Namibia 2023
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Bad news

Veröffentlicht: 15.02.2023

Tag 18, 14.01.23, Bagatelle Kalahari Game Ranch

Der Titel verrät es schon, aber der Reihe nach. Am Morgen packen wir unsere Sachen und bereiten unsere Abreise vor. Da der Mechaniker erst um 11 Uhr kommt legen wir uns nach dem Frühstück noch ein wenig an den großen Pool, bis dann auch schon Emanuel, nicht nur unser Guide sondern auch großer Helfer in unserer Situation, um die Ecke kommt.

„Bad news“ was wir beim ersten Mal nicht richtig verstehen und nochmal nachfragen.

„Bad news. They ordered the wrong parts“ Nicht wirklich, denken wir uns und ich begebe mich ans Telefon, da Emanuel gerade mit Simon von Greg Motor Spares verbunden ist. Er entschuldigt sich mehrmals und erklärt mir, dass leider die falschen Teile bestellt wurden, die neuen jetzt aus Angola geordert werden müssen und diese nicht vor Dienstag geliefert werden können …DIENSTAG!!! Das bedeutet, dass wir hier weitere 3-4 Tage festsitzen, mindestens.

Als ich die Nachricht an Cindy übermittle, kann ich sehen, dass sie versucht, ihre gesamte Freude zu verbergen … Da wir kein Fortbewegungsmittel und auch schon alle hier angebotenen Aktivitäten gemacht haben, man diese jetzt auch nicht zweimal machen muss, wird uns bewusst, dass es die nächsten Tage ziemlich langweilig werden.

Wir erklären dem Manager die neue Situation und er bietet uns für die weiteren Tage ein vergünstigtes Zimmer inkl. Verpflegung an, welches wir sogleich beziehen.

Den restlichen Tag nutzen wir, um die nächsten Übernachtungen nochmals zu verschieben, stellen jedoch fest, dass man jetzt am Wochenende insbesondere bei Sanparks niemanden erreicht und so müssen ein paar Emails genügen.

Am Abend begeben wir uns dann noch auf einen kleinen Hike durch das Reservat, um jedenfalls eine wenig Bewegung in die Körper zu bekommen. Das anschließende Abendessen versöhnt ein wenig die Situation

Fairerweise muss man sagen, dass es ein Glück ist, dass uns der Schaden hier passiert ist. Wären wir jetzt im Nirgendwo von Namibia würde sich die Situation viel schlechter darstellen. Hier haben wir zumindest eine Unterkunft und Essen.

Es ist vielleicht kein Zufall, dass wir zur gleichen Zeit hier festsitzen, wie ein älteres Ehepaar aus Holland, die vorgestern ihre dreiwöchige Namibia-Reise in Windhoek starteten und am ersten Tag auf dem Weg nach Bagatelle auf einem Rastplatz ausgeraubt wurden. Glücklicherweise waren die Diebe nur auf das Geld aus und hat die beiden verschont. Auch die Pässe sind wieder aufgetaucht. Jetzt versuchen sie Lösungen zu finden, wie sie ohne Geld die Reise fortsetzen können. Bemerkenswert, wie die beiden das wegstecken und damit umgehen.

Und im Vergleich zu vielen Menschen hier in Namibia (und auch überall in der Welt) sind wir weiterhin so privilegiert und können uns über unser Leben mehr als glücklich schätzen. Da ist Beschweren nicht angesagt und was bedeutet schon eine Autopanne.

Cycling, writing and waiting

Tag 19, 15.01.23, Bagatelle Kalahari Game Ranch

Nachdem Emanuel freundlicherweise angeboten hat, Cindy in der Früh zum Gate zu fahren, kann sie heute auf eine erneute Gravelbiketour gehen, die sie mittags nach insgesamt 5 Stunden und 131 km erschöpft aber glücklich beendet.

Ich nutze den Tag, um endlich zum Schreiben zu kommen. Durch die vielen Unternehmungen der letzten zwei Wochen bin ich kaum dazu gekommen, meine Idee, ein kleines Buch mit kurzen Geschichten unserer Reise zu schreiben, umzusetzen. Auch wollen wir diesen Text für einen Blog nutzen.

