Armenien Tag 7 – Buchstaben und drittes Konzert
Heute ging es erst um 10 Uhr los und nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Vanadzor los. Auf dem Weg dorthin machten wir zwei Stopps. Zuerst hielten wir bei einem Denkmal der...

Veröffentlicht: 14.06.2025





































Heute hieß es für alle früh aufstehen, denn um 8 Uhr mussten wir auf dieser Reise zum ersten Mal Koffer einladen, da wir nun das Hotel wechselten. Kurz darauf machten wir uns mit dem Bus auf den Weg Richtung Süden und wurden auch heute wieder von Tzovinar begleitet, die uns auf der Fahrt durch eine hügelige und grüne Landschaft mit interessanten Informationen versorgte.
Doch nach bereits zwei Stunden Fahrt machten wir einen ungeplanten Stopp, da unser Bus ein technisches Problem hatte. Deshalb hieß es für uns raus aus dem Bus und warten, die meisten nutzten die Zeit für Fotos oder einen kleinen Vormittags-Snack. Dank unseren freundlichen und fleißigen Busfahrern war der Defekt aber schnell behoben und wir setzten unseren Weg fort.
Zwischendurch legten wir immer wieder kleine Pause an Toiletten oder Marktständen ein.
Um 14 Uhr erreichten wir unser Ziel, die Seilbahn Wings of Tatev, die mit einer Länge von 5752 Metern eine der längsten Seilbahnen ist. In Konzertkleidung und aufgeteilt in drei Gruppen machten wir uns also auf die ca. 11 Minuten lange Fahrt. Der Ausblick aus der Gondel war atemberaubend und wir waren alle sehr begeistert von der schönen Landschaft. Auf der anderen Seite erwartete uns das Kloster Tatev, welches im Südosten Armeniens gelegen ist und als eines der bedeutendsten Architekturdenkmäler des Landes gilt. Bis alle Gruppen ankamen, hatten wir Zeit das Kloster zu erkunden oder individuelle Fotos zu schießen.
Als alle da waren, ging es an unser eigentliches Projekt, neue Presse- und Drohnenfotos zu schießen. Dafür kamen Taminos und Nicos Drohnen zum Einsatz und es wurden unzählige Fotospots und Winkel getestet, damit wir am Ende eine Vielzahl an Bilder und Videos hatten. Anschließend sangen wir im Kloster noch „Locus iste“, „Bogoroditse Devo“ und „Lux Aurumque“. Bevor es wieder in drei Gruppen mit der Seilbahn zurück ging, bekamen wir noch eine kleine Klosterführung mit den wichtigsten Informationen von Tzov.
Nachdem es alle Gruppen wieder auf die andere Seite geschafft haben, machten wir uns mit dem Bus auf den Weg zu unserem neuen Hotel, dem Eco Ressort Harsnadzor, das wir schon nach zehn Minuten erreichten. In Holzhütten und -fässern würden wir nun die nächste Nacht verbringen und da die Hütten höher gelegen standen, konnten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Berge genießen.
Am Abend aßen wir gemeinsam im Ressort, bevor alle den Abend wieder individuell gestalten durften. Viele versammelten sich um das Lagerfeuer und sangen ein paar Stücke wie „Viva la Vida“ oder unser neu erlerntes Stück „Yerevan Erebuni“. Andere verbrachten die Zeit lieber mit Reden oder spielten zusammen Karten. Ein paar wenige NKCler entdeckten und testeten auch die Sauna.
Nach diesem Tag freuten wir uns alle auf unsere Betten.
