Triest
Hallo alle zusammen, liebe Grüße von meinem letzten Stopp in Italien, Triest. Nachdem ich mich im Hostel eingerichtet hatte, habe ich erstmal eine Runde durch die...

Veröffentlicht: 10.04.2025
Willkommen in Slowenien!
Wir entdecken heute gemeinsam die Stadt Ljubljana.
Nachdem ich angekommen bin, habe ich erstmal die Sonne für eine Weile genossen, während ich am Fluss saß. Das fühlte sich schon fast an, wie zu Hause, mit der braunen Suppe.
Dann bin ich rauf zur Burg gelaufen. Die Burg kann man auch besichtigen und einen Teil zahlen, um auf den Turm zu kommen.
Mir hat jedoch die Aussicht von der Burg und drum herum (ohne Eintritt) voll ausgereicht. Man konnte sogar bis in die Alpen sehen.
Und dann habe ich beschlossen, zwei Stunden zu bleiben und auf den Sonnenuntergang zu warten. In der Zwischenzeit habe ich die Aussicht bewundert, bin um die Burg gelaufen, habe gelesen, Menschen beobachtet und dann natürlich den Sonnenuntergang mir angeschaut.
Das Warten hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Auf dem Weg nach unten habe ich noch ein paar weitere schöne Aussichten genießen können.
Und habe dann natürlich noch einen Nachtrundgang gemacht, da man eine Stadt im Dunkeln noch Mal ganz anders erlebt.
Am nächsten Tag beschloss ich eine free walking tour zu machen und habe wieder einiges interessantes gelernt. Zum Beispiel wusste ich noch gar nicht, dass es Slowenien als Land so wie es jetzt ist erst seit 33 Jahren gibt.
Eine berühmte Sehenswürdigkeit ist die Drachenbrücke. Die Drachen beschützen die Stadt und sind überall zu finden, sogar auf dem Wappen der Stadt.
Neben berühmten Wahrzeichen haben wir auch die unterschiedlichen Baustile entdeckt. Dieses Haus zum Beispiel ist eine Bibliothek und die Fenster sollen offene Bücher darstellen.
So eine Tour ist aber auch super zum Leute kennenlernen. So habe ich Emma aus Deutschland kennengelernt und wir haben zusammen den restlichen Nachmittag verbracht. Gemeinsam sind wir zum Tivoli Park gelaufen. Ein riesiger Park mit einer Gelände Größe von 5 km². Dort konnten wir ein bisschen Natur und den Ausblick auf Ljubljana und die Burg genießen.
Gemeinsam sind wir zum Abschluss des Tages wieder auf die Burg hoch (bei Regen) und konnten dennoch nocheinmal über die Stadt blicken.
Am Ende konnten wir sogar einen kleinen Streifen Sonnenuntergang sehen und der Regen war auch vorbei.
Für mich gab es zum Abschluss des Tages noch ein typisch slowenisches Essen. Sauerkraut Eintopf mit der typischen Wurst und zum Nachtisch Sladki Štrucklji. Dies sind gefüllte Knödel. Aber eher in so dünnen Teig eingerollt. Fast schon wie eine Hefeschnecke, nur in Knödel Form. Meine waren drei unterschiedliche Sorten, die gängigste gefüllt mit Hirtenkäse, eine mit Walnuss und eine mit einer Estragoncreme. Getoppt wurden sie mit Brotbrösel und Puderzucker. Bis auf die mit Estragon fand ich alle sehr lecker.
Das war ein sehr guter kulinarischer Abschluss in Ljubljana. Mein nächster Stop ist mitten in der Natur mit großer Hoffnung auf Wanderungen!