Glücklicherweise haben wir uns jeden Tag ein paar Notizen gemacht und so fange ich bereits morgens an zu schreiben und nur unterbrochen von Kaffee und Kuchen und einem rolligen Pfau, der den ganzen Tag versucht, seine Holde mit seinem Federkleid aber noch viel schlimmer, seinem Geschrei zu beindrucken, versuche ich den ganzen Tag unsere Gedanken und unsere Erlebnisse auf Papier zu bringen.

Zwischendurch kläre ich die Texte dann noch mit meiner Lektorin ab, die mich hier und da korrigiert aber grundsätzlich zufrieden ist und das geschriebene Wort durchwinkt.

Am Abend noch ein kleines gemeinsames Läufchen zur geistigen und muskulären Lockerung bevor es dann zum Abendessen geht und ein weiterer Tag in Bagatelle sich dem Ende neigt.

It’s raining

Tag 20, 16.01.23, Bagatelle Kalahari Game Ranch

Ein wenig ausgeschlafen und es beginnt der siebte Tag auf dieser Ranch. Auf dem Weg zum Frühstück versorgt uns Emanuel mit dem neuesten Update: Er telefonierte am Morgen mit Simon und man verspricht uns, dass die richtigen Teile unterwegs sind und morgen eintreffen. Der Mechaniker kann dann jedoch erst um 17 Uhr hier sein und sie einbauen.

Auch schon egal denken wir uns und besprechen beim Frühstück unsere weitere, kurzfristige Lebensplanung. Wir würden gerne unsere Tour fortsetzen, müssten aber eigentlich am Sonntag zum Xterra wieder in Kapstadt sein. Und Alan möchte eventuell auch sein dann runderneuertes Auto zurückhaben.

Nachdem Alan aber erwiderte, dass wir es gerne ein paar Tage länger haben können, entscheiden wir uns auf den Xterra zu verzichten und die Tour fortzusetzen … vorausgesetzt wir kommen dann tatsächlich am Mittwoch hier weg.

Zwischendurch versuchen wir dann noch, die anderen Unterkünfte zu stornieren und sie ggfs. neu zu buchen.

Nach dem Paperwork kommt das „Vergnügen“. Ich setze mich auf unsere kleine Terrasse vor dem Zimmer und schreibe weiter, nur immer wieder kurz abgelenkt durch Cindys Übungen auf dem Rasen vor mir.

Und dann ist es auch schon wieder drei Uhr: Zeit für unser tägliches Kaffeeritual: 2 Tassen Kaffee, 1 Stück Kuchen, ok, manchmal auch zwei Stückchen. Wie schnell das alles hier zur Routine wird denken wir uns und müssen lachen.

Am Abend gibt es dann doch noch ein Highlight: Wir erleben unser erstes Wüstengewitter und prompt gibt es einen Stromausfall. Franz, der Manager, erklärt uns, dass durch das Unwetter, die doch labile Strominfrastruktur dieser Ranch in Mitleidenschaft gerät, es jedoch schnell wieder behoben werden kann. Ein Mann, ein Wort und nach ein paar Minuten erhellt der Strom die Ranch in ihrer vollen Pracht.

Interessanterweise bekommt Namibia 80% seines Stroms aus Südafrika. Das Land, dass seit Jahren aufgrund von Missmanagement und Korruption des staatlichen Stromversorgers eskom mit Loadshedding (Spannungsabfall) zu kämpfen hat und jetzt gerade überlegt, die Loadsheddingstufe im Land bis auf 10 zu setzen, was einem Blackout gleicht.

Ein Donnerschlag und das bringt uns zurück zur aktuellen Situation:

Donner und Blitze gleichzeitig lassen uns wissen, dass sich das Gewitter genau über uns befindet und sich die nächsten 20 Minuten auch nicht weiterbewegt. Dazu ein warmer Regen, der der Kalahari wenn auch nur für kurze Zeit, neues Leben schenkt.

