Venedig, die Stadt der Brücken
Für meinen allerersten Ausflug nach Venedig bin. Ich echt früh raus. Um neun war ich auf der Insel und habe mich relativ schnell zum Markusplatz bewegt. So früh und...

Veröffentlicht: 07.04.2025
Hallo alle zusammen, liebe Grüße von meinem letzten Stopp in Italien, Triest.
Nachdem ich mich im Hostel eingerichtet hatte, habe ich erstmal eine Runde durch die Stadt gedreht und bin direkt zu einem Ausblick hoch gelaufen (sehr viele Treppen).
Am nächsten Morgen, war wie erwartet schlechtes Wetter, deshalb hab ich mir erstmal einen entspannten gemacht und versucht länger zu schlafen, was nur so semi geklappt hat, da ab acht die ersten Leute aus dem Zimmer gegangen sind und dann jemand für ganze drei Stunden lang telefonieren musste. Am frühen Nachmittag hatte ich mich dann dazu entschieden, eine Grotte in der Nähe von Triest zu besuchen. Aber der Weg bis dahin war unerwartet spannend.
Erstmal musste ich das Ticket im Bus kaufen, keiner konnte mir weiterhelfen, was eher sprachlich bedingt war. Dann sprach ich eine Italienerin an, die gut Englisch konnte, es aber selbst nicht wusste, da sie nicht aus Triest kam, aber sie konnte mir wenigstens die Beschreibung von anderen übersetzen. Das hatte dann also schon Mal geklappt.
Am Ende stellte sich heraus, das sie auch auf dem Weg zur Grotte war. Mein Glück, denn man bräuchte eine Reservierung für die Führung, die ich natürlich nicht hatte. Sie hatte dafür zwei, aber war alleine unterwegs. Also durfte ich ihre zweite Karte übernehmen. Glück gehabt!
Und da drin war es einfach nur atemberaubend.
Die Höhle bei Triest ist insgesamt 360m lang und 160m tief. Sie ist 98m hoch und war bis 2010 die größte Schauhöhle der Welt. Sie wurde 1840 von Frederico Linder zufällig gefunden. Er wollte eigentlich nur den unterirdischen Lauf des Flusses Timavo verfolgen.
Heute sind richtige Wege angelegt und man kommt in einem Rundlauf auf der einen Seite rein und auf der anderen Seite wieder raus. Es geht insgesamt 500 Stufen in die Höhle runter und dann wieder 500 Stufen hoch. Also man sollte fit im Treppenlaufen sein.
Wieder oben angekommen hat mich die Italienerin noch auf ein Getränk und Käse eingeladen. Wir sind zu einer "Osmize" gegangen. Das ist ein kleines, sehr einfaches Restaurant auf einem Bauernhof. Dort wird nur angeboten, was auf dem Hof selbst hergestellt wird. Das war super lecker. Alkoholfreie Variante war ein guter Holunderblüten Sirup mit Wasser. Und vier verschiedene Käse Sorten mit Brot.
Abends zurück im Hostel, habe ich ein paar (natürlich deutschsprachige) Mädels kennengelernt. Nach einem kurzen gemeinsamen Spaziergang durch die Stadt stand dann fest, dass ich noch eine Nacht länger bleibe und den nächsten Tag mit den Mädels verbringe.
So ging es also am nächsten Morgen für uns zum Castello di Miamare. Ein Schloss am Rande von Triest.
Hingefahren mit dem Bus, wurde unsere Gruppe beim Aussteigen getrennt, da der Bus einfach seine Türen geschlossen hatte und dann nicht mehr aufgemacht hat und weiter gefahren ist. So mussten wir einen weiteren Weg laufen, der aber auch sehr schön war.
Oben am Schloß angekommen sind wir einfach durch das Parkgelände gelaufen, ich lasse da mal die Bilder für sich sprechen.
Auf dem Weg zurück in die Stadt, haben wir dann endlich eine Stelle gefunden, wo wir unsere Füße ins Wasser halten konnten. Sehr kalt, aber erfrischend.
Ansonsten ist Triest auch bei Sonnenschein so viel schöner, als bei Regen und ich bin froh, dass ich einen Tag länger geblieben bin.
Eindeutiges Highlight war eine Eisdiele direkt um die Ecke des Hostels. Mega große Kugeln, große Auswahl und richtig gutes Eis! Also wer Mal in Trieste ist muss auf jeden Fall bei der Gelateria Zampolli vorbei schauen. Das lohnt sich!
Auch ein paar Postkarten aus Italien haben sich auf den Weg gemacht. Ich hoffe sie kommen bald an.
Bis dahin eure Almut!
