Ein Wochenende in Ackworth, Wakefield und Pontefract
Schon Anfang des Jah

Veröffentlicht: 20.11.2025








































Vom Norden Englands ging es für mich in einer langen, völlig überfüllten Zugfahrt mit ein, zwei Stunden Verspätung runter in den Süd- Westens von Großbritannien. Ab nach Cornwall.
Da es keinen Sitzplatz mehr im Zug gab, habe ich mich kurzerhand zu meinem Rucksack in das Gepäckfach gesetzt. Darauf folgten einige neidische Blicke und auch ein paar gute Gespräche von Mitfahrenden, die sich früher oder später in meinem Gang mit ansammelten.
Irgendwann konnte ich den vollen Zug verlassen und etwas frische Luft schnappen, bevor es in den letzten Zug ging.
Von Wakefield mit dem Zug um fünf Uhr morgens nach Newquay in sechs Stunden.
Newquay ist für viele ein beliebtes Ziel, da es an der Küste liegt, an der man in Großbritannien surfen gehen kann. Schon der erste Blick aufs Meer war atemberaubend.
Und tatsächlich kenne ich liebe Menschen in Newquay, bei denen ich eine halbe Woche übernachten konnte. Eine alte Familie aus dem Kindergarten. Das ältere Kind, war im Kindergarten mein Key child und später habe ich auch etwas Deutsch Nachhilfe gegeben, bis sie dann nach Cornwall gezogen sind.
Etwas außerhalb, direkt neben einer Schafweide und mit Blick auf das Meer liegt das wunderschöne alte Bauernhaus, mit einer kleinen extra Airbnb Wohnung, in der ich die Tage bleiben durfte.
Ich wurde nicht nur mit einer wunderschönen Umgebung, sondern auch mit dem herrlichsten Sommerwetter begrüßt. So machte ich an meinem ersten richtigen Tag direkt eine Wanderung von der Watergate Bucht in die Innenstadt Newquays. Google hat fur die Route 2½ h ausgegeben. Mit regelmäßigen Stopps zum Aussicht genießen, Fotos machen und Baden gehen habe ich letztendlich ein bisschen mehr als fünf Stunden hin gebraucht und ungefähr drei zurück. Die Bilder zu diesen wunderschönen Weg entlang der Klippen will ich euch natürlich nicht vorenthalten:
Mit jeder kleinen oder größeren Bucht kam man Newquay ein bisschen näher und irgendwann konnte man die Stadt dann auch hinter den Klippen sehen.
Nicht alle Buchten sind zugänglich. Die im hier oberen Bild ist momentan wegen eventuellen Einstürzen geschlossen. Das ist natürlich schade, aber auch von oben war sie wunderschön anzusehen.
In der nächsten Bucht habe ich dann etwas länger halt gemacht, um eine Runde baden zu gehen.
Nach der Runde schwimmen bin ich relativ direkt nach Newquay durch gelaufen.
Wie viele Städte in Cornwall ist auch Newquay eine Künstlerstadt. Viele unterschiedliche Künstler*innen haben hier ihre Ateliers und oder Galerien. Aber auch viel Straßenkunst ist hier zu finden.
Besonders den Fischermann fand ich interessant, da er mich vom Aussehen her sehr an den Vater meiner besten Freundin erinnert hat. Und auch das Surfen findet man in der Kunst wieder.
Dann hab ich natürlich noch eine Cornisch Pastry gegessen. Das ist eine große gefüllte Teigtasche. Auch wenn ich gewarnt wurde, musste es natürlich trotzdem passieren. Eigentlich gut versteckt in der Tüte und mit meiner Hand geschützt, kam trotzdem eine Möwe von oben angeschossen, hat ihren Schnabel durch meine Finger gerammt und mir meine halbe Teigtasche geklaut. Geschockt und mit Schmerzenden Fingern habe ich mich dann wieder auf den Rückweg gemacht. Aber immerhin war ich nicht die Einzige. Auf meinem Weg durch die Stadt wurde mehreren Menschen das Essen geklaut.
Auf meinem Rückweg habe ich dann natürlich die unterschiedlichen Buchten noch Mal genossen.
Das war ein richtig schöner langer Ausflug und nach 28.000 Schritten war ich auch ganz schön geschafft.
Am nächsten Tag habe ich einen kleinen Ausflug nach Padstow gemacht. Dies ist eine kleine Hafenstadt ungefähr 45 min entfernt von Newquay. Bei schönstem Wetter habe ich mir das Örtchen angeschaut und war natürlich auch ne Runde baden.
Den Nachmittag habe ich dann mit der Familie verbracht und gemeinsam sind wir am Strand gewesen, haben Kleckerburgen gebaut und haben die Zeit miteinander genossen.
Es war schön die ganze Familie Mal wieder zu sehen. Mir wurde die neue Schule gezeigt und wir haben einfach viel mit einander gespielt.
Die Abende habe ich dann in dem kleinen gemütlichen Airbnb verbracht oder ich war draußen, um mir die Sonnenuntergänge anzuschauen.
Alles in allem habe ich die Zeit hier in Newquay sehr genossen! Aber es war auch die perfekte Kombination. Sommerliches Wetter, das Meer, gute Wanderungen/ Ausflüge und liebe Menschen, die ich aus London kenne und die ich besuchen durfte! Mir viel es etwas schwer diesen schönen Ort zu verlassen, aber ich hoffe doch sehr, dass ich Mal wieder kommen kann.