Und da stellt sich auch schon die nächste Frage: Was passiert eigentlich, wenn der Blitz in Sand einschlägt?

Frag doch mal die Maus, könnte man hier vorschlagen. Aber da hier im Moment gerade keine unseren Weg kreuzt und auch aufgrund der schlechten Internetverbindung keine Möglichkeit besteht, sie online zu kontaktieren, fragen wir doch einfach unsere Chemikerin. Und da heute auch noch nicht viel passiert ist, bleibt noch Zeit für einen Exkurs:

Wenn es blitzt, wird die Luft um den Blitz herum schlagartig auf 30.000 Grad erhitzt. Und durch diese gewaltige Hitze dehnt sich die Luft explosionsartig aus. Und das führt zu dem Donner! Donner entsteht also durch Blitze. Ohne Blitz, kein Donner. Nur weil das Licht schneller ist als der Schall, sehen wir zuerst den Blitz und hören dann erst den Donner.

Wenn der Blitz in Sand einschlägt, entstehen Fulgurite. So nennt man die Röhren aus Glas, die dabei entstehen. Die Sandkörner schmelzen und werden miteinander verschweißt. Es entstehen lange, feste Röhren. Sie heißen auch „Blitzröhren“.

Besser hätte es die Maus auch nicht erklären können.

Unexpected

Tag 21, 17.01.23, Bagatelle Kalahari Game Ranch

Wieder beginnt ein neuer Tag und wieder in der Bagatelle Kalahari Game Ranch, unser achter Tag hier aber ein besonderer, denn es besteht Hoffnung.

Hoffnung, dass heute endlich der Mechaniker mit den Ersatzteilen kommt, den Wagen repariert und wir spätestens morgen unsere Reise fortsetzen können.

Cindy schwingt sich früh morgens auf ihr Bike, um ihre ungeliebte, aber nicht zu vermeidende D 1268 ein hoffentlich letztes Mal zu graveln.

Ich begebe mich zu einem kleinen morgendlichen Sandlauf und wir bekommen gegen Mittag von Emanuel ein Update, dass der Mechaniker tatsächlich um 17 Uhr kommen soll.

Die Hoffnung stirbt zuletzt und wir gehen an den Pool, spielen Backgammon, trinken Kaffee, essen Cheesecake und sind frohen Mutes, dass am späten Nachmittag eine Wendung in unserem Aufenthalt hier eintritt, in welche Richtung auch immer.

Es ist bereits 18 Uhr und von dem Mechaniker noch weit und breit nichts zu sehen. Wirklich wundern tun wir uns nicht, denn die Zeitangabe im südlichen Afrika lassen sich mit Pünktlichkeit nicht umschreiben. Für diejenigen, die mit der südafrikanischen bzw. namibischen Zeit nicht vertraut sind, hier eine Erklärung (in Englisch):

Present Time

Right Now, not to be confused with Right Now (see below).

Right Now

More urgent than now, with a higher probability of something actually happening. No guarantees.

Now

Almost not quite, absolutely NOW … maybe

Now Now

More immediate than Now, but it still may never happen.

Just Now

An unknown amount of time. Could refer to a few minutes, tomorrow or never.

Es wird wohl ein 17 Uhr Now Now gewesen sein, da gegen 18:30 Uhr unser Mechaniker mit einem Kollegen von besagtem Greg’s Motor Spares in der Lodge eintrifft. Nicht ohne im offenen Pick Up das Ersatzteil dabei zu haben. Und genau: DAS Ersatzteil, denn es ist nur EIN Stoßdämpfer. Man sagt uns mit namibischer Gelassenheit, dass der andere morgen früh in Windhoek eintrifft und wir ihn dann am Donnerstag zum Einbau hier haben können.

Wir beschließen, uns darum später zu kümmern, fahren den Wagen zum Werkstattplatz dieser Ranch und sogleich machen sich die zwei ans Werk. Oder besser gesagt, sie versuchen es, da sich sehr schnell rausstellt, dass sie wohl nicht wirklich vom Fach sind.

