauf zu laufen. Der Aufstieg ging über edle Treppengänge vorbei an Wasserfällen und gebieterischen Statuen. Oben angekommen hatte ich einen Ausblick über ganz Budapest. Ich entschloss meine Tour beim Schloss fortzuführen und stieg der Berg hinab.

Wasserfall bei Aufstieg
Blick über Budapest
Statue
Blick auf Schloss

Auf der Burg angekommen, lief ich auf der Burgmauer entlang und genoss die Aussicht. Ich zog ein wenig über den Burghof und betrachtete die faszinierenden Brunnen mit ihren Gußstatuen. Ich lief weiter Richtung Norden, wo mir ein Kirchturm aufgefallen war. Durch alte Tunnel kam ich zur Fischerbastei. Ich konnte meinen Mund kaum zu bekommen als sich die Kirche vor mir auftürmte. Mit ihrer hellen Fassade und den leutenden Ziegeln ist sie eine der schönsten Kirchen, die ich je erblickt hatte. Zudem bietet der Hof der Bastei einen wunderbaren Blick auf das Parlament.

Schloss
Brunnen im Schlosshof
Tunnelblick auf Bastei
Fischerbastei
Blick von der Fischerbastei

Da ich merkte, dass ich recht müde wurde, machte ich mich auf den Weg zurück zum Hostel entlang der Donaupromenade. Hier bekam ich noch einmal einen wuderbaren Blick auf das Parlament von der anderen Seite. Im Hostel angekommen legte ich mich erstmal aufs Ohr.

Parlament vom anderen Ufer
Blick auf Donau und Parlament

Am Abend verabredete ich mich mit ein paar gleichaltrigen zum Essen und Trinken. Wir trafen uns bei einer Streetfood Karavane und aßen genüsslich unsere Mahlzeit aus den Ständen. Danach entschieden wir uns die bekannte Ruinenbar auszutesten. In dem Baufälligen Gebäude haben sich zahlreiche Bars eingefunden und die Wände waren bedeckt mit Neonlicht und Leuchtketten. Gemeinsam mit meiner Gruppe, die aus einem Griechen, einem Engländer und einer Lettin bestand, zog ich nach einigen Bieren dann weiter durch die Stadt und besuchte noch eine Weitere Bar bevor ich den Rückweg antrat. Müde fiel ich in mein Bett.

Ruinenbar

Morgens musste ich hastig zu meinem Zug rennen, nicht weil ich verschlafen hatten, sondern weil ich darauf bestanden hatte noch im Hostel zu frühstücken. Ich erreichte gerade so den Zug und setzte mich an meinen Platz für die lange Fahrt nach Krakow.


 

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