Es dauert knapp 2 Stunden bis sie es zumindest geschafft haben, das kaputte Teil auszubauen. Wir schauen dem Treiben ein wenig zu und gehen dann erst einmal zum Abendessen. Helfen können wir hier im Moment nicht wirklich.

Später gesellen sich dann Franz, der Manager, Emanuel und Nico, der hauseigene Mechaniker dazu. Hier wundern wir uns zum ersten Mal, warum man uns erst jetzt mitteilt, dass ein Mechaniker auf der Lodge anwesend ist, während wir uns einen über Greg’s Motor Spaces organisiert haben? Ein paar Gespräche später, stellt sich heraus, dass es sich um eine Misskommunikation zwischen den Dreien gehandelt hat. Wie auch immer, wir sind froh, dass man uns hier so bereitwillig hilft.

Nach mehr als drei Stunden hat Nico ein Einsehen mit den zwei Hobbybastlern, ergreift die Initiative und versucht den Schaden, den die beiden angerichtet haben, zu minimieren bzw. zu beheben. Nach weiteren zwei Stunden ist die Achse auf der Fahrerseite samt neuem Stoßdämpfer wieder hergestellt, was wir in der Runde mit einem Bier gebührend feiern.

Nico und Franz versprechen uns dann noch, sich gleich in der Früh darum zu kümmern, dass der zweite Stoßdämpfer bereits morgen angeliefert und direkt von Nico eingebaut werden kann. Somit besteht für uns die Chance, am Donnerstag diese Ranch zu verlassen.

Gegen Mitternacht kommt Nico auf die Idee noch einen Night Drive mit uns zu unternehmen, bei dem man mit einem Spotlight die Gegend erkundet und auf nachtaktive Tiere trifft. Ein paar Biere in die Kühlbox und um kurz nach Mitternacht machen wir uns mit Emanuel, unserem Tracker und Nico, unserem Fahrer auf den Weg mit einem eigens für Safari-Touren konzipierten offenen 4WD.

Sehr unerwartet kommt es zu einer Wendung der Ereignisse: Nico entscheidet sich, mit uns zur höchsten Düne des Anwesens zu fahren, bzw. zu rasen, da er, wie er uns vorher mitteilte, ein Speed-Freak ist. Es beginnt zu regnen. Er und Cindy auf den Vordersitzen haben die Windschutzscheibe und gut lachen, Emanuel und ich sitzen etwas erhöht in der zweiten Reihe, zwar unter einem Dach, aber durch den Fahrtwind wirken die Regentropfen wie needles and pins auf unserer Haut.

Da Nico heute schon genug getan hat, darf Cindy ans Steuer und bewegt trotz verwirrender Ansagen unseren Safari Cruiser geschickt über die Sandpisten und Dünen.

„Speed up, speed up“ heißt es, wenn es auf die Sanddünen herauf geht, um kurz danach auf dem höchsten Punkt mit einem „Slow down, slow down“ das Fahrzeug sanft abzubremsen und auf den Downhill vorzubereiten. Sie hat sichtlich Spaß dabei und beherrscht das Fahrzeug so souverän, dass sie diesen Part der Rangerausbildung bereits mit Bravour bestanden hat.

An der Situation der inzwischen durchnässten Mitfahrer im hinteren Bereich ändert das leider gar nichts und wir bemühen uns, tapfer zu bleiben.

Am Ziel unserer Nachtfahrt angekommen, steigen wir kurz aus und Nico erzählt uns voller Stolz, dass dieses hier die höchste Düne hier ist und man einen wundervollen, wenn nicht sogar den schönsten Blick über die Kalahari hat … Mitten in der Nacht, um 1 Uhr morgens, bei strömenden Regen, nach solch einer Fahrt … really?

Gegen 2 Uhr machen wir Rückmeldung in der Lodge: Zwei Mann durchgefroren und akupunktiert, ein Mann entspannt und eine Frau voller Glückshormone.

Was für ein unerwarteter Tag in unserem bereits zweiten Zuhause.

We are family

Tag 22, 18.01.23, Bagatelle Kalahari Game Ranch

Der achte Tag bricht an. Wir werden inzwischen von der gesamten Belegschaft mit Namen begrüßt, kennen selbst jeden Mitarbeiter und seine Aufgaben und überlegen schon, ob wir in unserem neuen Zuhause die Inneneinrichtung ein wenig verändern sollen, um etwas Abwechslung und Schwung in unseren Alltag zu bringen.

Bei Strava würde man uns passend ein Kudo und ein Queen and King of the Ranch für den längsten Aufenthalt in Bagatelle seit Bestehen der Lodge geben. Ein Rekord, der wohl auch so schnell nicht gebrochen werden wird.

Claudi und Rusty, die Katzen der Ranch, sowie Sabi und ihre vier Terrierfreunde erwarten uns ebenfalls schon mit großer Vorfreude und hoffen, dass etwas vom Frühstücksbuffet abfällt.

Als wir jedoch, noch pünktlich in der Frühstückszeit, in die Hauptlodge kommen, bauen sie dieses gerade vor unseren entsetzten Augen ab, da sie glaubten, dass wir nicht mehr kommen würden. Man teilt uns mit, dass wir im Moment die einzigen Gäste sind.

Wir sehen das positiv: Wer braucht schon das „Chalet Exclusive 1“, wenn er oder sie die ganze Lodge haben kann?

Frohen Mutes wenden wir uns wieder der Thematik zu, die uns in diese Lage gebracht hat. Nico und Emanuel sind bereits am Morgen nach Mariental gefahren um sicherzustellen, dass wir auch tatsächlich heute unseren zweiten Stoßdämpfer bekommen. Und da wir zwischenzeitlich nichts weiter tun können, begeben wir uns an unseren privaten großen Pool, der zwischenzeitlich nur von einigen Eseln in Beschlag genommen wird. Ab und an fragen wir immer mal wieder nach unseren „Brüdern“, die jedoch immer noch in Mariental auf das Ersatzteil warten.

Leider gibt es bezüglich unserer Reservierungen im Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark noch immer keine Antwort, so dass wir beschließen, erst vor Ort neu zu buchen, da wir ja auch nicht wissen, ob wir tatsächlich morgen weiterfahren können.

Was wir aber wissen, es ist wieder 15 Uhr, Zeit für unseren alltäglichen Gang zum Kaffeebuffet. Nun, Buffet ist etwas übertrieben. Es stehen vereinsamt zwei Kaffeetassen nebeneinander, nur in Begleitung einer Kaffeekanne. „Kein Kuchen heute?“ fragen wir enttäuscht. Man erklärt uns, dass wir ja die einzigen Gäste sind und es sich nicht lohnt, für zwei Personen einen Kuchen zu backen. Daher gibt es nur ein wenig Gebäck in Form von ein paar trockenen Biskuits.

Dann ist es soweit, der große Moment: Um 18:30 Uhr kommen die zwei mit dem fehlenden Stoßdämpfer und Nico macht sich sofort an die Arbeit. Als erfahrender Mechaniker, der eigentlich Farmer ist, hat er auch keine Probleme, das ersehnte Ersatzteil einzusetzen. Nur 2 Stunden später steht vor uns ein wieder einsatzbereiter Ford Ranger.

Frohen Mutes schreiten wir zum letzten Abendessen im Außenbereich der Lodge, wo ein schön gedeckter Tisch mit zwei Stühlen auf uns wartet. Da wir auch hier die einzigen Gäste sind, bemühen sich fast alle Angestellten sehr bemüht, uns einen schönen letzten Abend zu bereiten. Selbst der Himmel fängt an, seine Schleusen zu öffnen und schenkt uns ein weiteres Gewitter.

Ein letzter Drink an der Bar, ein paar weitere Gespräche und noch schnell die letzten Sachen zusammengepackt, da es am nächsten morgen früh losgehen soll. Auch Katze Claudi wartet schon sehnsüchtig auf ihre Streicheleinheiten im Zimmer und wir begeben uns zur neunten und letzten Nachtruhe in Bagatelle, die, dass sei noch bemerkt, aufs Haus geht.

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